Dein Haustier ist dein Lehrer

· 30. Dezember 2018
Auch wenn wir Bezugsmenschen unseren Haustieren Benimm beibringen, so stimmt es doch, dass diese Wesen uns Lebenslektionen lehren, wie zum Beispiel bedingungslose Liebe und Loyalität.

Es ist zwar der Bezugsmensch, der den Hund erzieht, doch während der Zeit des Zusammenlebens ist ein Haustier ebenfalls eine großer Lehrer für uns Menschen und bringt uns viel Wertvolles bei.

Die Lektionen, die uns die Haustierhaltung erteilt, bleiben tief in uns verwurzelt, denn sie werden zur Gewohnheit. Deshalb werden wir durch diese Erfahrung zu anderen Menschen.

Wenn wir uns um das Leben eines anderen Wesens kümmern, dann hat diese Aufgabe einen direkten Einfluss auf uns. Es gibt Leute, die sich gar nicht vorstellen können, wie viel Möglichkeiten sich einem auftun, wenn man ein Haustier adoptiert.

Doch in Wirklichkeit ändern sich sowohl die Erfahrungen als auch die Erwartungen, und unser kleiner Freund wird zu einem sehr wichtigen Teil unseres Lebens.

Haustierhaltung lehrt uns Disziplin und Einhaltung von Routine

Sind wir Menschen, die unter schlechten Gewohnheiten und wenig Organisation leiden, dann dient uns ein Haustier als Lehrer, um uns besser zu konzentrieren. 

Das liegt daran, dass das Leben eines Hundes oder jeglichen anderen Haustieres von der Pflege, die es benötigt, abhängt. Wir lernen also Disziplin, weil wir die Existenz unseres geliebten Gefährten nicht in Gefahr sehen möchten.

Adoptieren wir beispielsweise eine Katze, so müssen wir sie bürsten, die Streukiste rein halten, füttern und mit ihr Zeit verbringen. All diese Aufgaben sind grundlegend für das Wohlergehen des Tieres und ein angenehmes Zusammenleben im Zuhause.

Es bleibt einfach nie zu viel Zeit übrig, besonders was die Erziehung angeht.

Ein Haustier als Lehrer: wir lernen, auch als Erwachsene noch zu spielen

Manche meinen, Spiele seien nur für Kinder. Haben wir jedoch ein Haustier, so braucht es Interaktion, die Spaß macht, um das Tier zu erziehen und unsere Bindung zu stärken. 

Dadurch aktiviert sich unsere unschuldige, kindliche Seite, egal wie alt wir in Menschenjahren sind.

Hund und Bezugsmensch lieben sich

Natürlich bereitet dies uns auch auf den Moment vor, wenn wir Menschenkinder haben möchten. Es handelt sich nicht nur um die Pflege, die wir dem Tier zukommen lassen, sondern auch um die Bereitschaft, uns auf das Elternsein vorzubereiten.

Vergessen wir nicht eine der wichtigsten Lebensregeln: spielend lernt es sich am besten!

Ein Haustier als Lehrer: lerne, ein Budget aufzustellen und dich daran zu halten

Es ist nicht unbedingt immer teuer, ein Haustier zu halten. Es fallen jedoch eine Reihe von Kosten an, um dem Wesen eine gute Lebensqualität zu garantieren. Haustiere brauchen gutes Futter, regelmäßige Tierarztbesuche, Medikamente und manchmal auch andere Zusätze.

Die Tage, an denen unser Gehalt nur uns selbst gewidmet war, sind endgültig vorbei.

Ein guter Haustierhalter weiß natürlich, wie wichtig es ist, ein Budget aufzustellen, um die Kosten zu verwalten. Es kann auch mal zu einem medizinischen Notfall kommen, der Kosten verursacht, deshalb sollte man immer etwas auf der hohen Kante haben.

So lernen wir positive finanzielle Gewohnheiten, um in eine stabile Zukunft blicken zu können.

Ein Haustier als Lehrer: Werte

Entschließen wir uns dazu, unser Heim mit einem Haustier zu teilen, so lehrt uns dies verschiedene Werte, wie bedingungslose Liebe, Loyalität, Verantwortung und Geduld

Unsere Haustiere teilen ihre wohltuende Treue mit uns. Es ist an uns, täglich die Verantwortung für sie zu übernehmen, um sie nicht zu enttäuschen.

Wir können die Lebenserwartung unserer Haustiere nur verlängern, indem wir ihnen konstante, disziplinierte Pflege zukommen lassen.

Unser Lesetipp: Warum Haustiere Kindern gut tun

Die Tatsache, dass wir uns zweifellos mit einigen Missetaten, wie zerkauten Schuhen, abfinden müssen, lehrt uns außerdem Geduld. Nur so lernen wir es, die Komplexität anderer Realitäten zu erfassen.

Welpe knabbert alles an

Ein Haustier als Lehrer: Wir lernen, den Tod eines geliebten Wesens zu überwinden

Dein Haustier bleibt bis ganz zum Ende seines Lebens dein Lehrer. Wenn sein Ende kommt, dann findest du heraus, wie es sich anfühlt, ein geliebtes Wesen zu verlieren. Natürlich freut sich keiner über diesen Moment, doch selbst hier wachsen wir innerlich.

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Durch den Verlust unseres Haustieres erblicken wir die Welt aus einem anderen Sichtwinkel. Er bereitet uns sogar ein wenig auf den zukünftigen Verlust eines geliebten Menschen vor.

Das sind zwar sehr schwierige Prozesse, doch sie gehören zum Dasein der Menschen.

Dein Haustier lehrt dich zu lieben, ohne etwas zurück zu erwarten

Die wichtigste Lehre, die unsere Haustiere uns bringen, ist die Liebe. Zu lieben bedeutet nichts weiter, als zu geben, ohne etwas zurück zu erwarten. Und genau das tun wir, wenn wir uns um unsere Fellnasen, Samtpfötchen und Co. kümmern.

Sprachschwierigkeiten und Unterschiede zwischen unserer Spezies und der ihrigen sind dabei gar nicht wichtig, denn wir treten in eine sehr tiefe Verbindung mit diesen Wesen. 

Wir geben ihnen alles, was uns möglich ist, damit es ihnen gut geht. Haustiere wie Hunde und Katzen hingegen spüren, wenn wir traurig sind und kümmern sich auf ihre Weise auch um uns. Sie beschützen uns und wir sie. So lernen wir endlich, was Liebe wirklich bedeutet.