Was tun, damit das Hundebad nicht zum Trauma wird

17. Juli 2018
Viele Hunde finden das Hundebad komplett überflüssig. Ihre Besitzer sind anderer Meinung. Was tun, damit die Angelegenheit nicht zum Trauma für die Fellnase wird?

Diese Szene ist vielen Hundebesitzern wohlbekannt: Wir bereiten uns mit Handtuch und Hundeshampoo bewappnet aufs Hundebad vor, und die Fellnase versteckt sich flink im hinstersten Hauswinkel. Bei jedem Hundebad wird unser Haustier nervöser und du hast Angst, ein Trauma bei deinem Hund zu verursachen. Wenn du das vermeiden möchtest, dann lies dir die folgenden Ratschläge durch. So kann die Badezeit zu einer angenehmen Angelegenheit werden.

Vermeide, dass das Hundebad zum Trauma wird

Das Hundebad muss wirklich kein Trauma sein.

Alle Hunde brauchen hin und wieder ein Bad, doch wir können es ihnen etwas angenehmer machen. Hier einige Tipps zum Thema:

„Trickse ihn aus“

Ja, wir wissen schon, dass das etwas gemein klingt. Wenn du jedoch schon weißt, dass deine Fellnase beim ersten Anschein von Hundebad die Flucht ergreift, dann bereite das Ganze besser etwas raffinierter vor. Bitte doch einfach jemanden darum, deinen Hund ein Weilchen Gassi zu führen. Während die beiden unterwegs sind, kannst du alles in Ruhe vorbereiten.

So weiß dein Hund nicht, was auf ihn zukommt. Wenn er nach dem Spaziergang nach Hause kommt, wird er sich tierisch auf euer Wiedersehen freuen. Da kannst du ihn umarmen, festhalten und langsam in Richtung Hundebad transportieren.

Lass ihn nicht abhauen

Das klingt vielleicht ein wenig offensichtlich, aber vergiss nicht, die Badezimmertür zu schließen. Sonst haut dein Hund bei der ersten Gelegenheit ab und du wirst ihn den Rest des Tages nicht mehr sehen.

Sprich mit ihm, oder sing ihm etwas vor

Wenn der Hund deinen Trick bemerkt und weiß, dass es kein Zurück mehr gibt, dann ist es normal, dass er ängstlich wird und anfängt zu zittern. Am besten beruhigst du ihn, indem du ihm mit sanfter Stimme sagst, dass alles in Ordnung ist, dass du bei ihm bist und ihn lieb hast.

Du kannst ihm auch etwas vorsingen. Es ist bewiesen, dass Lieder einen direkten, vorteilhaften Einfluss auf die Stimmung des Hundes ausüben.

Der Moment ist gekommen

Nachdem du den Hund im Badezimmer etwas beruhigt hast, ist es jetzt an der Zeit, ihn in die Wanne zu befördern. Füll die Wanne nicht zuvor. Es ist besser, dass die Fellnase in der leeren Wanne steht und du sie langsam mit lauwarmem Wasser füllst.

Wenn du den Hund plötzlich in die volle Wanne stellst, dann kann ihn das noch mehr erschrecken. Befeuchte ihn langsam. Beginne mit den Pfoten und arbeite dich langsam nach oben voran. Streichle ihn dabei mit deinen Händen, denn das beruhigt ihn.

Abtrocknen

Auch wenn du es nicht glaubst, aber Hunde hassen es, abgetrocknet zu werden. Sie finden Föhne besonders scheußlich. Am besten ist es deshalb, wenn du mit einem Handtuch am Kopf sanft beginnst.

Es gibt auch Trockenshampoos für Hunde.

Trockne ihn dann über den Rücken und die Pfoten hinunter weiter ab. Sei dabei vorsichtig und denke daran, dass Hunde sensibel sind. Kreisförmige Bewegungen ohne zu viel Druck sind zu empfehlen. Am besten wäre es, wenn du das Tier ohne Föhn abtrocknen könntest. Der Lärm und der Wind, den die Haartrockner erzeugen, machen sie zu gefürchteten Gegenständen für unsere Haustiere.

An sonnigen Tagen kannst du deinen Hund einfach ein wenig spazierenführen, so trocknet sein Fell schnell. Wenn du dann nach Hause kommst, bürstest du ihn. Hunde sind ebenfalls keine Fans von Cologne oder Parfüms. Solltest du dennoch darauf bestehen, ihm ein Hundeparfüm aufzulegen, so gib etwas davon in deine Hände und streichle ihn. Das macht die Angelegenheit weniger traumatisch für die Fellnase.

Diese einfachen Ratschläge helfen dir dabei, dass das Hundebad nicht zum Trauma wird. So kann es sein, dass er sich beim nächsten Mal nicht mehr so sträubt.