Zika Virus bei Hunden: Vorbeugung und Wissenswertes

· 4. März 2019
Kann sich ein Hund mit dem Zika-Virus anstecken? Erfahre mehr zu diesem Thema und vor allem auch, wie du deinen Vierbeiner schützen kannst.

Man weiß nicht viel über Zika, eine Krankheit, die durch einen Mückenstich übertragen wird. Aber wenn man in bestimmte Länder reist, müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Nun, wie sieht das bei Haustieren aus? In diesem Artikel erfährst du, was du über die Vorsorge gegen den Zika Virus bei Hunden wissen solltest.

Zika Virus: wichtige Daten

Zuerst ist es wichtig, Informationen über das Zika Virus zu haben, das alle Menschen und nach den neuesten Daten auch einige Tierearten betreffen kann. Wie erst kürzlich in den Medien berichtet wurde, tauchte diese Krankheit erstmals in den 40er Jahren in Uganda auf.

Damals wurde sie nicht ernst genommen, da die meisten Personen keine Symptome hatten.

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Später untersuchte man die Auswirkung eines Stiches einer infizierten Mücke beim Menschen. Die Symptome einer Infektion sind Fieber, Konjunktivitis, Migräne, Muskel- und Gelenkschmerzen, ganz ähnlich wie bei einer schweren Erkältung.

Mit einer spezifischen medizinischen Behandlung ist die Genesung in den allermeisten Fällen erfolgreich.

Zum Problem wurde diese Krankheit jedoch durch immer mehr Infektionen und daraus resultierende Geburtsfehler wie Mikrozephalie. Deshalb wurde die Krankheit zu einer Bedrohung für schwangere Frauen.

Hunde mit dem Zika Virus?

Im Moment weiß man nicht viel über das Virus, nicht einmal, warum es sich so schnell ausbreitet. Da die Mücke genauso Menschen wie Primaten sticht, kann man davon ausgehen, dass sie die Krankheit auf ein Haustier übertragen kann und dieses wiederum seine Besitzer infiziert.

Es gibt jedoch keine Studien, die die Übertragung des Zika Virus zwischen Säugetieren belegen. Selbst beim Rhesusaffen (Bewohner des ugandischen Dschungels), der sich durch den Kontakt mit der Mücke schneller infizieren kann, gibt es keine Beweise, dass er die Krankheit auf andere Tiere übertragen kann.

Zika Virus wird durch Mücken übertragen

Es ist wichtig, nicht in Panik zu geraten, nur weil der Hund von einem Insekt gebissen werden könnte. Und auch Straßentiere sollten nicht aus Angst vor der Krankheit verstoßen werden.

Das Wichtigste ist, die Vermehrung von Moskitos zu Hause vorzubeugen und zu verhindern, dass die Haustiere gestochen werden. Denk dran, dass diese tagsüber „aktiv“ sind, also pass auf, wenn du dich mit deinem Haustier im Freien befindest.

Einige Tipps:

1. Verwende Insektenschutzmittel

In Tierhandlungen gibt es verschiedene Produkte für Hunde und Katzen, die sehr einfach mit einem Spray aufgetragen werden. Achte darauf, dass keine Flüssigkeit in die Augen oder das Maul des Tieres gelangt und trage nicht zu viel auf.

Es wird davon abgeraten, ein Schutzmittel für Menschen zu verwenden. Es kann Inhaltsstoffe enthalten, die für das Tier giftig sind.

Du kannst aber auch dein eigenes Insektenschutzmittel mit zwei Tropfen Citronella-Öl, zwei Tropfen Lavendel und einer Tasse Wasser herstellen.

Fülle es in einen Zerstäuber und besprühe das Tier, sowie sein Bett und die Umgebung, in der sich dein Haustier aufhält. Du kannst dieses Hausmittel sogar selbst verwenden!

Zika Virus wird durch die Aedes-Mücke übertragen

2. Aromatische Pflanzen

Wenn du einen Garten oder einen Hof hast, solltest du solche Pflanzen haben, die Moskitos und andere Insekten abweisen. Dabei ist nicht nur Zitronengras oder Lavendel gemeint, sondern auch Minze, Oregano, Basilikum oder Rosmarin.

Außerdem kann man sie zum Kochen verwenden… und sie verleihen den Außenanlagen ein köstliches Aroma!

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3. Vermeide stehendes Wasser

Die Aedes-Mücke (wie andere Arten auch) legt ihre Eier im Wasser ab. Die Larven entwickeln sich dan darin, deshalb solltest du stehendes Wasser verhindern.

Ein Behälter mit Regenwasser und der Trinknapf des Hundes sollten beispielsweise gründlich gereinigt werden.

Abschließend empfehlen wir dir, nicht an Orte zu reisen, an denen es viele Fälle von Zika gibt, vor allem nicht in tropische und Urwaldgebiete.

Bisher hat man noch keine Hunde mit dem Virus entdeckt, aber es ist besser, vorzubeugen. Man sollte ihn nicht in diese Gebiete mitnehmen, um eine Ansteckung zu vermeiden.

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