Wissenswertes über den Beagle

· 16. November 2018
Dank seines sympathischen Wesens und seines hübschen Erscheinungsbildes hat dieser talentierte Jagdhund seinen Weg als Haustier in unsere Wohnzimmer gefunden

In unserem Artikel berichten wir dir Wissenswertes über den Beagle. Hierbei handelt es sich um einen Hund mittlerer Größe, der sich durch seine Eleganz, seinen lebhaften und zahmen Charakter und seinen hervorragenden Geruchssinn auszeichnet.

Seine Ursprünge hatte er zwar in England, doch der Beagle gehört zu den beliebtesten Hunden Amerikas, insbesondere in den USA.

Im Folgenden möchten wir dir einige Fakten und Wissenswertes über den Beagle nahebringen.

Wissenswertes über den Beagle

1. Man weiß nur sehr wenig über seine Ursprünge

Die Standardisierung der Rasse wird zwar England zugesprochen, doch genau genommen gibt es nur wenig Information über die Ursprünge des Beagles.

In den Ardennen wurden bereits im 7. Jahrhundert sogenannte Hubertushunde von Mönchen gezüchtet. Durch verschiedene Kreuzungen und Züchtungen entstand dann der Beagle, ein ausgezeichneter Treibhund.

Man fand verschiedene Schriften, die uns erlauben zu verstehen, dass die Vorfahren des modernen Beagles die Menschheit schon seit sehr primitiven Zeiten begleitet haben.

Ab dem 18. Jahrhundert fand dann mehr Auswahl bei der Kreuzung von Tieren statt, um die Merkmale der Rasse zu standardisieren.

Im 19. Jahrhundert, etwa im Jahr 1840, gelangte der Beagle auf den amerikanischen Kontinent, wo er zuerst als Jagdhund eingesetzt wurde. Durch seinen charismatischen Charakter und seine bemerkenswerte Schönheit wurden diese Hund allerdings schnell zu Familientieren.

2. Der „Taschenbeagle“

Im 18. Jahrhundert begann man, Mini-Beagle zu züchten. Man wollte schmälere und kleinere Tiere, als die Treibhunde, mit denen man auf die Jagd ging.

Es gibt sie heutzutage zwar nicht mehr, doch zu ihrer Zeit waren die Taschenbeagle oder Mini-Beagle sehr beliebt.

Beagle im Feld

Wie so oft, kam es bei diesen Zuchtversuchen zu genetischen Problemen wie Zwergwuchs, Missbildungen, Unfruchtbarkeit, schwachem Immunsystem usw.

Aus all diesen Gründen gibt es den Taschenbeagle heute nicht mehr. Man erkennt nur noch eine Standardgröße an.

3. Ein sehr intelligenter und sensibler Hund

Beagle sind sehr intelligent und zeigen hoch entwickelte Sinne. Sie lassen sich am besten durch positive Verstärkung erziehen.

Dank ihres superstarken Geruchssinnes haben diese Hund ein außergewöhnliches Talent für Fährtensuche, was ihren Erfolg bei der Jagd erklärt.

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Ihr energiegeladenes Temperament und ihre Freude an der Arbeit hat es uns ermöglicht, sie zur Jagd in Meute zu erziehen. Heutzutage setzt man sie auch als Spürhunde ein.

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4. Snoopy ist der wohl berühmteste Beagle der Welt

Wir alle kennen den lustigen und hübschen Snoopy von Charles M. Schulz. Viele wissen aber nicht, dass Charlie Browns vierpfotiger Freund von Beagles inspiriert war.

Wenn wir uns Snoopys Ohren und seinen Körperbau allerdings genau ansehen, dann erkennt man schnell diese beliebte Rasse darin wieder.

5. Sehr gesunde Hunde

Beagle sind stark und widerstandsfähig, weswegen sie normalerweise sehr gesunde Hunde sind.

Sie neigen zu Fettleibigkeit und ihre Ohren brauchen besondere Pflege. Sie haben aber wenig genetische Veranlagung für die Mehrzahl von degenerativen Erkrankungen, die häufig andere Rassetiere betreffen.

Beagle im Laub

Wenn man sie richtig pflegt und medizinische Vorbeugung trifft, dann werden diese Hunde nur selten krank und können viele Jahre leben. Man sagt, die Lebenserwartung schwanke zwischen 12 und 15 Jahren.

6. Beagleohren müssen vom Bezugsmenschen gepflegt werden

Wegen ihrer langen Ohren können sich Feuchtigkeit und Schmutz im Gehörkanal des Beagles ansammeln. Deshalb können Beagle schnell an Otitis erkranken und brauchen besondere Pflege.

Abgesehen von der regelmäßigen Reinigung muss man die Ohren gründlich von außen und innen trocknen, wenn der Hund gebadet wurde oder aus anderen Gründen mit Wasser in Kontakt kam.

Man muss die Ohren des Beagles regelmäßig überprüfen. Wenn man eine Veränderung, Rötung, unangenehmen Geruch oder Schwellung bemerkt, sollte man das Tier zum Tierarzt bringen.

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7. Er wurde für Tierversuche benutzt

Wegen seine hervorragenden Charakters und seiner robusten Gesundheit wurde der Beagle leider auch zu einem der Tiere, die für Tierversuche mit Hautprodukten und Kosmetika benutzt wurden.

Zum Glück hören immer mehr Marken auf, Tierversuche anzuwenden. Wir alle können dazu beitragen, in dem wir Produkte von Marken kaufen, die nicht mehr auf Tierversuche zurückgreifen.