Haferflocken für Hunde: sechs Gesundheitsnutzen

· 24. Februar 2019
Haferflocken unterstützen unsere Hunde beim Abnehmen und verleihen ihrem Fell Glanz.

Haferflocken haben verschiedene Gesundheitsnutzen für unsere Fellnasen. Es handelt sich hierbei um ein Nahrungsmittel mit hohem Nährwert, das überall leicht erhältlich ist. Man kann es ihnen füttern oder auch auf der Haut anwenden, doch das hat dann weniger Vorteile.

Hunde können genauso wie Menschen Haferflocken verzehren. Du musst allerdings einige Dinge in Betracht ziehen, bevor du sie deinem vierpfotigen Freund fütterst.

Haferflocken enthalten viele Ballast-, Nähr-, Mineralstoffe und Antioxidanzien. Außerdem sind sie auch reich an Vitamin B, was das Fell stärkt und zum Glänzen bringt.

Des Weiteren findet man darin Linolsäure und Omega-6-Fettsäuren, die die Flexibilität und Gesundheit der Hundehaut fördern.

In gemäßigten Mengen können Haferflocken ein guter Ersatz für die notwendigen Kohlenhydrate der Hundeernährung sein.

Die darin erhaltenen Ballaststoffe unterstützen die Regulierung des Blutzuckers. Das vermindert die Risiken an Diabetes und Herzkrankheiten zu leiden.

Fütterst du deinem Hund jedoch zu viel, so kann das negative Auswirkungen auf seine Verdauung haben. Ein Übermaß an löslichen Ballaststoffen kann nämlich zu Durchfall und Erbrechen führen.

Das ist zwar keine schlimme Krankheit und lässt sich auch leicht heilen, doch natürlich möchtest du deinem Hund diese Beschwerden ersparen. Deshalb ist es besser, du gibst ihm nur kleine Portionen Haferflocken.

Wie kann ich meinem Hund Haferflocken füttern?

Man kann sie den Fellnasen entweder roh oder gekocht servieren. Solltest du sie kochen, dann vermeide allerdings bitte Milch, denn unsere Vierbeiner reagieren sehr sensibel auf Laktose.

Deshalb sollten sie niemals Milch oder Milchprodukte verzehren. Koche die Haferflocken besser mit Wasser.

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Hund frisst aus seinem Napf

Lasse sie auch unbedingt abkühlen, bevor du sie ihm servierst, denn sonst könnte er sich beim Fressen die Schnauze verbrennen.

Fütterst du sie ihm roh, so musst du wissen, dass er sie so nur schwerer verdauen kann. Es ist zwar vorteilhafter für seinen Organismus, doch die Portionen müssen dann kleiner sein.

Achte außerdem auch darauf, dass sie frei von Zusätzen sind. Heutzutage gibt es viele Produkte mit Geschmackszusätzen wie Trauben oder Apfel.

Die sind allerdings nichts für Hunde. Unseren Fellnasen dürfen wir nur natürliche Haferflocken ohne jegliche Zusatzstoffe, Chemikalien oder Zucker füttern.

Haferflocken sind zwar gesund für Hunde, doch man darf es nicht übertreiben. Da sie viele Kohlenhydrate enthalten, muss man alles Übermaß vermeiden. Du kannst sie ihm ein oder zwei Mal pro Woche geben, doch niemals mehr als drei.

Die Menge hängt von seiner Größe und seinem Gewicht ab. Ideal sind ein Teelöffelchen pro 9 kg Körpergewicht.

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Gesundheitsnutzen von Haferflocken für Hunde

  1. Sie sind ein idealer Ersatz für Weizen, wenn ein Hund unter Glutenunverträglichkeit leidet. Kürzlich hat sich herausgestellt, dass viele Tiere Gluten nicht vertragen. Es ist zwar nicht tödlich, doch man sollte es besser vermeiden.
  2. Haferflocken enthalten viel Vitamin B 5 und 9. Außerdem sind sie auch reich an Zink, Eisen, Magnesium, Kupfer und Folsäure. Sie enthalten auch Biotin, welches sehr gesund für ihr Fell ist.
  3. Dieses Getreide enthält viele lösliche Ballaststoffe, die dazu beitragen, das Cholesterin der Hunde zu regulieren. Sie unterstützen ebenfalls eine gesunde Verdauung und schützen den Darm. Die Ballaststoffe regulieren die Verdauung und vermeiden somit auch Blähungen.
  4. Hundefell und -haut profitieren ebenfalls davon. Frisst dein Hund regelmäßig Haferflocken, so hat er bestimmt ein glänzendes, starkes Fell. Es gibt sogar Hundeshampoos und -cremes damit, die sich ihren hohen Nährstoffgehalt zunutze machen.
  5. Sie erhöhen außerdem auch die Bildung von roten Blutkörperchen und wirken positiv auf den Blutkreislauf ein.
  6. Auch wenn sie viele Kohlenhydrate enthalten, werden sie dennoch für übergewichtige Hunde empfohlen. Dank der Ballaststoffe helfen sie dabei, die Fette im Organismus des Hundes zu verarbeiten. Gib ihm allerdings nicht zu viel, denn sonst hat das negative Konsequenzen.

Probiere, Haferflocken in die Ernährung deiner Fellnase mit einzubeziehen und bald wirst du merken, wie seine Gesundheit davon profitiert. Am schnellsten sieht man es an der Textur und dem Glanz des Fells.