Tipps für den Besuch in der Tierklinik

· 21. März 2019
Aufgrund von Angst oder Stress kann der Besuch in der Tierklinik dem Hund ganz schön schwer fallen. Es gibt jedoch einige einfache Richtlinien, damit die Fellnase sich beruhigt und sicher fühlt.

Niemand sagt, dass der Besuch in der Tierklinik einfach ist. Es gibt jedoch einige Tipps und Tricks, die man anwenden kann, damit diese Erfahrung leichter wird und man so zukünftige Traumata vermeiden kann.

Besuch in der Tierklinik: Was ist zu berücksichtigen?

Der Besuch in der Tierklinik ist eine der stressigsten Aktivitäten für unsere Fellnasen.

Das ist auch verständlich, denn dort wird der Hund untersucht, wird mit Spritzen gepiekst und man verabreicht ihm Medikamente. Außerdem ist es ein unbekannter Ort, an dem es sicherlich auch noch andere Tiere gibt.

Es ist grundlegend, sich in das Tier hineinzuversetzen und zu verstehen, dass es sich nicht nur „einfach so“ schlecht benimmt. Dies geschieht aus Angst oder Unwissen. Deshalb ist es unsere Rolle als Bezugsmensch, ihm die Erfahrung so angenehm wie möglich zu gestalten.

Der Besuch in der Tierklinik ist zwar keine einfache Aufgabe, doch sie ist notwendig, weil dort der Gesundheitszustand des Vierbeiners überprüft wird und Krankheiten oder andere Beschwerden behandelt werden.

Natürlich weiß unser Hund das nicht und außerdem riecht es für ihn dort komisch, die Geräusche sind ihm auch ganz unbekannt und die Menschen, denen er dort begegnet, sind für ihn Unbekannte. Er verspürt sogar die Nervosität seines Bezugsmenschen.

Es ist wirklich wichtig, dem Hund beizubringen, dass der Besuch in der Tierklinik nichts Schlimmes ist, und deshalb muss man ihn regelmäßig dort hinbringen. Auf diese Weise gewöhnt er sich daran – was nicht heißen will, dass es ihm gefällt! – und es fällt ihm nicht mehr ganz so schwer.

Hund lässt sich untersuchen

Tipps für den Besuch in der Tierklinik

Vielleicht findet dein Hund es alles andere als angenehm, doch der Tierarzt muss ihn zwei Mal pro Jahr routinemäßig untersuchen. Auf seine Anweisungen können häufigere Termine ebenfalls notwendig sein. Was kann man also tun, damit der Besuch in der Tierklinik nicht zum Trauma wird?

1. Sag ihm nicht, wo es hingeht

Ein Fehler, den viele Hundebesitzer begehen, ist es, dem Tier zu sagen „Auf geht’s zum Tierarzt“. Das bedeutet für die Fellnase, dass es ihr schlecht ergehen wird. Vergiss nicht, dass Hunde eine handvoll Worte verstehen und „Tierarzt“ ist für gewöhnlich eines von ihnen.

Gehe auch verschiedene Wege zur Tierklinik, damit der Hund diesen Spaziergang nicht gleich mit dem Tierarzt in Verbindung bringt.

2. Ist er müde, dann verhält er sich besser

Hat der Hund einen Großteil seiner Energie verwendet, um im Park zu spielen, rennen und zu schnüffeln, dann hat er nicht mehr so viel Energie, um sich beim Tierarzt daneben zu benehmen. 

Durch körperliche Aktivität entspannt er sich außerdem und dann ist er anschließend nicht mehr so nervös.

3. Stelle ihm den Tierarzt zuerst vor

Ist der Hund auf dem Behandlungstisch, dann gib ihm etwas Zeit, um den Tierarzt ein wenig kennenzulernen und die Angst vor ihm zu verlieren. Lass ihn an seinen Händen riechen und ihn „begrüßen“. Ansonsten könnte er Angst vor dem Experten entwickeln.

Es ist egal, ob es sich um einen Mops oder einen Boxer handelt, ermögliche es deiner Fellnase, die Angst vor dem Tierarzt zu überwinden.

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Tierarzt fühlt das Ohr eines Huskys ab

4. Sprich die ganze Zeit mit ihm

Du musst von den Pforten der Tierklinik bis zu deiner Haustür mit deiner Fellnase sprechen. Verwende ruhige Worte, einen sanften Ton und sprich leise, damit sie sich weder erschrickt noch denkt, dass eine Gefahr auf ihn lauert. 

Schimpfe ihn nicht aus. Sind andere Tiere in der Nähe, dann gib ihm die Anweisung, sich still neben dich zu setzen. Schreie ihn auf keinen Fall an, denn sonst wird er nur noch nervöser.

5. Bleibe die ganze Zeit an seiner Seite

Hunde müssen an der Seite ihres Rudelführers sein, damit sie sich ruhig und sicher fühlen. Außerdem müssen sie auch spüren, dass ihr Bezugsmensch ebenfalls ruhig ist. Deshalb musst du erst zur Ruhe kommen, um dann diese Ruhe deinem Tier zu vermitteln.

Bleibe bei ihm, wenn ihr in die Tierklinik eintretet, während ihr auf den Tierarzt wartet, während der Untersuchung und auf auch dem Nachhauseweg. So fühlt dein Hund sich viel ruhiger und sicherer.

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6. Belohne sein Verhalten für den Besuch in der Tierklinik

Es ist wichtig, dass du ihm eine Belohnung gibst. Dies kann entweder nach der Untersuchung oder bei der Ankunft zu Hause geschehen.

Dabei geht es nicht nur um die Belohnung, sondern auch darum, dass der Hund den Besuch in der Tierklinik mit einem Spielzeug, einem Leckerli oder Streicheleinheiten verbindet.

Der Besuch in der Tierklinik ist wahrhaftig nicht die einfachste Aufgabe, doch er ist sehr wichtig. Mit unseren Tipps kannst du ihn ein wenig angenehmer gestalten und Traumata oder schlechtes Verhalten vermeiden.

Espinoza Liset. (2015). Conozca las enfermedades que más padecen las mascotas.