Gruppe 4 der Rassenklassifikation laut FCI: Dackel

29. Juli 2018
Gruppe 4 der FCI sind die Dackel. In unserem Artikel berichten wir dir mehr über diese putzigen Weggefährten.

Die Fédération Cynologique Internationale (kurz: FCI) übernimmt die Aufgabe, die Standards für jede Hunderasse zu bestimmen und sie gemäß ihrer Merkmale zu kategorisieren. In diesem Artikel berichten wir dir über die Hunde der Gruppe 4: die Dackel.

Hunderassen der Gruppe 4

Diese Gruppe besteht aus einer einzigen Sektion. Dackel, Teckel oder auch Dachshunde genannt werden diese in drei verschiedene Typen unterteilt, je nach ihrer Größe und ihren Aufgaben.

Diese Hunderasse erhält ihr besonderes Aussehen durch eine genetische Mutation die man Bassetismus nennt. Man kann sie auch im Basset Hound vorfinden. Je nach Gewicht werden die Hunde in die folgenden Klassen unterteilt:

Drei Dackel der Gruppe 4
  • Standard (9 bis 11 kg)
  • Miniatur (4,5 bis 6 kg)
  • Kaninchen (weniger als 4,5 kg)
 Man unterscheidet die Hunde der Gruppe 4 auch wegen ihres Fells:
  • Rauhaar (graufarbig)
  • Kurzhaar (schwarz, mit braunen und roten Stellen)
  • Langhaar (dieselben Farben wie beim Kurzhaardackel)

Geschichte und Merkmale des Dackels

Die Hunde der Gruppe 4 kommen aus dem Deutschland des späten 19. Jahrhunderts. Im Jahre 1888 wird das erste Schriftstück über die Merkmale dieser Rasse verfasst. Die Beliebtheit der Dackel ist eng mit dem Adel verbunden. Königin Viktoria zum Beispiel war ein großer Fan der Dachshunde.

Selbst wenn es sich bei dieser Rasse um einen Erdhund handelt, hat die FCI sich dazu entschlossen, eine eigene Gruppe für die Rasse zu schaffen. Sie ist einfach zu verschieden von anderen, wie beispielsweise dem Basset Hound.

Das Aussehen der Dackel ist sehr eigenwürdig und schwer zu verwechseln. Ein langer Körper, eine lange Rute, eine hervorgestreckte Schnauze, kurze Pfoten, schwarze Krallen und lange, fallende Ohren sind typisch für den Teckel. Er wurde gezüchtet, um auf dem Feld Kaninchen und andere Tiere, die in Bauten leben, aufzustöbern. Es handelt sich um ein sehr tapferes Tier, das keinerlei Angst vor einer Auseinandersetzung mit einem Wildschwein oder einem größeren Hund hat.

Verhalten und Erziehung der Dackel

Dackel sind für gewöhnlich etwas starrköpfig, doch lassen sich dennoch erziehen. Diese Hunde der Gruppe 4 werden manchmal wegen ihrer Größe etwas verzogen von ihrem Besitzer. Man sagt ihnen nach, sie seien launisch. Wenn man sie richtig erzieht, können sie jedoch hingebungsvolle Anhänger ihres Herrchen oder Frauchen werden.

Dackel sind sehr intelligent und lernen schnell. Man braucht nur ein wenig Geduld und Beständigkeit. Sie sind verschmust, beschützerisch und verspielt… Generell verstehen sie sich gut mit Kindern, auch wenn sie manchmal etwas schroff mit ihnen umgehen.

Selbst wenn Dackel über einen wunderbaren Geruchssinn verfügen und die Aufgaben eines Jagdhundes übernehmen könnten, so sind sie dennoch weder Terrier noch Drahthaar Vorstehhunde und man benutzt sie auch nicht bei der Jagd.

Die Gesundheit der Dackel

Eines der häufigsten Gesundheitsprobleme dieser Tiere häng mit der langen Wirbelsäule und den kurzen Rippen zusammen. Wenn die Hunde unter Übergewicht leiden, so können sie schnell an Bandscheibenvorfällen erkranken. Um diese Erkrankungen zu vermeiden, sollten die Dackel nicht täglich Treppen steigen und nicht zu viel springen.

Dackel beim Spaziergang

Mit artgerechter körperlicher Aktivität sollte es keine Probleme geben. Die Fellnasen können sich so im Freien austoben. Hunde der Gruppe 4 sind sehr beweglich und haben gute Reflexe. Aufgrund ihrer kurzen Pfoten können sie allerdings nicht besonders schnell rennen.

Man muss sie regelmäßig bürsten. Dazu benutzt man eine Bürste mit Drahtborsten, die das tote Fell entfernt. Man kann den Hund entweder mit Trockenshampoo reinigen oder sollte andernfalls darauf achten, dass er nach dem Bad gut abgetrocknet ist.

Wegen ihrer kleinen Größe und ihres angenehmen Charakters können sie sowohl in Wohnungen als auch in einem Haus mit Garten gehalten werden. Sie lieben das Leben zu Hause und passen sehr gut auf ihre Familie auf.

„]