Anatomie des Windhundes: warum ist er so schnell?

Die körperlichen Merkmale dieser Hundeart machen ihre bemerkenswerte Geschwindigkeit möglich. Diese Tiere können bis zu 70km/h erreichen! Sie sind leicht, aerodynamisch, haben lange und starke Beine und ihr Herz ist proportional gesehen größer als das einer Person.
Anatomie des Windhundes: warum ist er so schnell?

Letzte Aktualisierung: 21 September, 2018

Man kennt den Windhund als einen der schnellsten Hund der Welt. Viele Menschen fragen sich, warum das so ist. Manche behaupten, dass er diese Fähigkeit bei seiner Arbeit auf der Jagd erlernte, doch in Wahrheit liegt es an der Anatomie des Windhundes.

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Anatomie des Windhundes – warum rennt er so schnell?

Schon durch einen einzigen Blick erkennt man, dass der Windhund lange Pfoten und einen langen, leichten und schlanken Körper hat.

Das allein würde schon reichen, um ihn schneller als Hunde anderer Rassen rennen zu lassen. Es gibt jedoch noch weitere Gründe, die wir dir im folgenden Artikel erläutern:

Sein Körper

Sein Gewicht ist nicht der einzige Grund, warum der Windhund so schnell ist.

Es liegt vor allem an seinem Körperbau. Der ist aerodynamisch und es scheint, als sei er geradezu geschaffen, um durch die Luft zu schnellen und hohe Geschwindigkeiten zu erreichen.

Sein kleiner, langgeformter Kopf und seine langen, schlanken doch starken Gliedmaßen sind weitere Faktoren, die seine Geschwindigkeit fördern.

Großes Herz, schneller Hund

Sein Herz

Das Herz des Windhundes ist größer als das jeder anderen Rasse. Proportional gesehen ist es sogar größer als das menschliche Herz.

Welchen Vorteil hat also dieser Aspekt der Anatomie des Windhundes? Das Herz kann bei einem Wettrennen viel öfter und schneller als das eines anderen Hundes schlagen. Das ermöglicht dem Windhund mehr Ausdauer und Geschwindigkeit.

Wenn das Herz nicht genügend Blut pumpen kann, so wird man langsamer und verliert die Kraft bei einem Rennen. Der Windhund hat dieses Problem nicht!

Sein Blut

Da sein Herz größer ist, muss der Windhund auch mehr Blut in Richtung dieses Organes pumpen. So erhält er auch eine höhere Sauerstoffzufuhr. Deswegen ist seine Ausdauer bei einem Rennen ebenfalls höher.

Seine Pfoten

Die Beine des Windhundes sind zwar dünn, doch stark und lang. So hat er während eines Rennens viel Antrieb. Wenn man ihn von der Seite betrachtet, so wirkt seine Haltung ähnlich der eines Känguruhs. 

Da seine Gliedmaßen so lang sind, überkreuzen sie sich beim Rennen.

Windhunde sind edle Tiere

Durch diese konstanten Bewegungen erreicht der Windhund unglaubliche Geschwindigkeiten und kann diese auch eine ganze Weile halten.

Das Zusammenziehen der Muskeln

Auch die Muskeln des Windhundes tragen zu seiner Geschwindigkeit bei. Er kann sie stark und schnell zusammenziehen. Durch seinen kleinen Kopf und die Rute kann er leicht auch bei hohen Geschwindigkeiten das Gleichgewicht halten.

Die Lage seines Kopfes

Der Kopf ist im rechten Winkel an den Hals angesetzt. Dadurch kann ihn der Windhund durch nur wenig Bewegung drehen wie er möchte.

Sein Schwerpunkt ändert sich, indem er ihn nur ein wenig nach rechts oder links dreht. Das ist eine Art enormer Beweglichkeit, die man nicht in anderen Tieren vorfindet.

Seine Rute

Die Rute des Windhundes unterstützt ihn nicht nur dabei, während hohen Geschwindigkeiten das Gleichgewicht zu halten, sondern trägt auch zur Beugung des Rückens bei.

Das ist notwendig, um zu bremsen oder zu beschleunigen. Ihre Länge ist genau berechnet, um diese Hilfe zu bieten.

Wie du siehst, ist die Anatomie des Windhundes für seine Geschwindigkeit verantwortlich. Sie ist genau auf ein schnelles Tier abgestimmt. Deswegen gibt es wohl keinen besseren Jagd- und Rennhund.