Der Katalanische Schäferhund oder Gos d’Atura Català

14. September 2018
Der Katalanische Schäferhund, auch bekannt als Gos d'Atura Català, ist eine der Rassen der Iberischen Halbinsel.

Der Katalanische Schäferhund wurde für das Hüten von Tieren benutzt. Er ist intelligent, voller Energie und so treu, dass er sehr beschützend ist. All dies macht ihn zu einem idealen Haustier.

Der Katalanische Schäferhund, auch bekannt als Gos d’Atura Català, ist eine der Rassen der Iberischen Halbinsel. Seine ursprüngliche Aufgabe war es, Vieh in den Pyrenäen zu hüten.

Aber er hat die Herzen vieler Menschen gewonnen und lebt derzeit auch in Städten als Haustier.

Der Katalanische Schäferhund – seine Geschichte

Wie bei fast allen Rassen europäischer Schäferhunde ist nicht genau bekannt, woher er stammt. Angenommen wird, dass er sich mit den Barbareneinfällen und dem Ende des Römischen Reiches verteilt hat, aber es gibt keine Beweise, um das zu bestätigen.

Es gibt archäologische Überreste von Tausenden von Jahren, die mit dem katalanischen Schäferhund zusammenhängen könnten, aber die ersten anerkannten Beweise seiner Existenz sind zwei Jahrhunderte alt.

Es ist bekannt, dass der Katalanische Schäferhund zu dieser Zeit seine Arbeit in den Pyrenäen entwickelt hat. Er arbeitete mit Schafen, Ziegen und anderen Arten von Vieh.

Die Rasse wurde offiziell im Jahre 1919 anerkannt. Zuvor hatte sie durch die Einführung anderer Rassen von Schäferhunden einen schweren Rückgang erlitten.

Aber eine Gruppe von Züchtern wollte ihn aufwerten und schaffte es, sein Prestige wiederherzustellen.

Eigenschaften des Katalanischen Schäferhundes

Der Katalanische Schäferhund gilt als mittelgroßer Hund. Es gibt kaum Unterschiede in Größe und Gewicht zwischen Männchen und Weibchen. Beide sind zwischen 45 und 50 Zentimeter hoch. Sie wiegen auch beide rund 18 Kilogramm.

Was die allgemeinen Proportionen angeht, haben Hunde dieser Rasse einen Körper, der etwas länger als breit ist und scheinen muskulös, aber beweglich zu sein. Unter all seinen Eigenschaften sticht das markante Fell hervor.

Der Kopf ist etwas länger als breit. Die Schnauze ist ziemlich kurz und hat eine Pyramidenform. Die Nase ist immer schwarz und die Augen sind groß und haben einen intelligenent Ausdruck.

Der Katalanische Schäferhund - schwarz

Die Ohren sind dreieckig, dünn und hängen an den Seiten des Kopfes. Der Schwanz sitzt tief an und hängt nach unten. Selbst in einer Alarmposition überschreitet der Schwanz die Linie des Rückens nicht und sollte ihn auch nicht berühren.

Das Fell des Katalanischen Schäferhundes ist lang, glatt oder leicht gewellt. Es ist rauh und er hat eine doppelte Fellschicht, mit einer reichlich vorhandenen unteren Schicht, die ihn vor der Kälte in den Bergen schützt. Aus der Entfernung scheint er nur eine Farbe zu haben, aber aus der Nähe sieht man einige Mischungen:

  • Beige in Schattierungen von hell bis dunkel.
  • Sandfarben, auch in verschiedenen Schattierungen und sogar gemischt mit schwarzen Haaren.
  • Grau, gebildet durch die Kombination von weißen, grauen und schwarzen Haaren.

Verhalten des Katalanischen Schäferhundes

Der Katalanische Schäferhund hat ein Temperament und einen Charakter, der typisch für Schäferhunde ist. Er ist lebhaft, energisch und intelligent. Obwohl er Fremden gegenüber freundlich ist, ist er treu und an seine menschliche Familie gebunden und kann beschützend sein.

Ähnlich wie bei anderen Rassen ist Intelligenz mit der Bereitschaft zur Arbeit verbunden und unterstreicht die Unmöglichkeit, diesen Hund durch Gewalt oder Bestrafung zu erziehen oder auszubilden.

Eine positive Erziehung ist notwendig, um gute und schnelle Ergebnisse zu erzielen.

Auch aufgrund seiner Intelligenz und Energie solltest du seine mentale Stimulation nicht vernachlässigen. Er ist sehr fleißig und wenn er sich langweilt, wird er versuchen, alles alleine zu erkunden oder sich alleine zu unterhalten und dies kann zu Verhaltensproblemen führen.

Obwohl sie Hunde sind, die in den Bergen arbeiten, um Vieh zu hüten, ist es nicht notwendig, sie dazu zu bringen, Sport zu treiben oder sie zum Sport zu zwingen.

Mit drei langen täglichen Spaziergängen und Zeit auf der Straße wird ihr Energiebedarf abgedeckt.

Der Katalanische Schäferhund - Wachhund

Der Katalanische Schäferhund kann auch ein guter Wachhund sein. Er beschützt gerne sein Haus und seine Familie, obwohl er fremde Menschen durch bellen vertreibt und das in städtischen Umgebungen störend sein kann.

Pflege des Katalanischen Schäferhundes

Der Katalanische Schäferhund ist ein starker Hund ohne Erbkrankheiten. Besuche beim Tierarzt sollten jedoch nicht vernachlässigt werden, denn alle vorbeugenden Behandlungen für häufige Krankheiten sollten durchgeführt werden.

Da es sich um einen ländlichen Hund handelt, der normalerweise in den Bergen unterwegs ist, ist es sehr wichtig, den vom Tierarzt vorgeschlagenen Impf- und Entwurmungsplan genau zu befolgen.

Du solltest auch daran denken, häufige Untersuchungen auf Parasiten auf der Haut wie Zecken oder Flöhe, durchzuführen.

Aufgrund der Form seiner Ohren und des Felles ist vor allem die Hygiene der Ohren wichtig. Hunde mit hängenden Ohren haben oft Infektionen und Pilze.

Die Art des Fells, die er hat, erfordert mindestens ein wöchentliches Bürsten, um die Knoten, die sich gebildet haben, zu beseitigen und tote Haare zu entfernen. Auf diese Weise kannst du die Gesundheit seiner Haut garantieren und Knoten, die Schmerzen oder Beschwerden verursachen, eliminieren.

Das Fell des Katalanischen Schäferhundes hat eine flauschige untere Fellschicht. Diese schützt ihn vor der Kälte, aber auch vor der Hitze. Bei Hunden wie diesen wird davon abgeraten, ihr Fell im Sommer zu schneiden, da es sie vor der Sonne und Hitze schützt.

Der Katalanische Schäferhund oder Gos d’Atura Català ist ein Schäferhund, der in den Pyrenäen gearbeitet hat, aber mit seinem großen Charakter ist es ihm gelungen, zu einem tollen Haustier zu werden.

Mit seiner besonderen Schönheit und seinem lebhaften Charakter hat er die Herzen vieler Familien erobert.