9 Mythen über das Baden von Hunden

· 22. Februar 2018
Was wir beim Baden von Hunde beachten sollten

Um dieses Thema ranken sich zahlreiche Mythen: „Darf man einen Hund baden?“ „Wie oft und mit welchen Produkten?“… In diesem Artikel werden wir näher auf das Baden von Hunden eingehen und verschiedene Zweifel ausräumen. 

1. Wildtiere baden nicht, warum sollte man ein Haustier baden?

Baden von Hunden

In der freien Wildbahn lösen die Tiere das Problem der Sauberkeit mit einem ausgiebigen Schlammbad, dass sie von Parasiten befreit. Aber in Städten, wo viele Abgase und Giftstoffe in der Luft vorhanden sind, ist das Baden eines Hundes nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Gesundheit.

2. Das Baden von Hunden sollte nur ab und zu erfolgen

Es wird empfohlen, vierbeinige Freunde regelmäßig zu pflegen und zu säubern. Wie oft genau, hängt von vielen Faktoren ab, eine besonders wichtige Rolle spielt die Art des Fells.

Dein Tierarzt kann dich beraten, wenn du dir nicht sicher bist. Hunde, die an Hautkrankheiten oder Allergien leiden, müssen zusätzlich mit speziellen Produkten behandelt werden.

Es ranken sich viele Mythen um das Baden von Hunden. Hier erfährst, was beim Baden tatsächlich beachtet werden sollte.

3. Beim Baden des Hundes wird der pH-Wert der Haut geschädigt

Das passiert nur, wenn man kein richtiges Hundeshampoo verwendet. Verwende nicht deinen eigenen Shampoo für deinen Hund! Die Haut von Menschen und Hunden besitzt einen unterschiedlichen pH-Wert. Auch hier kann dir dein Tierarzt Tipps und Ratschläge geben.

4. Beim Bad verliert die Haut ihre natürlichen Fette

Dies sollte kein Problem sein, solange es du mit der Sauberkeit nicht übertreibst. Verwende ein qualitativ hochwertiges Hundeshampoo, damit du dir darüber keine Sorgen machen musst.

Durch das Bad kannst du Schmutz und Unreinheiten entfernen und Haut und Fell gesund und schön pflegen.

5. Das Baden von Hunden kann eine Ohrenentzündung auslösen

Außer bei einem Unfall oder Unachtsamkeit sollte beim Baden deines Haustieres kein Wasser in seine Ohren gelangen. Es ist deshalb auch nicht normal, dass eine Ohrenentzündung auftritt.

Sei beim Waschen vorsichtig, insbeesondere wenn du das Shampoo von den Ohren deines Hundes wäschst. Kommt trotzdem etwas Wasser in die Ohren, wende dich an deinen Tierarzt.

6. Man muss den Hund nach dem Baden föhnen

Viele Hunde werden durch das Geräusch des Föhns sehr nervös. Wenn der Föhn sehr heiß ist, kann es für die Hunde tatsächlich sehr unangenehm werden.

Trockne deinen Hund nach dem Bad gut ab und wickle ihn in ein Handtuch ein. Wenn es draußen kalt ist, solltest du deinen Hund nicht gerade vor dem Spaziergang baden. Warte, bis sein Fell in der angenehmen Wärme des Hauses trocknet.

7. Ein Flohshampoo reicht aus, um die lästigen Parasiten loszuwerden

Auch hier kommt es auf die Regelmäßigkeit an, mit der du deinen Hund badest. Mit nur einer Behandlung wird man das Ungeziefer normalerweise nicht los, doch du kannst verschiedene Produkte kombinieren:

  • Pulver
  • Tropfen
  • Sprays

Ist dein Hund frei von Parasiten, ist es nicht nötig ein Flohshampoo zu benutzen.

Hunde baden

8. Hunde lieben es, mit einem Schlauch gebadet zu werden

Nur wenn es im Sommer sehr heiß ist, sollte man den Hund im Garten mit dem Schlauch baden. Bei schlechtem Wetter könnte er sich so schnell erkälten. Bade ihn im warmen Haus mit lauwarmem Wasser und schütze ihn vor Zugluft.

9. Es ist besser den Hund bei einem Hundefrisör baden zu lassen

Diese Behauptung ist nicht ganz richtig. Bevor du deinen Hund in fremde Hände gibst, versichere dich, dass sie die richtigen Produkte verwenden und dein Haustier gut behandeln.

Vergiss nicht, dass Hunde beim Hundefriseur ausgiebig geföhnt werden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, können Vierbeiner den Föhn nicht ausstehen.