Der Malteser: Pflege, Eigenschaften und Kuriositäten

· 28. März 2019
Klein, elegant und intelligent sind drei Adjektive, die den Malteser gut beschreiben.

Der Malteser ist eine Hunderasse, deren Herkunft nicht klar ist. Sie wurde erst 1954 unter der Schirmherrschaft Italiens anerkannt.

Klein, elegant und intelligent sind drei Adjektive, die den Malteser gut beschreiben. Dieser entzückende Hund mit langem, weißem Fell ist ein Begleittier, eignet sich aber auch ideal als „Wachhund“.

Wir laden dich dazu ein, mehr über dieses freundliche Haustier zu erfahren.

Der Malteser und seine interessante Geschichte

Obwohl sein Name darauf hindeutet, ist diese Rasse nicht auf der Insel Malta beheimatet. Malteser kommt von einem semitischen Wort, das Hafen oder Zuflucht bedeutet.

Und dies steht im Einklang mit der Tatsache, dass die Vorfahren dieses Hundes die Hafengebiete des zentralen Mittelmeerraums bewohnten, wo sie zur Nagetierbekämpfung eingesetzt wurden.

Seine Ursprünge sind jedoch ungewiss. Man denkt, dass die Phönizier ihn aus Ägypten mitgebracht haben. Es gibt auch Hinweise auf die Existenz ähnlicher Tiere im antiken Griechenland und in Rom.

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Der Malteser erscheint auch in Gemälden vieler Renaissance-Maler. Dort ist er in Salons zu sehen, wie er die damaligen Damen begleitete.

Er wurde jedoch erst 1954 von der Fédération Cynologique Internationale (FCI) als Rasse anerkannt.

Wir stellen dir den Malteser vor, einen kleinen Hund mit langem, glattem und weißem Fell, der sich auch durch seine Intelligenz und als „Wachhund“ auszeichnet.

Malteser-Hunde

Physische Beschreibung der Rasse

Sein dünner und länglicher Körper, seine stolze und bemerkenswerte Haltung und seine langen, schlaffen und haarigen Ohren sind einige der wichtigsten körperlichen Merkmale des Maltesers.

Wir können aber auch folgende hervorheben:

  • Höhe: zwischen 21 und 25 Zentimeter bei den Männchen und zwischen 20 und 23 bei den Weibchen.
  • Gewicht: zwischen drei und vier Kilogramm.
  • Fell: hell, seidig und dicht. Er hat eine einzige weiße und glatte Fellschicht, die auf den Boden fällt.
  • Schnauze: etwas lang und dünn, zur Nase hin verfeinert.
  • Augen: rund und Ockerfarben mit schwarzem Rand. Sein Ausdruck ist aufmerksam.
  • Nase: schwarz und rund, mit offenen Nasenhöhlen
  • Schwanz: sehr behaart. Er krümmt sich auf seinem Rücken und ist schmaler an der Spitze.
  • Beine: kurze, runde Beine, enge Zehen und Pfotenballen und dunkle Nägel.

Ein Hund mit einer großen Persönlichkeit

Der Malteser ist ein fröhlicher, anhänglicher, geselliger und leicht zu erziehender Hund (er lernt schnell Tricks).

Wenn du jedoch keine klaren Regeln festlegst oder er nicht rechtzeitig sozialisiert wird, kann er nervös werden. Auf der anderen Seite mag er es nicht, alleine gelassen zu werden und er liebt es, seine Spielsachen zu beißen.

Obwohl er ein ideales Haustier ist, kommt er besser mit Erwachsenen als mit Kindern aus. Insbesondere wenn sie zu jung sind, um zu verstehen, wie ein Tier behandelt werden sollte.

Kinder könnten zu wild sein und ihn sogar verletzen. Außerdem mag dieses nette und verspielte Tier nicht, wenn zum Beispiel jemand an seinem langen Fell zieht.

Selbst wenn er mit anderen Haustieren gut auskommt, fühlt er sich möglicherweise von Tieren bedroht, die im Verhältnis zu ihm viel großer sind.

Malteser-Fell

Wie man sich um einen Malteser kümmert

Mit einer Lebenserwartung zwischen 12 und 15 Jahren ist der Malteser ein gesunder Hund. Trotzdem kann er Knieprobleme haben. Vermeide daher Übergewicht.

Ein weiteres zu berücksichtigendes Detail ist, dass er in der Regel Allergien gegen bestimmte menschliche Nahrungsmittel entwickelt, weshalb eine angemessene Ernährung erforderlich ist.

Obwohl er nicht zu viel körperliche Bewegung braucht, um gesund zu bleiben, liebt er sie, besonders in Form von Spielen und Spaziergängen.

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Das lange, glatte Fell des Maltesers erfordert ein regelmäßiges Bürsten mit speziellem Zubehör, um zu verhindern, dass sich Knoten bilden oder Hautprobleme auftreten.

Sein Fell kann auch Augenreizungen oder sogar Konjunktivitis verursachen. Eine gute Option ist daher sein Fell, mit einer Schleife oder Spange, aus seinem Gesicht zu halten.

Zwar ist es ideal, das Fell lang zu lassen und nur die Spitzen zu schneiden, doch manche bevorzugen einen kürzeren Schnitt, der ihnen einen typischen Welpen-Look verleiht. Es wird empfohlen, sie alle sechs bis acht Wochen zu baden.

Zur täglichen Pflege der Rasse gehört auch die Reinigung der Augen, der Tränenwege und der Schnauze. Auf diese Weise wird das Auftreten von braunen Flecken in der Umgebung dieser Bereiche verhindert.