Die Spürhunde: 5 interessante Rassen

· 18. Dezember 2018
Spürhunde haben einen besonders gut entwickelten Geruchssinn und sind vielseitig einsetzbar.

In der Kategorie Jagdhunde befinden sich die Spürhunde, deren Geruchssinn stärker entwickelt ist als der anderer. Die Spürhunde können unterschiedlich groß sein und werden auch als Rettungshelfer eingesetzt. Wir werden dir einige davon im Anschluss vorstellen.

Erfahre mehr über die Spürhunde

Wie der Name schon sagt, ist die „Hauptaktivität“ der Spürhunde alles zu beschnuppern. Obwohl dies alle Rassen machen, weil Hunde ihren Geruchssinn verwenden, um Nahrung oder Gefahren zu erkennen, haben Spürhunde jedoch ganz besondere Eigenschaften, einschließlich einer Schnauze, die stark verlängert ist:

1. Beagle

Wenn wir an einen Spürhund denken, stellen wir uns normalerweise einen Beagle vor. Diese kleine bis mittelgroße Rasse verwendet man aufgrund ihres enormen Geruchssinns und ihres Spürinstinkts zum Aufspüren von Hasen und Kaninchen.

Der Beagle (Titelfoto) existiert schon Hunderte von Jahren. Er wurde in England als Begleithund auf dem Land seit dem 16. Jahrhundert gezüchtet und ausgebildet.

Er ist eng mit dem Elisabethanischen Zeitalter verbunden, denn die Königin war eine Fanatikerin dieser Rasse.

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2. Basset Hound

Auch er zählt zu den bekanntesten Spürhunden. Es ist für seine kurzen Beine, langen Ohren, seinen langgestreckten Körper und seinen hoch entwickelten Geruchssinn bekannt.

Er entstand in Frankreich am Ende des 19. Jahrhunderts durch die Kreuzung eines englischen Hundes mit einem Bloodhound und wurde schon bald zum Favoriten unter den Adligen.

Die Spürhunde: Basset Hound

Der Basset Hound ist sehr ruhig und freundlich, aber auch etwas eigensinnig. Es ist eine treue, liebevolle und spielerische Rasse, besonders wenn Kinder anwesend sind.

Er liebt es, stundenlang zu schlafen und zu essen, und kann ein bisschen träge sein, um Sport zu treiben. Doch Vorsicht: Er neigt zu Übergewicht, wenn er sich nicht genug bewegt.

3. St. Hubertushund

Der Blood Hound (sein englischer Name) ist einer der größten Spürhunde und hat den am weitesten entwickelten Geruchssinn. Es sind Fälle bekannt, in denen er 15 Tage alte Spuren verfolgen konnte. In einigen Ländern setzt ihn die Polizei als Spürhund ein.

Die Spürhunde: St. Hubertushund

Der St. Hubertushund, der nach dem gleichnamigen Kloster in Belgien benannt wurde, entstand durch die Kreuzung mehrerer Jagdhundrassen und wurde dann von König Wilhelm nach England gebracht.

Die Hauptmerkmale dieses Hundes sind sein großer Kopf mit Falten, sehr lange Ohren, kurzes braunes oder schwarzes Fell und robuste Pfoten und Körper. 

4. English Foxhound

Diese Rasse sieht dem Beagle sehr ähnlich, doch sie ist etwas höher. Der English Foxhound stammt vom St. Hubertushund ab und seine Hauptaufgabe besteht darin, die berittenen Jäger zu begleiten.

Er zeichnet sich durch seine Widerstandsfähigkeit aus: Er kann kilometerweit laufen, ohne müde zu werden.

Die Spürhunde: English Foxhound

Es ist nicht üblich, dass diese Hunderasse als Haustier ausgewählt wird; er zieht es vor, in Meuten mit mehreren Artgenossen zu sein.

Unter den körperlichen Merkmalen ist hervorzuheben, dass das Fell kurz und dreifarbig ist (weiß, schwarz und braun), die Ohren wie bei allen Spürhunden herunterhängen und er höchstens 40 kg wiegt.

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5. Basset bleu de Gascogne

Der letzte der Spürhunde auf dieser Liste ist französischen Ursprungs und man sieht ihn sehr selten außerhalb dieses Landes. Es ist eine der sechs international anerkannten Rassen von Bassets.

Die Spürhunde: Basset bleu de Gascogne

Der Basset bleu de Gascogne hat kurze Beine, einen langgestreckten Körper, einen langen Schwanz und mittellange Ohren, die an den Seiten herabhängen.

Man nennt ihn „blau“, weil sein Fell ein sehr markantes Aussehen hat. Eine sehr ähnliche Rasse ist der Petit bleu de Gascogne, der größer als der Basset ist und längere Beine hat.