5 Dinge, die du bedenken solltest, bevor du die Katze im Bett schlafen lässt

· 14. Februar 2019
Hauptsächlich muss man sich darüber im Klaren sein, dass Katzen nachts sehr unruhig werden und auch schnarchen können.

Es kann vorteilhaft für euch beide sein, wenn deine Katze im Bett schläft, aber es kann auch eurer Routine schädigen und Abhängigkeiten hervorrufen. Bevor du eine endgültige Entscheidung triffst, solltest du dir gut überlegen, ob Mensch und Katze langfristig davon profitieren.

Beeinträchtigt eine Katze im Bett deine Schlafqualität?

Manche Menschen haben einen leichteren Schlaf als andere und jede Bewegung oder jedes Geräusch weckt sie gleich auf.

Katzen können nachts ganz schön unruhig werden. Sie fangen an, mit dem Bettlaken zu spielen, jeglicher Schatten wird plötzlich höchstinteressant für sie und selbst dein Haar könnte aus unergründlichen Motiven sehr anziehend wirken.

Der Schlafrhythmus einer Katze ist einfach anders als der von Menschen. Von Natur aus sind sie Raubtiere und werden nachts erst so richtig aktiv, ganz im Gegenteil zu uns.

Vergessen wir nicht, dass Katzen auch schnarchen können. Schaue dir also erst genau an, wie sich deine Katze im Schlaf verhält, bevor sie dir den deinen raubt.

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Mann hat Katze im Arm

Eine glückliche Katze ist eine gesunde Katze

Es kann sein, dass sich deine Katze im Bett so richtig wohl fühlt und dass sie es liebt, nachts eine Weile mit dir zu schmusen, um sich zu beruhigen und zu entspannen.

Bei der Katzenerziehung muss man natürlich auch klare Grenzen setzen, damit das Tier versteht, wer die Regeln festlegt. Aber es stimmt auch, dass jedes Samtpfötchen sein eigenes Universum ist. Manche sind einfach schüchterner und ängstlicher als andere.

Das kann auch an einer vorherigen Misshandlung oder Aussetzung liegen. Dann brauchen die Miezen einfach mehr Aufmerksamkeit.

In einem solchen Fall kann es sein, dass du eine Ausnahme machen musst, um die Bedürfnisse des Tieres zu stillen. Katzen, die unter Angstgefühlen leiden, verlieren oft das Fell, werden dünner und zeigen selbstzerstörerisches Verhalten, das ihre Gesundheit schwer beeinträchtigen kann.

Lässt du deine Katze im Bett schlafen und bemerkst danach eine Verbesserung der Symptome, dann könnte das die beste Lösung sein. Das gilt natürlich nur, wenn das Samtpfötchen auch dich dabei ruhen lässt.

Vorsicht mit dem Katzenfell

Selbst wenn du nicht unter Katzenfellallergie leidest, so kann es doch sein, dass dein Körper auf Zweigchen, Erdreste oder Mikroben reagiert, die deine Katze mit ins Haus schleppt.

Bedenke auch, dass die Katze ihre Geschäftchen in der Streubox erledigt und sie versehentlich im Haus verteilen kann.

Katze lässt sich streicheln

Die Stiftung für Asthma und Allergien in den USA hat festgestellt, dass bis zu 30% der amerikanischen Bevölkerung Allergien gegen Tierhaare entwickelt hat. Sollte das auch bei dir der Fall sein und du möchtest dennoch deine Katze im Bett haben, so gibt es Luftfilter, die dir helfen könnten.

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Wie überredest du deine Katze dazu, nachts zu schlafen?

Wie wir schon erwähnt haben, sind Katzen Raubtiere, die nachts aktiv bleiben. Möchtest du also, dass deine Katze im Bett schläft, dann musst du versuchen, ihre Routinen zu ändern, damit ihr abends beide müde seid.

Versuche dazu das Folgende:

  • Halte deine Katze tagsüber aktiv. Am besten ist es, wenn du sie morgens und nachmittags mit Spiel und Streicheleinheiten verwöhnst, damit deine Katze sich richtig austobt. Leider arbeiten viele tagsüber, deshalb ist das nicht immer leicht.
  • Gehe mit deiner Katze spazieren. Benutze hierzu ein spezielles Brustgeschirr und Leine für Katzen und lasse dich von ihr in der Umgebung ein wenig spazierenführen.
  • Besorge ihr Spielzeug, das ihren Intellekt stimuliert. Du kannst beispielsweise Spiele verwenden, bei denen sie einen Preis bekommt.
  • Hinterlasse der Katze überall im Haus Spielzeug, damit sie sich damit unterhält anstatt zu schlafen.
  • Spiele mit ihr, bevor du deine Katze im Bett schlafen lässt.

Was tun, wenn deine Katze dich beim Schlafen stört?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Lasse die Katze nicht im Bett schlafen! Möchtest du das aber dennoch, dann kannst du auch ein „Denkeckchen“ im Schlafzimmer einrichten.

Dort bleibt sie jedes Mal ein Weilchen, wenn sie dir in den Zeh gebissen hat, zu viel miaut oder um fünf Uhr morgens Dinge umwirft, um deine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. So hat sie ein wenig Zeit zum Nachdenken.