DNA-Datenbank, um Hundekot zu identifizieren

6. Dezember 2019
Die genetische Analyse von Hundekot ermöglicht es, den Hund und auch den Besitzer zu erkennen, der die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners nicht beseitigt. Ziel ist es, damit die Verschmutzung der Straßen zu verhindern.

Die genetische Analyse von Hundekot ermöglicht es, den Hund und auch den Besitzer zu erkennen, der die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners nicht beseitigt. Ziel ist es, damit die Verschmutzung der Straßen zu verhindern.

Erfahre in unserem heutigen Artikel, wie dieses System funktioniert und wie es in Zukunft zum Einsatz kommen könnte.

Wie identifiziert man einen Hund durch Hundekot?

Der Hundekot kann durch eine DNA-Analyse im Labor Auskunft über das Tier geben. Durch eine zuvor abgenommene DNA-Probe des Tiers kann im Vergleich auch das Herrchen ausfindig gemacht werden, das die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht beseitigte.

Diese Methode ermöglicht es auch, Bakterien zu bestimmen, die durch organische Rückstände von Hundekot ins Grundwasser gelangen. 

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Die Hinterlassenschaften unserer Vierbeiner ziehen nicht nur Insekten an, die Krankheiten übertragen können. Bei Regen lösen sie sich auf und gelangen so in den Boden und ins Grundwasser. Viele Gemeinden kämpfen vergebens gegen Verschmutzung durch Hundekot, deshalb könnte diese Methode sehr hilfreich sein, um damit endlich Schluss zu machen:

Hundekot entfernen

DNA-Analyse zur Identifizierung von Besitzern, die Hundekot nicht einsammeln

Jeder Hundebesitzer hat die Verantwortung, die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners zu beseitigen.  Die Verschmutzung durch Hundekot kann zu Geldbußen oder auch Strafen durch gemeinnützige Arbeiten führen. Doch meist werden die Übeltäter nicht auf frischer Tat ertappt und deshalb ist es auch sehr schwierig, entsprechende Maßnahmen zu treffen.

Deshalb könnte die DNA-Analyse des Hundekots sehr nützlich sein, um den Vierbeiner und gleichzeitig auch sein Herrchen oder Frauchen zu identifizieren und so einfacher gegen die Verschmutzung der Straßen vorzugehen. Durch ein DNA-Profil jedes Hundes, das in einer Datenbank gespeichert wird, kann dann der Hundekot identifiziert und der Besitzer ausfindig gemacht werden. 

Jede Gemeinde benötigt für dieses System eine Datenbank mit genetischen Proben der registrierten Hunde. Die Hundebesitzer werden verpflichtet, ihre Vierbeiner zu einer Blutentnahme zu bringen, um das genetische Profil zu erstellen. Danach erhält der Besitzer eine Identifikationsmarke.

Hund am Kot erkennen

Verschiedene Meinungen

Nicht jeder ist von diesem neuen System begeistert. Dagegen spricht, dass sowohl die Erstellung des DNA-Profils, als auch der Abgleich zur Identifizierung des Hundekots kostspielig sind. Dazu kommt, dass die Effektivität dieser Methode und der rechtliche Rahmen unzureichend sind.

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Die Verlässlichkeit kann nur mit großem Aufwand verbessert werden. Denn die Probe, der Transport und die Analyse müssten durch geschultes Fachpersonal erfolgen, was wiederum mit Kosten verbunden ist. Außerdem muss die Rechtmäßigkeit des Verfahrens gewährleistet werden.

Nicht zu vergessen ist, dass verlorene oder gestohlene Tiere mit diesem System nicht einfacher gefunden werden als mit einem Mikrochip zur sofortigen Identifizierung. Der genetische Ableich mit dem DNA-Profil dauert nämlich mindestens zwei Tage.

  • animalshealth. Muestra de AND en heces de perros. Extraído de: https://www.animalshealth.es/fileuploads/user/dictamen.pdf
  • Colegio oficial de veterinarios. Censo de animales a través de su ADN. Extraído de. http://covteruel.org/wp-content/uploads/2016/03/ADN-CANINO.pdf