Ein Malteser gewinnt den Wettbewerb um den besten Hund Spaniens

20. April 2018
Manche Menschen halten Haustiere, um sie zu lieben, sie zu pflegen und ihre gute Gesellschaft zu genießen. Andere züchten sie, damit sie an Schönheitswettbewerben für Hunde teilnehmen und möglicherweise gewinnen. So geschah es mit dem Malteser, den die Jurie als den besten Hund Spaniens prämierte.

Das Leben teilt jedem sein Schicksal aus, egal, ob wir Menschen oder Tiere sind. Einige Menschen setzen Hunde beispielsweise aus, oder die Tiere warten in einem Tierheim auf etwas Liebe. Andere werden als Diensthunde ausgebildet. Wieder andere verbringen ihre Tage zwischen luxuriösen Verzierungskissen. Und dann wiederum gibt es jene, die an Hundewettbewerben teilnehmen. Zu diesen letzten gehört Cinecitta Ian Somerhalder, der Malteser, der unter 4000 Exemplaren von 200 verschiedenen Rassen als der beste Hund prämiert wurde. Zu dieser Entscheidung kamen die Richter der 80. Internationalen Frühlingsausstellung in Madrid.

Mehr über den Hundewettbewerb, der einen Malteser als den besten Hund prämierte

Malteser

Der Wettbewerb wird von der Königlichen Gesellschaft für Hunde in Spanien (R.S.C.E.) organisiert und wurde im Rahmen der Messe 100×100 Mascota durchgeführt. Der Malteser Cinecitta Ian Somerhalder war der unumstrittene Gewinner der Trophäe „Ihre Hoheit der König“. Der zweijährige Malteser, der eigentlich aus Italien stammt, wurde von seinem Trainer Javier González Mendikote vorgeführt.

Macarena Rueda, eine siebzehnjährige Jugendliche, gewann den Wettbewerb der jungen Moderatoren und wird somit die Repräsentantin der R.S.C.E. bei Crufts sein. Hierbei handelt es sich um eine der weltweit wichtigsten Ausstellungen, die in Birmingham (Vereinigtes Königreich) stattfindet.

Rueda stellte Hada vor. Sie ist eine Epagneul Bretón Hündin, die im Alter von drei Monaten fast wegen einer Krankheit eingeschläfert wurde. Ihr Leben wurde durch die Entscheidung der Familie der Jugendlichen, sie zu adoptieren, gerettet.

Manche Menschen halten Haustiere, um sie zu lieben, sie zu pflegen und ihre gute Gesellschaft zu genießen. Andere züchten sie, damit sie an Schönheitswettbewerben für Hunde teilnehmen und möglicherweise gewinnen. So geschah es mit dem Malteser, den die Jurie als den besten Hund Spaniens prämierte.

Die menschliche Manie des Wettbewerbs

Die menschliche Besessenheit, sich gegeneinander zu messen, kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Manchmal haben sie gute Absichten und andernmals wollen sie nur ein gutes Geschäft machen. Doch wir werden uns hier nicht in dieses Thema vertiefen, da es zu umfassend ist, um in einem Artikel abgewickelt zu werden.

Was uns klar erscheint ist, dass diese Wettbewerbe sowohl Cinecitta Ian Somerhalder, als auch Hada, als auch jedem anderen Tier vollkommen egal sind. Ihnen ist es nicht wichtig, als Gewinner oder Verlierer bezeichnet zu werden.

Sie würden es vermutlich bevorzugen, in einem Park nach dem Ball zu suchen, sich ein wenig in der Sonne zu räkeln, oder sich so richtig in einer Pfütze zu wälzen. Doch die Guten müssen sich die meiste Zeit sauber halten, damit sie an den Wettbewerben teilnehmen und gewinnen können.

Alle Hunde sollten der beste Hund sein

Wenn ein Mensch seine Haustiere liebt, dann braucht er ganz sicher keine Jurie, die ihm sagt, dass sein Wuschel der beste Hund der Welt ist. Das hat doch nicht wirklich was mit körperlichen Eigenschaften, Aussehen und Verhalten zu tun! Oder vielleicht ist es dieser Person auch gar nicht wichtig, dass sein Hund der beste ist. Vielleicht reicht es ihm schon, dass er ihn liebt, ihn beschützt und seine Gesellschaft genießt.

Doch sicher, wer sich dazu entscheidet, seinen Hund an Schönheitswettbewerben teilnehmen zu lassen, der misst die Dinge vielleicht mit einem anderen Maßstab. Möglicherweise geht es dieser Person weniger um die Zuneigung, die sie für den Hund empfindet.

Immerhin wird so sichergestellt, dass die Hunde, die an diesen Wettbewerben teilnehmen, nicht misshandelt werden.

Information zu der königlichen Gesellschaft für Hund von Spanien

Kein Malteser, sondern ein junger Schäferhund!

Die königliche Gesellschaft für Hunde in Spanien wurde 1911 mit dem Ziel gegründet, die folgenden reinen Hunderassen zu bewahren, zu fördern und zu verbessern:

  • Hütehunde
  • Schutzhunde
  • Verteidigungshunde
  • Rennhunde
  • Arbeitshunde
  • Gesellschaftshunde
  • Jagdhunde

Heutzutage ist das Angebot jedoch auf alle Hunderassen ausgebreitet.

Davon abgesehen kümmert sich die Gesellschaft um die Aklimatisation und die Entwicklung fremdländischer Hunderassen im spanischen Landesgebiet.

Es wäre allerdings toll, wenn sie zu ihren Prämissen auch hinzufügen würden, dass alle Hunde das Recht auf ein gutes Leben haben. Hierbei sollte es gar nicht wichtig sein, ob sie nun an den Wettbewerben, die die Gesellschaft organisiert, teilnehmen.

Bildquelle: Facebook der REAL SOCIEDAD CANINA DE ESPAÑA.

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