Deine Katze spricht!

2. März 2018
Katzen haben den Ruf, unabhängig und sehr eigenständig zu sein. Doch es konnte nachgewiesen werden, dass Katzen wie alle Haustiere sehr wohl die Gesellschaft ihrer Besitzer lieben.

Die Kommunikation mit einer Katze kann nicht nur zwischen Artgenossen, sondern auch mit den Besitzern erfolgen, denn deine Katze spricht! Wenn du lernst, sie zu verstehen, kann sich ein besonders starkes Einfühlungsvermögen bilden.

Katzen haben zwei Möglichkeiten, sich auszudrücken: durch natürliche Instinkte und durch ihr Verhalten. Die erstgenannte Kommunikationsform wird durch die Abgenzug des Reviers definiert.

Durch ihren Geruch grenzen Katzen ihren Raum ab und identifizieren ihn, was auch eine Botschaft für andere Katzen ist, die sich in dem Revier aufhalten.

Katzen haben den Ruf, unabhängig und sehr eigenständig zu sein. Doch es konnte nachgewiesen werden, dass Katzen wie alle Haustiere sehr wohl die Gesellschaft ihrer Besitzer lieben.

Um zu wissen, wie sich eine Katze fühlt, oder was sie dir mitteilen will, musst du nur ihr Verhalten beobachten, denn vergiss nicht: deine Katze spricht, doch sie hat ihre eigenen Strategien.

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Verhaltensmuster oder wie die Katze spricht

Es ist nicht verwunderlich, dass man die Geräusche einer Katze mit der Stimme eines Kindes verwechseln kann. Denn Katzen haben die Fähigkeit, Stimmlagen nachzuahmen und manchmal könnte man sogar meinen, dass sie Worte bilden, denn wie gesagt: deine Katze spricht!

deine Katze spricht und lacht

Katzen haben viele Gesichtsmuskeln und können deshalb sehr expressiv sein. Wenn du lernst, die Ausdrucksformen zu lesen, kannst du herausfinden, in welchem Gemütszustand sich deine Katze befindet.

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 So können dir beispielsweise die Ohren Auskunft geben, ob die Katze guter Laune ist. Wenn sie nach vorne stehen, dann will das Tier dein Freund sein.
Doch wenn die Ohren nach hinten zeigen, fühlt sich die Katze bedroht. Wenn die Ohren darüber hinaus geknickt sind, dann hat das Tier Angst.
Auch der Schnurrbart kann dir einiges verraten. Wenn er gerade absteht und sich unterhalb der Backenknochen befindet, ist dies ein Anzeichen für Angst. 
Wenn der Schnurrbart allerdings wie ein Fächer ausgebreitet ist, dann ist dein geliebtes Haustier bester Laune. Wenn der Schnurrbart ausgebreitet nach vorne steht, ist das ein Signal für Anspannung. Nach hinten stehende Schnurrbarthaare sind ein Zeichen für Schüchternheit.
Als Flehmen wird das Wittern vieler Säugetiere bezeichnet, dabei wird das Maul geöffnet und es sieht fast so aus, als ob sich die Katze vor etwas ekeln würde. Die Katze spricht auch so zu dir!

Grundlegende Tipps, um deine Katze zu verstehen

1. Die Katze spricht durch ihren Körper und ihr Verhalten

Die Körperhaltung einer Katze hat sehr viel zu sagen. Wenn die Vorderbeine abgewinkelt sind, dann bereitet sie sich auf einen Angriff vor, wenn sich das Tier unsicher fühlt, dann winkelt es die Hinterbeine ab.

Auch am Schwanz der Katze ist einiges abzulesen. Wenn der Schwanz gerade und die Spitze leicht abgebogen ist, dann ist die Katze zufrieden. Wenn das Fell buschig absteht, ist dies ein Anzeichen für Enthusiasmus.

Doch ein eingezogener Schwanz weist darauf hin, dass deine Katze gerührt oder erregt ist. Wenn der Schwnaz nach unten hängt oder die Katze ihn versteckt, dann hat sie Angst oder drückt Schüchternheit aus.

Auch das Verhalten einer Katze ist sehr aussagekräftig. Katzen reiben sich an Menschen, weil sie sie als ihr Eigentum betrachten. Um jemanden zu erkennen, schnuppern sie am Gesicht. Wenn sie jedoch den Kopf auf eine Person legen, ist dies wie ein Gruß zu interpretieren.

2. Die Intensität der Laute, die eine Katze von sich gibt, gibt über ihre Bedürfnisse Auskunft

Kurzes und häufiges Miauen dient zur Begrüßung, wenn die Katze jedoch lange maunzt, dann hat sie ein Bedürfnis. Je intensiver die Laute werden, desto größer ist das Bedürfnis des Tiers. 

Frau mit Katze auf dem Boden weiß, dass Katze spricht

Andere Laute, wie Schnurren oder sonstige Geräusche, lassen erkennen, dass sich die Katze wohl fühlt.

3. Non-verbale Kommunikation als Verbindung zum Besitzer

Blickkontakt mit der Katze kann helfen, eine Verbindung zu dem Tier aufzubauen.

Wenn du langsam zwinkerst während du deine Katze anblickst, weiß das Tier, dass sie sich in einer sicheren Situation befindet.

Doch wenn du ihr fest ohne Zwinkern direkt in die Augen schaust, dann wird sie denken, dass es sich um eine Bedrohung handelt. 

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Wiederholung ist die beste Art, einer Katze richtiges Verhalten beizubringen. Mit den Händen kannst du ihr den Weg weisen und wenn du Anordnungen gibst, sollte deine Stimme fest und überzeugend klingen.

Es ist grundlegend, dass das Tier deine Autorität immer anerkennt! Deine Katze spricht – du musst ihr nur zuhören!

Quelle Titelbild: Jerry Liu

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