Welches ist der Hund mit den stärksten Pfoten?

· 24. November 2018
Selbst wenn die Gliedmaßen das Gewicht des Hundes tragen, so bedeutet das nicht, dass die größte Rasse auch die stärksten Pfoten hat.

Die Pfoten des Hundes werden oft in Studien analysiert. Dieser Körperteil trägt das ganze Gewicht des Hundes und hat die Verantwortung für die freie Beweglichkeit des Tieres. Es wird dich überraschen, dass der Hund mit den stärksten Pfoten nicht unbedingt der größte ist.

Je nach Morphologie kann man Hunde in drei Typen einteilen. Dazu gehören schlank und groß (ektomorphisch), mit hohem Fettgehalt (endomorphisch) und muskulös (mesomorphisch). Der Hund mit den stärksten Pfoten gehört für gewöhnlich zu letzterer Klasse.

Hundepfoten

Hundepfoten bestehen aus Krallen, Fingerballen, Handballen, Handwurzelballen und Afterkralle.

Finger- und Handballen dämpfen den Stoß der Schritte ab. Der Handwurzelballen funktioniert wie eine Bremse bei rutschigem Untergrund. 

Die Struktur der Hundepfoten ist anders bei Vorder- als bei Hinterpfoten. Die Vorderpfoten nennt man auch Katzenpfoten. Das liegt daran, dass sie den Katzenpfoten ähnlich sind. Den Hinterpfoten gibt man auch den Spitznamen Hasenpfoten, da sie den Tieren ähnelt.

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Durch ihre Pfoten atmet die Haut der Hunde und sie erfrischen sich, auch wenn der Boden warm ist. Die Ballen haben sogar eine Fettschicht, die die innere Temperatur des Tieres abisoliert.

So kommt es, dass die Tiere sich nicht einmal in eisigem Terrain unterkühlen. Der Hund schwitzt auch durch die Pfoten, wenn er unter Stress steht oder nervös ist.

Struktur der Hundepfote

Hund mit den stärksten Pfoten: 6 Rassen

  1. Wenn es um große, starke Hunde und den Hund mit den stärksten Pfoten geht, dann nimmt er Neufundländer den ersten Platz ein. Er stammt aus kühlem Klima, deshalb ist es nur wenig verwunderlich, dass er starke Pfoten hat. Die Form und Stellung seiner Krallen macht ihn auch zu einem exzellenten Schwimmer.
  2. Bernhardiner. Er ist nicht nur ein sehr großer, sondern auch ein sehr robuster Hund. Seine Pfoten sind breit und stark, damit er sich im Schnee fortbewegen kann. Die Tiere können bis zu 90 cm Größe erreichen.
  3. Deutsche Dogge. Die deutsche Dogge kann bis zu 100 kg wiegen und mehr als zwei Meter groß werden. Um das Gewicht zu tragen, braucht sie starke Pfoten. Außerdem ist die Dogge ein muskulöser Hund und das bemerkt man auch an ihren Gliedmaßen. Ihre Pfoten sind meist breit und hinterlassen eine große Spur.
  4. Selbst wenn diese Rasse nicht so groß wie die Dogge ist, so kann sie dennoch ein ähnliches Gewicht erreichen. Deshalb sind ihre Pfoten sich auch ähnlich. Der Bullmastiff kommt aus England und ist eine Kreuzung zwischen  englischem Mastiff und Bulldogge. Das daraus resultierende Tier ist extrem muskulös.
  5. Rhodesian Ridgeback. Dieser südafrikanische Hund hat einen stilisierten und muskulösen Körperbau. Er ist schnell und beweglich, weshalb er oft bei Jagdsport eingesetzt wird. Seine Vorderpfoten sind besonders stark, um den nötigen Impuls zur Verfolgung zu geben.
  6. Basset Hound. Seine Struktur und sein Körperbau sind anders als die der großen Hunde, doch der Basset Hound hat beeindruckende Pfoten. Durch seinen robusten und kompakten Körperbau benötigt er seine bemerkenswert starken Pfoten.

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Hund gibt Pfötchen

Wie man die Pfoten eines Hundes pflegt

  • Zuerst muss man an die Hygiene denken. Da die Pfoten in direktem Kontakt mit dem Boden stehen, können Hunde sich Pilze oder Infektionen einfangen. Es ist deshalb empfehlenswert, die Pfoten nach jedem Gassi zu reinigen.
  • Die Krallen kurz halten. Auch die Krallen sind Pilzinfektionen ausgesetzt, wenn der Hund durch verschiedene Gelände läuft. Hält man sie kurz, so verringert man das Risiko.
  • Die Rückfettung der Ballen sichern. Durch trockene Haut kann es zu Rissen und Verletzungen kommen. Hunde sind für eine Tatzenmassage sehr dankbar! Drücke dazu nicht zu fest auf die Ballen.
  • Vorsicht bei extremen Temperaturen. Der heiße Asphalt kann Verbrennungen an den Ballen hervorrufen. Deshalb ist es empfehlenwert, früh morgens oder spät nachmittags Gassi zu gehen.