4 schottische Hunderassen: vielseitig und einzigartig!

· 7. Mai 2019
Lerne 4 ganz besondere schottische Hunderassen kennen. Sie sind so fantastisch wie das Land ihres Ursprungs. Lies weiter und erfahre ihre Geschichte!

Schottland ist ein fantastisches Land mit einer einzigartigen Geschichte. Vielleicht haben sich gerade deshalb ganz besondere schottische Hunderassen entwickelt. Wir möchten dir einige davon vorstellen. Lies weiter und erfahre mehr über ihre Geschichte.

Schottische Hunderassen: Scottish Terrier

Zweifellos ist der Scottish Terrier (Titelbild) eine der bekanntesten Rassen und hat die Ehre, zur Gruppe der ersten schottischen Terrier zu gehören. Ursprünglich wurde er verwendet, um auf der Suche nach Dachsen oder anderen Tieren in der Erde zu graben.

Dieser schottische Hund ist klein, aber mit unglaublicher Kraft und Muskulatur. Beim Körperbau sind seine lange Schnauze und sein starker Kiefer auffallend. In der Regel hat er ein drahtiges schwarzes Fell, obwohl es auch gestromte und weizenfarbene Exemplare gibt.

Trotz seiner Größe hat der Scottish Terrier viel Temperament. Er mag distanziert und unabhängig gegenüber Fremden erscheinen, aber er hat bewiesen, dass er in seinem engeren Umfeld ein sehr vertrauter und treuer Hund ist.

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Schottische Hunderassen: Skye Terrier

Diese Hunderasse hat ihren Ursprung auf der Insel Skye. Er ist eng mit dem Scottish Terrier verwandt und es wurde erst 1870 festgestellt, dass es sich um zwei verschiedene schottische Hunderassen handelt.

Schottische Hunderassen: Skye Terrier

Wie man sehen kann, zeichnet sich der Skye Terrier durch seinen verlängerten Körper aus, der mit den kurzen, muskulösen Beinen endet. Seine starke Schnauze und die manchmal hängenden Ohren sind ein weiteres Identitätsmerkmal.

Er hat ein langes Fell, das aus zwei Schichten besteht, eine härtere Außen- und eine weichere Innenschicht.

Sein Temperament ist dem des Scottish Terriers sehr ähnlich. Seine Verwendung als Jagdhund macht ihn zu einem relativ aktiven Tier, das beschäftigt werden muss und regelmäßige Spaziergänge braucht. Wenn du dich gut um ihn kümmerst, kann er bis zu 11 Jahre alt werden.

Gordon Setter, der eleganteste schottische Hund

Diese schottische Hunderasse gehört zur Familie der Setter, zu der auch der English Setter und der Irish Setter gehören. Sein Ursprung in Schottland reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück.

Gordon Setter

Dieser Hund hat ein dichtes schwarzes Fell mit braunen Flecken an seinen Beinen, seiner Schnauze und seinen Augen. Es handelt sich um ein großes Tier mit einer Widerristhöhe von etwa 60 Zentimetern und einem Gewicht zwischen 25 und 30 Kilo.

Der schottische Setter ist ein Jagdhund mit einem guten Geruchssinn und ist sehr widerstandsfähig. Er ist als Haustier geeignet, aber bedenke, dass er viel Platz und regelmäßige Bewegung braucht, da er sehr aktiv ist.

Scottish Deerhound, der schnellste schottische Hund

Zum Abschluss stellen wir dir ein Tier vor, das aus dem Hochland stammt. Sein großartiges Sehvermögen und seine Geschwindigkeit machten ihn zu einer idealen Rasse für die Jagd auf Rehe und Hirsche.

Schottische Hunderassen: Scottish Deerhound

Es handelt sich um einen ganz besonderen Windhund, da er ein typisches, zotteliges Fell hat, das auf seine Anpassung an die Wetterbedingungen im Hochgebirge zurückzuführen ist.

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Schottischer Deerhound: Rasseporträt

Auffällig sind sein schlanker Körper und sein gewölbter Rücken. Er kann bis zu 80 Zentimeter groß sein. Der Scottish Deerhound ist ein gutes Haustier, solange er in optimaler körperlicher Verfassung gehalten wird.

Er ist nicht für kleine Häuser geeignet, da er viel Platz benötigt. Er hat aber einen ruhigen und angenehmen Charakter, was ihn zu einem idealen Begleiter macht.

Es gibt noch viele andere schottische Hunderassen. Lerne sie alle kennen!

  • Beauchamp, R.G. (1998). A new owner’s guide to Scottish terriers. T.F.H. Publications.

 

  • Moon-Fanelli, A. A., & Dodman, N. H. (1998). Description and development of compulsive tail chasing in terriers and response to clomipramine treatment. Journal of the American Veterinary Medical Association212(8), 1252-1257.