Die Wichtigkeit der Geburtenkontrolle bei Katzen

· 4. Januar 2019
Durch die Sterilisation und Geburtenkontrolle bei Katzen verhindert man nicht nur die Überbevölkerung und das Aussetzen, sondern auch viele Krankheiten.

Samtpfoten vermehren sich sehr schnell, deshalb ist die Geburtenkontrolle bei Katzen sehr wichtig, um unerwünschten Nachwuchs zu verhindern.

Haustiere sind Lebewesen und verdienen Respekt und ein Zuhause mit der entsprechenden Pflege, Liebe und Verständnis. Deshalb muss sich der Besitzer ausreichend informieren, um richtig für das Wohlergehen seines kleinen Mitbewohners zu sorgen. Vergiss nicht, dass das Leben und Glück deiner Katze von dir abhängt.

Geschlechtsreife

Die Geschlaftsreife tritt bei Katzen im ersten Lebensjahr ein, normalerweise im Alter zwischen 4 und 9 Monaten. Man spricht von Rolligkeit oder Raunze, wenn sie bereit sind, sich zu paaren.

  • In dieser Zeit sind Katzen sehr unruhig, maunzen und rollen sich und verhalten sich oft auch aggressiv und nervös.
  • Außerdem markieren Kater ihren Bereich.

Duch Geburtenkontrolle bei Katzen kann verhindert werden, dass ungewollter Nachwuchs kommt, für den dann kein Platz ist. Es liegt alleine in der Verantwortung des Besitzers zu verhindern, dass noch mehr Katzen auf der Straße landen.

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Sehr häufig kommt es vor, dass Katzen von ihren Besitzern eines Tages nicht mehr geliebt werden. Sie haben keine Lust mehr, sich um sie zu kümmern und überlassen sie letztendlich ihrem Schicksal. Viele ausgesetzte Tiere sterben auf der Straße an Krankheiten durch Hunger und Einsamkeit.

Geburtenkontrolle bei Katzen ist wichtig

Andere landen in Tierheimen, wo Tierärzte und freiwillige Helfer, sie füttern und betreuen. Sie ersetzen die Wärme eines Zuhauses so gut wie möglich. Manchmal ist es jedoch unmöglich, ihnen die persönliche Aufmerksamkeit zu geben, die sie benötigen, und sie sterben letztendlich aus Trauer.

Problem der Überbevölkerung

Die Überbevölkerung von Katzen ist weltweit ein Problem. Es wird geschätzt, dass mindestens 70 % der Menschen nicht über die Geburtenkontrolle bei Katzen informiert sind und deshalb Fehler machen. 

Die Verantwortung liegt bei uns, den Besitzern dieser Haustiere. Nur wir können verhindern, dass noch mehr Katzen auf der Straße leiden. Denk daran, selbst wenn du für den Wurf deiner Katze ein Zuhause findest, nimmst du möglicherweise anderen Katzen die Chance einer Adoption, die schon länger auf eine liebevolle Familie warten.

Die Sterilisation ist die beste Methode zur Geburtenkontrolle bei Katzen. Daher ist es notwendig, etwas mehr über diesen Prozess zu erfahren.

Sterilisation als Geburtenkontrolle bei Katzen

Bei der Sterilisation geht es darum, das Tier unfruchtbar zu machen, um unerwünschten Nachwuchs zu verhindern. Es handelt sich um die wichtigste und einfachste Methode, um die Überbevölkerung von Katzen zu vermeiden.

Geburtenkontrolle bei Katzen gegen Überbevölkerung

Es gibt verschiedene Sterilisationsverfahren sowohl für Weibchen als auch für Männchen: Durchtrennen der Samen- oder der Eileiter, Orchiektomie (Entfernung der Hoden) und Ovariohysterektomie (Entfernung der Eierstöcke und Gebärmutter).

Diese Methode zur Geburtenkontrolle bei Katzen bringt nicht nur Vorteile für die von der Überbevölkerung betroffenen Gemeinschaften. Damit kann auch verschiedenen Krankheiten vorgebeugt werden. Außerdem verbessert sich durch die Sterilisierung das Verhalten der Tiere.

Bei Kätzinnen Östrus, Gebärmutterinfektionen und bösartige Tumore verhindert (der Anteil der Malignität liegt bei etwa 85 %).

Zudem vermeidet man das Erscheinen von Neoplasmen und Ovarialzysten durch anhaltende Rolligkeit. Auch sexuell-übertragbare Krankheiten wie Katzen-Aids werden so verhindert.

Bei Katern werden aggressive Verhaltensweisen im Zusammenhang mit der Raunze vermieden, man beseitigt die Gefahr von Hodentumoren und schließlich wird auch die Übertragung von Krankheiten wie Leukämie und Immunschwäche verhindert.

Geburtenkontrolle bei Katzen: Übergewicht wegen Sterilisation

Übergewicht ist das einzige Argument gegen die Sterilisation. Jedoch gibt es nichts, was eine ausgewogene Ernährung und körperliche Aktivität mit Hilfe von Spielen nicht lösen kann.

Mythen über diese Vorgehensweise

Falschinformation hält viele davon ab, ihre Katze zu sterilisieren. Doch du tust damit allen einen Gefallen und kannst ganz ein ruhiges Gewissen haben. 

Ein weiterer Lesetipp für dich:

Warum lohnt es sich, eine Katze zu sterilisieren?

Eine psychologische Schwangerschaft kann damit verhindert werden. Wenn die Katze mit sechs Monaten oder vor der ersten Rolligkeit sterilisiert wird, kommt es zu keiner Wachstumsverzögerung. Es kommt nicht zu Charakterveränderungen, doch das Verhalten kann verbessert werden.

Deine Katze nimmt durch die Sterilisation keinen psychischen Schaden, da sie sich nicht mehr fortpflanzen kann. Es gibt keinen Grund der dagegen spricht. Ganz im Gegenteil: Du kannst so deinen Beitrag leisten, um die Geburtenkontrolle bei Katzen zu gewähren.