5 Hunde, die keine Allergien auslösen

· 11. Mai 2019
Bei manchen Menschen lösen Haustiere Niesen, tränende Augen und eine rote Nase aus. Doch es gibt auch Hunde für Allergiker.

Es gibt Menschen, die allergisch gegen Hautschuppen, Haare oder den Speichel von Hunden sind. Wenn sie also ein Haustier haben möchten, müssen sie sich für einen Hund entscheiden, der keine Allergien auslöst.

Bei manchen Menschen lösen Haustiere Niesen, tränende Augen und eine rote Nase aus. Wenn dies bei dir der Fall ist, solltest du diesen Artikel lesen. Denn es gibt Hunde, die keine Allergien auslösen oder die nicht viele Haare verlieren und daher keine starken Reaktionen bei allergischen Menschen verursachen.

Bin ich allergisch gegen Hunde?

Bevor wir dir die Hunde vorstellen, die keine Allergien auslösen, solltest du zunächst die häufigsten Symptome einer Allergie kennen. Wenn du dich in der Nähe eines Tieres aufhältst, kann eine Allergie zu Niesen, Kopfschmerzen, Juckreiz, Tränenfluss oder Hautausschlägen führen.

Es hängt alles davon ab, wie dein Immunsystem reagiert.

Eine Hundeallergie wird durch die Haare, den Speichel oder die Hautschuppen des Tiers ausgelöst, die Allergene enthalten können.

Lesetipp: Wie man das Fell eines Hundes bürstet

Hunderassen, die keine Allergien auslösen

Gibt es diese Rassen tatsächlich? Hier gehen die Meinungen auseinander, doch es gibt zumindest Hunderassen, die durch ihren Felltyp oder weil sie kaum Haare verlieren, keine oder nur wenige allergische Reaktionen auslösen. 

Dazu gehören folgende Rassen:

  1. Yorkshire Terrier: löst keine Allergien aus

Dieser kleine Hund britischer Herkunft (im Titelbild zu sehen) wird als einer der besten hypoallergenen Hunde betrachtet, da er keine Haare verliert. 

Allerdings können sich beim Bürsten Haare lösen. Du solltest deinen Yorkshire deshalb bei offenem Fenster oder im Freien bürsten.

Der Yorkshire-Terrier hat den gleichen Haut-pH-Wert wie wir Menschen und dies verhindert auch, dass unser Immunsystem darauf reagiert, wenn wir uns ihm nähern.

  1. Basenji: löst keine Allergien aus

Diese Rasse afrikanischer Herkunft hat viele herausragende Eigenschaften. Sie kommuniziert sich mit Lauten, die dem Jodeln ähnlich sind.

Basenji

Der Basenji hat kurzes Fell, das meist schwarz, braun oder gestreift ist. Er verliert fast keine Haare und hat auch keinen üblen Geruch wie viele andere Hunde. Da er Wasser nicht besonders mag, reinigt er sich wie eine Katze selbst.

  1. Malteser: löst keine Allergien aus

Ob du es glaubst oder nicht, diese Rasse mit dünnem und langem Fell ist ein weiterer Hund, der keine Allergien auslöst, weil er nicht haart. Er braucht aber tägliche Pflege. Ein perfektes Haustier, das trotz seiner geringen Größe ein hervorragender Wachhund ist.

Malteser

  1. Spanischer Wasserhund: löst keine Allergien aus

Dieser schöne mittelgroße Hund stammt aus Andalusien und wird sowohl als Schäferhund als auch als Begleiter auf Booten und zur Jagd verwendet. Er ist jetzt auch als Haustier sehr beliebt.

Perro de agua español

Lesetipp: Barbet: der ganz besondere Wasserhund

Der spanische Wasserhund (Perro de agua español) verliert keine Haare. Sein Fell ist ans Wasser angepasst und riecht auch dann nicht schlecht, wenn es nass wird.

  1. Italienisches Windspiel: löst keine Allergien aus

Ein anderer Hund, der keine Allergien auslöst, ist der kleinste aus der Familie der Windhunde. Diese Rasse ist mehr als 2000 Jahre alt. Dieser Windhund hat sehr kurzes Fell, daher wird er oft von Menschen mit Allergien gewählt.

Das Italienische Windspiel ist sehr aktiv und kann aufgrund seines athletischen Körpers hohe Geschwindigkeiten (bis zu 40 km / h) erreichen.

Windspiel

Es handelt sich um ein fröhliches, intelligentes, anhängliches und sensibles Tier, das gegenüber fremden Menschen schüchtern ist.

Andere Hunde, die keine Allergien auslösen, weil sie nicht haaren: Airedale Terrier, Foxterrier, Pudel, Portugiesischer Wasserhund, Chinesischer Schopfhund, Samoyede und West Highland White Terrier.

Morales Suárez-Varela, M. M., Jiménez-López, M. C., Llopis-González, A., & García-Marcos, L. (2005). Estudio de la presencia de animales domésticos: gatos y perros, y su papel en el asma, la rinitis alérgica y la dermatitis atópica en niños. Atención Primaria. https://doi.org/10.1016/S0212-6567(05)70557-6