Die sieben natürlichen Weltwunder

25. Januar 2019
Diese Orte, die sowohl wegen ihrer herrlichen Fauna als auch Flora hervorstechen, befinden sich in Asien (4), Südamerika (2) und Afrika (1)

Dank der Initiative eines Schweizer Unternehmers wurden im Jahr 2011 die sieben natürlichen Weltwunder bekannt gegeben. Der Wettbewerb fand in verschiedenen Etappen statt, in der man 30 Semifinalisten festlegte.

Aus ihnen erwählten die Weltbürger schließlich die sieben natürlichen Weltwunder. Lerne sie deshalb jetzt in unserem Artikel kennen.

Die natürlichen Weltwunder und ihre Schönheit

Vier der sieben Weltwunder befinden sich übrigens in Asien, zwei in Südamerika und eines in Afrika. Die südamerikanischen Weltwunder werden dabei jeweils von mindestens zwei Ländern geteilt. Der Rest liegt in jeweils einer Nation.

Die folgenden Orte sind die Gewinner des Wettbewerbs um die sieben natürlichen Weltwunder:

1. Iguazú Wasserfälle

Sie befinden sich an der Grenze zwischen Argentinien und Brasilien und werden durch Nationalparks geschützt.

Es handelt sich hierbei um einen Komplex von 275 Wasserfällen, die bis zu 80 m hoch sind (man nennt diesen auch den Rachen des Teufels) und sehr große Mengen an Wasser tragen.

Die Wasserfälle von Iguazú (unser Beitragsbild) bieten 450 Vogelarten, hunderten von Insekten-, 80 Säugetierspezies und Dutzenden von Reptilienarten ein Zuhause.

Zu den hauptsächlichen Einwohnern zählen Kaimane, Tukane, Jaguare, Schmetterlinge, Ameisenbäre, Adler, Reiher und Ozelote.

2. Tafelberg

Er befindet sich in Südafrika, in Kapstadt. Es ist ein Berg mit einem langgezogenen Rücken – daher auch der Name – und gilt als das Wahrzeichen der Stadt.

Tafelberg in Kapstadt

Der Tafelberg ist nicht nur eines der Weltwunder, sondern gilt auch als einer der Orte, die Tourismus am stärksten anziehen. Besucher erklimmen ihn per Drahtseilbahn oder in Exkursionen.

Das am häufigsten vorkommende Tier ist der Klippschliefer (ein Säugetier), doch dort leben ebenfalls Mangusten, Schildkröten, Stachelschweine und Schlangen.

3. Amazonas-Regenwald

Das ist das zweite der Weltwunder in Südamerika. Es gehört neun Ländern an: Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guayana, Peru, Suriname und Venezuela.

Es handelt sich hierbei um den größten Wald der Welt und eines der Gebiete mit der weltweit größten Biodiversität.

Beeindruckende Fauna des Amazonas

Die Tierwelt des Amazonas-Regenwaldes besteht aus Affen, Jaguaren, Pumas, Tapiren, Rehen, rosa Delfinen, Anacondas, Wasserschildkröten, Kaimanen, Krokodilen, Harpyie Adlern, Aras, Tukanen, Giftfröschen und Blattschneideameisen.

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4. Bucht von Ha Long

Bucht von Ha Long
Dies ist ein Gewässer mit 1.500 Quadratkilometern Ausmaßen nördlich von Vietnam, im Südosten Asiens. Es sticht durch seine karstischen Elemente und die Vielzahl von Inseln verschiedener Größe und Form hervor.

Ha Long bedeutet absteigender Drachen in der örtlichen Sprache, denn die Legenden erzählen von einer Schlacht zwischen Drachen, um die Bevölkerung vor dem chinesischen Angriff zu retten.

Die Bucht von Ha Long beinhaltet zwei Ökosysteme: tropischer Dschungel und Meeresküste. Dort leben Dutzende endemische Spezies. 10 Reptil-, vier Amphibien-, 40 Vogel- und vier Säugetierarten.

5. Jeju Provinz

Das ist eine Südkorea zugehörige Insel. Es handelt sich um die größte des Landes, die allerdings durch die Geschichte hinweg viele verschiedene Namen hatte. Der Berg Halla ist ein Vulkan von fast 2.000 Metern Höhe, der ganz eindeutig das Landschaftsbild dominiert.

In den hier befindlichen Ökosystemen von Berg und tropischem Wald leben verschiedene einheimische und exotische Arten, wie zum Beispiel der rosa Fisch.

Jeju Provinz

6. Komodo Nationalpark

Auch dieses Weltwunder befindet sich in Asien, um es genauer auszudrücken, im Inselstaat Indonesien. Der Park umfasst drei Inseln: Komodo, Pasar und Rinca. Alle drei sind vulkanischen Ursprungs.Komodo Nationalpark

Der hauptsächliche Einwohner ist der Komodowaran. Das ist ein Reptil von drei Metern Länge und 70 Kilo Gewicht, das allerdings nur diesen Fleck Erde bewohnt.

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7. Nationalpark des unterirdischen Flusses von Puerto Princesa

Das letzte natürliche Weltwunder befindet sich auf der Insel Palawan in den Philippinen.

Es handelt sich hierbei um einen Park aus Kalkstein mit unterirdischen Flüssen, die anschließend ins Meer münden. Gleichzeitig beherbergt er außerdem auch einen der wichtigsten Wälder Asiens.

Nationalpark mit unterirdischem Fluss in Puerto Princesa

Der Nationalpark ist mehr als 5.700 Hektar groß und beinhaltet elf verschieden Ökosysteme. Die Tierwelt besteht aus Dachsen, Zibetkatzen, Fischottern, Fasanen, Pandas und Fuchsfledermäusen.