7 Dinge, die du tust, können das Leben deines Hundes verkürzen

Es gibt keine Zaubertricks, damit ein Hund viele Jahre leben kann, aber es kommt darauf an, bestimmte Aspekte nicht zu vernachlässigen. Schauen wir sie uns einmal genauer an.
7 Dinge, die du tust, können das Leben deines Hundes verkürzen

Letzte Aktualisierung: 07. Juli 2022

Jeder, der sich um ein Tier kümmert, möchte, dass es glücklich und viele Jahre lang lebt. Ohne es zu merken, kannst du jedoch unbeabsichtigt Dinge tun, die das Leben deines Hundes verkürzen.

Genau darüber werden wir in diesem Artikel sprechen. Handlungen, deren Auswirkungen nicht bekannt sind, wirken sich negativ auf die Gesundheit des Hundes aus und verkürzen folglich seine Lebenserwartung. Schaue am besten nicht darüber hinweg, denn es ist nie zu spät, die Pflege deines Hundes zu verbessern.

Dinge, die du unabsichtlich tust, die aber das Leben deines Hundes verkürzen

Ein gut gepflegter Hund kann 15 Jahre alt werden, in bestimmten Fällen sogar mehr. Diese Zahl kommt jedoch nicht von ungefähr, sondern ist das Ergebnis einer guten Pflege, die du während des gesamten Lebens des Tieres nicht vergessen solltest. Werfen wir einen Blick auf einige Gewohnheiten, die in dieser Hinsicht vermieden werden sollten.

1. Schlechte Fütterung

7 Dinge, die du tust, können das Leben deines Hundes verkürzen

Wir sind, was wir essen, egal ob wir Menschen oder Tiere sind. Tierärztinnen und Tierärzte bestehen in dieser Hinsicht sehr darauf, denn man kann nicht nur das Gewicht eines Tieres auf diese Weise kontrollieren. Die Zusammensetzung des Hundefutters wirkt sich auf die allgemeine Gesundheit des Tieres aus und beugt so zukünftigen Problemen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Zahnerkrankungen vor.

Im Durchschnitt sollte ein gesunder, ausgewachsener Hund 18 % Eiweiß und 5 % Fett in seiner täglichen Nahrung zu sich nehmen.

Es ist logisch, dass dein Hund Lust auf das Essen hat, das du auf deinem Teller hast. Es riecht gut und du isst es, also wird dein Hund wollen, dass du es mit ihm teilst. Obwohl Tiere Spezialisten darin sind, das Herz ihrer Bezugspersonen zu erweichen, solltest du sie in dieser Hinsicht konsequent erziehen, denn viele Bestandteile deines Essens sind für Hunde nicht geeignet. Wenn du ihren Launen nachgibst, wird sich das auf lange Sicht negativ auf ihren Körper auswirken.

2. Den Hund nicht richtig reinigen

Obwohl es stimmt, dass Hunde sich selbst pflegen, solltest du nicht vergessen, dass das Nichtwaschen zu den Dingen gehört, die das Leben deines Hundes verkürzen können. Jeder Hund braucht eine „persönliche“ Badehäufigkeit, die von seinem Fell und seinem Lebensstil abhängt. Vergiss nicht, dass auch die Nägel, Ohren und Zähne besondere Pflege brauchen.

Ohne richtige Hygiene treten oft Parasitenbefall und Infektionsprobleme auf.

3. Nicht Gassi gehen

Die Gesundheit eines Hundes, der sich nicht regelmäßig bewegt, wird ab dem Alter von etwa fünf Jahren kontinuierlich schlechter. Hunde müssen sich wie jedes andere Tier bewegen, Energie verbrauchen und im Freien sein. Wenn sie das nicht tun, schadet das sowohl ihrer körperlichen als auch ihrer geistigen Gesundheit, denn die Stimulation, die sie draußen erhalten, ist nicht mit der Stimulation vergleichbar, die sie zu Hause bekommen. Diese ist viel begrenzter als Anregungen im Freien.

4. Hunde, die nicht trainiert oder sozialisiert sind

Da sich heute viele Menschen für eine Adoption entscheiden, gibt es immer wieder Fälle von Tieren, die misshandelt wurden oder ein unwürdiges Leben geführt haben, bis sie ihr endgültiges Zuhause erreichten. Deshalb werden viele von ihnen Verhaltens- und Sozialisierungsprobleme entwickeln, wenn die Halter*innen nicht eingreifen.

Ein Hund braucht die Anleitung der Bezugsperson, um zu lernen, mit den Spezies um ihn herum zusammenzuleben, ganz gleich, ob es sich dabei um Mensch, Hauskatze oder Wildtier handelt. Andernfalls steigt die Wahrscheinlichkeit von Unfällen. Dadurch kann sich die psychische Gesundheit des Hundes verschlechtern.

5. Nicht zu den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen gehen

Eine weitere Sache, die du tust und die das Leben deines Hundes verkürzen kann, ohne dass du es merkst, ist, dass du dich bei Impfungen, Entwurmungen und Vorsorgeuntersuchungen auf deine eigene Anleitung verlässt. Wenn du den „offiziellen“ Plan befolgst, beugst du häufigen Hundekrankheiten wie Staupe oder Tollwut vor und schützt deinen Hund vor inneren und äußeren Parasiten.

Es gibt aber noch etwas anderes zu beachten. Wenn du deinen Hund impfen lässt, schützt du nicht nur ihn, sondern auch alle anderen Hunde und Tierarten, die für Zoonosen anfällig sind. Gehe also immer zu deinem Tierarzt oder deiner Tierärztin, wenn es an der Zeit ist.

7 Dinge, die du tust, können das Leben deines Hundes verkürzen


6. Verwendung von Chemikalien in der Nähe deines Hundes

Viele der Produkte, die z. B. für die Haushaltsreinigung, Kosmetik oder Gartenpflege hergestellt werden, sollen Menschen nicht vergiften. Und auch wenn du weißt, dass du keinen Schluck Bleiche nehmen solltest, weiß dein Hund das aber nicht.

Auch wenn dein Hund normalerweise nicht mit einer Flasche Ammoniak spielt, solltest du diese Produkte immer außerhalb seiner Reichweite aufbewahren. Du solltest auch die Etiketten lesen, denn viele dieser Produkte dürfen nicht in der Nähe deines Hundes verwendet werden.

7. Die Umgebung erzeugt Stress beim Hund

Laute Geräusche, Kämpfe und sogar mangelnde Stimulation sind Stressfaktoren für Hunde. Ein ruhiges Zuhause mit ausreichenden Reizen für deinen Hund ist genauso wichtig wie eine gute Ernährung und viel Bewegung.

Wie beim Menschen verkürzen Traurigkeit und Stress das Leben eines Hundes.

Du magst diese Faktoren im Alltag für unbedeutend halten („Was ist schon dabei, wenn er heute ein Stück Pizza frisst?“), aber der Schlüssel zur Verlängerung des Lebens deines Hundes liegt in der Beständigkeit. Du kannst sein Leben nicht an einem Tag um Jahre verlängern, aber du kannst es über einen längeren Zeitraum hinweg tun. Achte darauf, dass du die Bedürfnisse deines Tieres nicht vernachlässigst.

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