Die Geschichte der Katze, unglaublich, aber wahr!

27. Juli 2019
Die Geschichte der Katze und ihre Beziehung zum Menschen begann vor langer Zeit. Kein anderes Tier hat eine so wechselhafte Beziehung zum Menschen erlebt.

Die Geschichte der Katze und ihre Beziehung zum Menschen begann vor langer Zeit, wahrscheinlich etwa 7.000 Jahre vor Christus. Seitdem hat kein anderes Tier eine so wechselnde Beziehung zum Menschen erlebt.

Um über die vielen Interpretationen der Katze in der Geschichte zu sprechen, ist weit mehr als ein kurzer Artikel erforderlich. Aber heute werden wir versuchen, die wichtigsten Momente hervorzuheben um die Beziehung zwischen Mensch und Katze im Laufe der Geschichte etwas näher zu beleuchten.

Die Katze im alten Ägypten

Die Geschichte der Katze im alten Ägypten ist oft mit der Göttin Bastet verbunden, auch als „der Stern Sirius“ bekannt. Die Darstellungen dieser Göttlichkeit waren immer mit Katzen verbunden. Sie wurde als schwarze Katze oder als Frau mit dem Kopf einer Katze dargestellt.

Göttin Bastet

Der Kult der Göttin Bastet war besonders in der antiken Stadt Bubastis verbreitet, wo zahlreiche mumifizierte Katzen gefunden wurden. Man vermutet, dass diese Katzen als die Inkarnationen der Göttin Bastet selbst betrachtet wurden.

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Deshalb waren sie nach ihrem Tod dem Mumifizierungsritual würdig, zu dem nur die Adligen und Pharaonen Zugang hatten.

Im alten Ägypten war die Göttin Bastet die Beschützerin des Hauses und der schwangeren Frauen. Außerdem hatte sie die Macht, böse Geister zu vertreiben. Durch ihren Schutzgeist hatte Bastet eine liebevolle und friedliche Seite. Sie zeigte aber auch ein hartes und eigenwilliges Gesicht.

Neben der Entwicklung in der Wissenschaft zeichnete sich die ägyptische Zivilisation auch durch ihre Liebe und ihren Respekt zu den Tieren aus. Sogar alte Zivilisationen, wie die Griechen, erwähnen mit Erstaunen die Gewohnheit der Ägypter, ihr Zuhause mit Tieren zu teilen und sie als Teil ihrer Familie zu betrachten.

Der Versuch der Domestizierung im alten Ägypten war gerade bei Katzen am erfolgreichsten. Offensichtlich war die gegenseitige Achtung der Freiheit und Selbständigkeit jedes Einzelnen der Schlüssel zur Stärkung der Beziehung zwischen Mensch und Katze in der ägyptischen Gesellschaft.

Die Geschichte der Katze in der Sintflut

Die Sintflut ist eine der bekanntesten biblischen Geschichten und es gibt viele verschiedene Versionen davon. Es ist die Erzählung von Noah und seiner Familie. Sie erhalten von Gott die Mission, eine riesige Arche zu bauen, um ein Paar jeder Art vor der großen Sintflut auf der Erde zu retten.

Geschichte der Katze auf der Arche Noah

Aber viele wissen nicht, dass die Geschichte der Arche Noah auch eine der ältesten Versionen über die Entstehung von Katzen ist. Wenn man sich an die ursprüngliche Erzählung hält, wird man sehen, dass Noah nie ein Katzenpaar in seine Arche aufgenommen hat.

Aus einem einfachen Grund: Anscheinend gab es auf dem gesamten Planeten noch keine Katzen.

Allerdings soll Noah von der rasanten Vermehrung der Ratten überrascht gewesen sein. Diese wurden dann aufgrund der begrenzten Nahrungsvorräte zu einem Problem. Da Noah nicht weiß, wie er dieses Problem lösen soll, bittet er Gott, ihn zu leiten. Dieser sagt ihm, dass er den Kopf des Löwen dreimal hintereinander streicheln soll.

Ohne die göttliche Anweisung vollständig zu verstehen, streichelt Noah den Kopf der großen Katze. Nach der dritten Liebkosung niest der Löwe stark und wirft zur großen Überraschung Noahs ein Katzenpaar durch die Nasenlöcher aus.

Schnell scheinen die Kätzchen ihren Verwendungszweck auf dem Boot verstanden zu haben und konnten die Überbevölkerung der Nagetiere aufgrund ihres natürlichen Jagdtalents kontrollieren.

Die Katze im Mittelalter

Das Mittelalter war zweifellos die grausamste Zeit, die die Samtpfoten nach ihrer Annäherung an den Menschen erlebt haben. Mehr als 10 Jahrhunderte lang wurden die Katzen – insbesondere die schwarzen – wegen ihrer angeblichen Beziehung zur Hexerei verfolgt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Die Katze im Mittelalter

In den extremen Jahren konnte man sogar Hinweise der Katzen als „satanische Wesen“ finden. Ihr Verhalten, ihre nächtlichen Gewohnheiten und sogar der Mythos der sieben Leben wurden mit ketzerischen Aktivitäten in Verbindung gebracht.

Unter den vielen falschen Ansichten über die Katze im Mittelalter wurde gesagt, dass ihre Augen die dunkelsten Nächte für die satanischen Rituale der Hexen beleuchteten. 

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Eine weitere gängige Legende war, dass der Teufel selbst die Form einer schwarzen Katze annahm, um sich unter die Menschen zu mischen.

Leider gibt es immer noch viele, die schwarze Katzen durch diese falschen Gerüchte fürchten oder als Unglücksbringer betrachten.