Nicht anerkannte Hunderassen nach FCI-Klassifizierung

· 11. November 2018
Die Fédération Cynologique Internationale (FCI) gruppiert die Hunderassen nach körperlichen Eigenschaften und Temperament. Insgesamt gibt es 10 verschiedene Gruppen. Darüber hinaus ist jede Gruppe noch in weitere Abschnitte unterteilt. Es gibt jedoch aus verschiedenen Gründen nicht anerkannte Hunderassen.

Nicht anerkannte Hunderassen, die nicht den Anforderungen der Institution FCI entsprechen, werden oft von anderen Hundeorganisationen unterstützt. Lies in diesem Beitrag mehr darüber.

Nach FCI-Klassifizierung nicht anerkannte Hunderassen

Insgesamt gibt es 9 nicht anerkannte Hunderassen, die nicht im Rassestandard der Fédération Cynologique Internationale (FCI) sind. Dazu gehören zum Beispiel:

1. American Pit Bull Terrier

Ursprünglich aus den Vereinigten Staaten stammend, hat diese Rasse aufgrund der Rassenkontroverse (im Zusammenhang mit Hundekämpfen) keine Akzeptanz bei der FCI gefunden.

Der American Pit Bull Terrier wurde jedoch vom American Kennel Club (AKC) anerkannt, einer US-Organisation, die ihre eigenen Haltungsempfehlungen herausgibt.

Es gibt 9 nicht anerkannte Hunderassen nach FCI.

Der American Pit Bull Terrier ist ein mittelgroßer, bis zu 30 kg schwerer Hund mit großem Kopf, kleinen, weit geöffneten Augen und einem kräftigen Kieferknochen.

Das Fell kann eine beliebige Farbe haben, wobei Weiß, Schwarz und Braun am häufigsten vorkommen. In einigen Ländern ist die Haltung des American Pit Bull Terriers illegal.

2. Boerboel

Dieser Hund ist südafrikanischen Ursprungs, Molossertyp und stammt aus der Kreuzung zwischen einem Bullmastiff, einer Deutschen Dogge und einem inzwischen ausgestorbenen Bullenbeißer.

Es handelt sich um eine Wachhunderasse, die sich gut für schwere Arbeiten eignet und von kontinentalen Verbänden standardisiert ist.

Er kann bis zu 90 kg wiegen und 75 cm am Widerrist messen. Das Fell ist hellbraun, grau, braun, kastanienbraun oder schwarz, mit einer weichen und kurzen Struktur.

Der Boerboel ist gehorsam, vertrauenswürdig, anhänglich, verspielt und sehr beschützend seiner Familie gegenüber (bis hin zur Aggressivität gegenüber Fremden).

Außerdem hat er vor nichts Angst und ist sehr selbstsicher. Man kann ihn nicht in einer Wohnung halten, weil er sehr groß ist und viel Platz zum Laufen braucht.

3. Alano Español

Der Alano Español ist ein mittelgroßer Jagd- oder Kampfhund. Er entstand aus der Kreuzung mehrerer Rassen, wie der alten englischen Bulldogge und dem ausgestorbenen Bullenbeißer.

Diese Rasse wurde nur von der Real Sociedad Canina de España anerkannt. Er ist vom Molossertyp, mit großem Kopf, kurzem und dickem Fell (rot, schwarz, grau oder gestromt), kurzer Schnautze und dicker Haut mit Falten im Nacken.

Er sieht etwas angespannt aus aber anders, als es scheint, ist er sehr ruhig. Darüber hinaus ist der Alano Español selbstbewusst, mutig und sehr treu.

4. Amerikanische Bulldogge

Amerikanische Bulldoggen sind ebenfalls nicht anerkannte Hunderassen nach FCI.

Die Rasse entstand im Südosten der Vereinigten Staaten, um das Vieh zu schützen und Jägern zu helfen.

Die Amerikanische Bulldogge ist mittelgroß, robust, kompakt und recht wendig und kräftig.

Das Fell ist kurz, glatt und weiß, braun, rot oder gestromt. Diese Bulldogge hat einen großen Kopf, eine Schnauze mit hängenden Lippen und eine schwarze Nase.

Die Amerikanische Bulldogge ist eine weitere Hunderasse, die nicht von der FCI, sondern von der AKC anerkannt wird.

Was das Temperament betrifft, ist es ein geselliges, intelligentes, sehr aktives, dominantes Tie, das zu anderen Hunden, liebevoll und beschützend ist. Es eignet sich gut für Familien, die in einem Haus leben.

Zu den nicht anerkannten Hunderassen gehört die Amerikanische Bulldogge

5. Akbaş

Diese Rasse hat ihren Ursprung in der Türkei, wo sie vor einigen Jahrhunderten zum Hüten von Schafen gezüchtet wurde.

Der Name bedeutet „weißer Kopf“. Was sein Aussehen betrifft, so ist er dem Pyrenäenberghund ähnlich.

Lange Zeit teilte er seine Bezeichnung mit zwei anderen türkischen Rassen (Kangal und Kars) unter dem Namen Anatolischer Hirtenhund. Sie sind jetzt getrennt und die Akbaş haben eine internationale Vereinigung.

Es gibt zwei Varianten: eine mit kurzem und eine mit langem Haar. Beide sind weiß und sehr arbeitswillig. Der Akbaş ist ein ruhiger Hund, wenn er nicht im Dienst ist und er kümmert sich gut um die zu hütenden Schafe.

Die anderen von der FCI nicht anerkannten Hunderassen sind Alapaha Blue Blood Bulldoggen (aus den USA), Kangal Hirtenhunde (Türkei), die Klee Kai (Alaska) und Shikoku (Japan).