Tipps für die externe Entwurmung

17. Januar 2019
Ektoparasiten können Wild- und Haustiere befallen, denn sie nähren sich von ihrem Wirt und können nur so überleben.

Die externe Entwurmung ist eine der wichtigsten Vorsorgen für die Gesundheit deines Tieres. Allerdings müssen die richtigen Produkte in regelmäßigen Abständen verabreicht werden, um effiziente Ergebnisse zu erzielen.

Ektoparasiten können Wild- und Haustiere befallen, denn sie nähren sich von ihrem Wirt und können nur so überleben.

Die bekanntesten Beispiele für externe Parasiten sind Flöhe und Zecken. Diese zwei kleinen Eindringlinge gehören zu zwei verschiedenen Familien: Zur Unterklasse Acari gehören Zecken und Milben. Zu den Insecta gehören Flöhe, Läuse, Phlebotomus, Moskitos und Fliegen.

Externe Entwurmung - Welpe kratzt sich

Neben Juckreiz verursachen diese Parasiten auch ernstere Gesundheitsschäden. Sie können ernsthafte Krankheiten verursachen, wenn das Tier nicht richtig behandelt wird. Dazu gehören:

  • Hautläsionen, begleitet von Juckreiz, Rötung und Entzündung.
  • Allergische Prozesse, die von einer immunologischen Reaktion auf ein pathogenes Mittel herrühren.
  • Infektionen durch Bakterien und Pilze, die sich in Wunden vermehren können.
  • Sie können als Vektoren bei der Übertragung von schweren Krankheiten (Leishmaniose, Filariose, Canine Ehrlichiose usw.) dienen.

Sie stellen auch einen wichtigen Zoonosefaktor dar, da sie verschiedene Lebewesen befallen können, auch Menschen. Parasiten können auch eine Massenverbreitung von Infektionskrankheiten auslösen.

Praktische Tipps für die präventive externe Entwurmung

1.  Verstärkter Schutz im Sommer

Ektoparasiten haben eine große Überlebensfähigkeit, aber ihre optimale Entwicklung findet in wärmeren und gemäßigteren Klimas statt. Daher sind sie in tropischen und subtropischen Ländern vermehrt vorzufinden.

Im Sommer, wenn die Temperaturen steigen, ist die Gefahr besonders groß. Deshalb sind Maßnahmen wie Anti-Parasiten-Halsbänder, spezielle Shampoos oder Medikamente in dieser Zeit besonders wichtig. 

2.  Regelmäßige antiparasitäre Behandlungen

Die Behandlungen müssen regelmäßig verwendet werden. Jedes Produkt hat eine spezifische Wirkdauer. Am besten notierst du dir deshalb in einem Kalender, wann die nächste Entwurmung notwendig ist.

Es ist ratsam, Pipetten oder Sprays mindestens 2 Mal pro Jahr anzuwenden. Befolge die Empfehlungen des Tierarztes und des Herstellers.

3.  Wähle Qualitätsprodukte

Ebenso wichtig wie die regelmäßige Anwendung ist die Qualität der gewählten Produkte. Lasse dich auch hier vom Tierarzt beraten. 

4.  Externe Entwurmung bei trächtigen Tieren

Trächtige Hunde brauchen besondere Pflege. Es ist wichtig, vor der Geburt der Welpen eine externe Entwurmung durchzuführen, um eine Kontamination zu vermeiden. Der Tierarzt kann in dieser sensiblen Phase bei der Pflege behilflich sein.

5.  Externe Entwurmung bei Welpen

Welpen können nach 2 Lebenstagen entwurmt werden. Es ist wichtig, ein spezifisches Produkt für dieses Stadium zu wählen, um den kleinen Organismus in der Entwicklung nicht zu vergiften.

6.  Verstärkte Hygiene

Wenn man ein Haustier hat, ist Hygiene im Haus besonders wichtig. Reinige auch versteckte Ecken gründlich, damit die Parasiten keine Chance haben.

Externe Entwurmung - Hund unter Dusche

7.  Schneide und bürste das Fell deines Haustiers

Parasiten bevorzugen versteckte und schattige Orte, um sich in Ruhe reproduzieren zu können. Deshalb verbreiten sie sich schneller auf dem Rücken von Hunden mit reichlich Fell. Es ist ratsam, das Fell deines Tieres mindestens einmal im Jahr zu schneiden. Vorzugsweise während des Sommers.

Es ist auch wichtig, Hunde 1 bis 2 Mal pro Woche zu bürsten. Dies verhindert die Ansammlung von toten Haaren.

Die Pflege deines Haustieres ist wichtig, um eine effiziente externe Entwurmung zu gewährleisten, ohne seine Gesundheit zu beeinträchtigen. Darüber hinaus ist sie unerlässlich, um sein Wohlbefinden und seine Lebensqualität zu erhalten.