Bring deinem Hund bei, das Hundeklo zu benutzen

12. Oktober 2018
Viele bringen ihrem Vierbeiner bei, zu Hause das Hundeklo zu benutzen. Diese Option kann sehr praktisch für Hunde sein, die längere Zeit alleine bleiben müssen. Erfahre mehr darüber.

Im Allgemeinen verbinden wir den traditionellen Sandkasten mit den Gewohnheiten und natürlichen Bedürfnissen von Hauskatzen. Aber viele Besitzer bringen ihrem Hund bei, zu Hause das Hundeklo zu benutzen. Diese Option kann sehr praktisch und hygienisch für Hunde sein, die alleine bleiben müssen, während der Rest der Familie arbeitet.

Wie kann man einem Hund beibringen, das Hundeklo zu benutzen?

Für manche Leute mag es verrückt klingen, einem Hund beizubringen, ein Hundeklo zu benutzen. Doch es ist reine Erziehungssache. 

Es geht darum, deinem Gefährten die Regeln der Hygiene und des guten Zusammenlebens zu vermitteln, die du in deiner Wohnung haben möchtest.

Es ist sehr wichtig es ihm mit positiven Methoden beizubringen und dabei die nötige Lernzeit jedes Hundes zu berücksichtigen. Unabhängig davon, was du ihm beibringen willst, ist es wichtig, positive Verfahren anzuwenden, um seine Bemühungen anzuerkennen und seinen Lernwillen zu fördern.

Mit missbräuchlichen oder gewalttätigen Methoden erreichst du nur das Gegenteil und schädigst zudem die Gesundheit deines Haustiers; positive Verfahren sind immer viel erfolgreicher.

Das Hundeklo musst du regelmäßig reinigen

Schritt für Schritt bringst du deinem Hund bei, das Hundeklo zu benutzen

1. Schritt: Wähl das geeignete Hundeklo für deinen Vierbeiner aus

Als Erstes musst du die geeignete Sandkiste und den dafür nötigen Sand für dein Haustier auswählen. Dazu ist es ratsam, ihn vorher auszumessen (Widerristhöhe und Gesamtlänge von der Schnauze bis zur Schwanzspitze).

In Zoohandlungen kann man zwischen verschiedenen Modelle und Größen von Hundeklos auswählen. Die traditionellen und günstigen Ausführungen sind im Prinzip verstärkte Plastikkästen, die den Sand enthalten.

Es gibt aber auch intelligente und selbstreinigende Modelle, die teurer, aber sehr praktisch sind. Da die meisten für Katzen ausgelegt sind, ist es wichtig zu prüfen, ob die Abmessungen für deinen Hund geeignet sind.

Die Idee ist, deinem besten Freund in seinem intimen Moment Komfort und Sicherheit zu bieten. Deshalb darfst du nicht vergessen, dass es für deinen Hund möglich sein muss, sich in der Sandbox um 360° drehen zu können.

2. Schritt: Wähl die Sandsorte aus

In Bezug auf den Sand gibt es für Hunde eine große Vielfalt auf dem Markt. Einige billigere Optionen werden aus Ton gemacht, während die neuesten Sorten Anteile von Aktivkohle enthalten.

Es gibt auch parfümierten Sand, der allerdings nicht zu empfehlen ist, da ihn viele Hunde ablehnen und dieser Allergien verursachen kann.

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Anders als der Katzenstreu bringt die Hundeversion größere Kugeln, um besser zu absorbieren. Um jedoch den schlechten Geruch in der Wohnung zu vermeiden, genügt es, einen Teelöffel Backpulver oder Aktivkohle mit dem Sand des Hundes zu vermischen.

Was die Reinigung und Instandhaltung angeht, ist es wichtig, die Exkremente täglich aus der Sandbox zu entfernen und ein- oder zweimal pro Woche zu desinfizieren.

Das Hundeklo muss man täglich reinigen

3. Schritt: Zeig deinem Freund das Hundeklo

Nachdem du das Hundeklo ausgewählt hast, musst du es strategisch in der Wohnung platzieren. Dazu musst du einen ruhigen Platz aussuchen, um deinem Haustier etwas Privatsphäre zu geben.

Außerdem ist ein Bereich mit guter Belüftung zu bevorzugen, um die Konzentration schlechter Gerüche zu vermeiden.

Sobald du das Hundeklo platziert hast, kommt der Augenblick, es deinem Hund zu präsentieren. Bei der Präsentation musst du seine Neugier anregen, damit das Tier das Klo beschnuppert und die Angst verliert.

Danach kannst du ihn in die Box stellen, ihm einen bestimmten Befehl (wie „Benutz das Klo“) und eine Belohnung geben (Leckerei, Lob, Spielzeug).

Das Ziel ist, deinem Hund zu verdeutlichen, dass die Verwendung des Hundeklos etwas Positives ist und du ihn dazu ermutigst, das Hundeklo aus eigenem Willen zu betreten.

4. Schritt: das Hundeklo mit seinen physiologischen Bedürfnissen verbinden

Wenn sich dein Hund bereits an die Box gewöhnt hat, musst du erreichen, dass er seine physiologischen Bedürfnisse damit verbindet.

Dazu legst du ein mit seinem Urin getränktes Papier oder seinen eigenen Kot in die Sandkiste. Auf diese Weise versteht dein Hund, dass es richtig ist, in diesem Bereich zu defäkieren oder zu urinieren.

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Jedes Mal, wenn dein Vierbeiner das Hundeklo richtig benutzt, ist es wichtig, ihm eine Belohnung zu geben. Auf diese Weise verstärkst du das positive Verhalten und ermutigst deinen Hund, sich weiterhin gut zu benehmen.

Auf keinen Fall darfst du ihn dafür bestrafen, wenn er seine Bedürfnisse außerhalb der Kiste erledigt.

Nach und nach wird der Hund lernen, das Hundeklo zu benutzen. Es ist sehr wichtig, viel Geduld zu haben und ihn während des gesamten Lernprozesses mit viel Liebe zu behandeln.

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