Eine Frau liest Hunden im Tierheim vor, damit sie sich weniger einsam fühlen

· 8. Februar 2018
Diese nette Geste einer älteren Frau scheint auf die Hunde zu wirken

Wir wissen, wie wichtig es ist, Kindern vorzulesen, um sie für die Lektüre zu begeistern. Doch welche Auswirkung hat Vorlesen auf Tiere? Macht es Sinn, wenn man Hunden im Tierheim Geschichten vorliest?

Der Wille ist gut, die Auswirkung soll positiv sein. Erfahre heute mehr über Sandy, eine Frau, die Tieren vorliest, um ihnen Gutes zu tun. 

Sandy, die Frau die Hunden im Tierheim vorliest

Hunde im Tierheim

Sandy hat Tiere schon immer geliebt und hatte selbst jahrelang einen eigenen Hund, der Angus hieß. Angus unterstützte Sandy tagein, tagaus, bis er vor etwa zwei Jahren starb.

Dies ist, wie jeder Tierliebhaber sicherlich weiß, ein schwerer Schlag. Diese gutherzige Frau konnte nicht vergessen, wie viel Liebe sie von Angus erhalten hatte und wollte diese Liebe weitergeben. Doch wie?

Die Freiwillige, die Tierheimhunden vorliest

In der Nähe von Sandys Zuhause gibt es ein Tierheim für Hunde, das Western Pennsylvania Human Society. In diesem Tierheim befinden sich dutzende Hunde, die einsam auf ihre Adoption warten.

Sie warten darauf, eine Familie zu finden, die sie liebt. Sandy hatte eine Idee, wie sie den Hunden während dieser langen Wartezeit die Einsamkeit nehmen kann: Sie liest ihnen vor.

Jede Woche besucht Sandy dieses Tierheim und liest den Hunden den ganzen Tag etwas vor. Mit einem Kindermärchen und einem Herz voller Liebe wird Sandy zur Freundin der Tiere und gibt ihnen ihr „Lächeln“ zurück.

Sie liest den Hunden nicht nur vor, sondern bringt ihnen auch Kommandos (Sitz, Platz…) und Pfötchen geben bei, um damit die Adoption einfacher zu machen. Sie spielt auch mit ihnen, streichelt sie und schenkt ihnen all ihre Liebe.

Doch Sandy selbst gibt zu, dass es keine einfache Aufgabe ist. Sie muss gegen ihre Gefühle und Gedanken ankämpfen, die in ihr aufkommen und sie darüber nachdenken lassen, wie es Menschen geben kann die in der Lage sind, Tieren Schaden zuzufügen.

Sandy weiß, dass sie den Hunden kein neues Zuhause geben kann und sich viele fragen, was sie da eigentlich macht. Doch sie erfreut sich daran zu sehen, welche Freude ihr die Hunde entgegenbringen. Mehr braucht sie nicht.

Die Mitarbeiter des Tierheims schätzen Sandys Arbeit sehr, denn sie sehen, wie sich die Tiere bei ihrer Ankunft vor Freude überschlagen. Diese Tiere sind äußerst dankbar und jede kleine Geste bedeutet für sie die Welt.

Aber Sandys Beispiel muss kein Einzelfall bleiben. Es gibt unzählig viele Tierheime mit Tieren, die auf jemanden warten, der ihnen ihre Liebe und Aufmerksamkeit schenkt. Du fragst dich jetzt, wie auch du ein Tierheim unterstützen kannst?

Noch ein interessanter Artikel: Fehler beim Gassigehen mit unserem Hund

Wie du einem Tierheim helfen kannst

Hunde im Tierheim

Wir alle können dem Beispiel von Sandy folgen, einer Frau, die Tierheimhunden vorliest. Diese Einrichtungen benötigen ständig finanzielle Unterstützung aber sie verstehen, dass nicht jeder dazu imstande ist und sind daher auch für andere Initiativen dankbar.

Den Tieren ein wenig Liebe und Hoffnung zu schenken, ist eine wunderbare Möglichkeit, eine bessere Welt zu schaffen.

Lesetipp: 4 Dinge, vor denen Hunde Angst haben

Man kann die Tierheime auch mit Futterspenden oder tierärztlichen Behandlungen, dem Saubermachen der Anlagen oder Spielzeug für die Hunde unterstützen.

Egal wie deine Hilfe aussieht, sowohl die Tierheimmitarbeiter als auch die Bewohner werden dafür unendlich dankbar sein!

Lass dich nicht davon abhalten, anderen Gutes zu tun, solange es in der Macht deiner Hände liegt, es zu tun.

-Biblisches Sprichwort-

Wenn du die Möglichkeit hast, dich in irgendeiner Form in einem Tierheim zu engagieren, tu es, du wirst es nicht bereuen! Wir garantieren dir, dass du mehr zurück bekommst, als du gibst.

Quellenangabe Titelbild: peru.com