Popcorn für den Hund?

· 25. Januar 2018
Wenn es unbedingt Popcorn sein müssen, bereite sie zumindest selbst ohne Salz und Zucker zu. 

Ein erholsamer Filmabend auf der Couch, mit einer Schüssel Popcorn in der Hand und in bester Gesellschaft… mit deinem Hund!

Er kuschelt sich an dich, macht keine dummen Kommentare, erzählt dir nicht bereits im Voraus die verschiedenen Filmszenen und macht sich nicht lustig über dich, wenn dir Tränen in den Augen stehen oder wenn du Angst hast.

Eines solltest du jedoch nicht (oder nur selten und in Maßen) tun: deinem Hund Popcorn geben, auch wenn er ständig darum bettelt. Wir erklären dir warum. 

Ein Filmabend mit deinem Hund: ein toller Plan

Filmabend mit Hund und Popcorn

An kalten und verregneten Tagen oder im Urlaub verbringen wir unsere Zeit gerne mit unserem besten Freund, der immer an unserer Seite ist: mit unserem Hund.

Du liegst am Samstagabend auf die Couch und es dauert nicht lange, bis dein Hund zu dir kommt und sich neben dich setzt.

Insbesondere im Winter ist das angenehm und wohlig, er wärmt dir die Füße und nimmt dir die Angst. Wenn du am Ende des Films in Tränen ausbrichst, tröstet dich dein treuer Freund.

Bei einem Filmabend dürfen natürlich auch Popcorn nicht fehlen – das gehört einfach dazu. Doch was tun, wenn auch der Hund danach verlangt?

Ist es für Hunde gut, Popcorn zu fressen? Oder sollte man dem treuherzigen Blick doch besser widerstehen? Auch wenn dein Hund ständig danach bettelt, solltest du ihm nicht unbedingt Popcorn geben! Anschließend erfährst du warum.

Warum keine Popcorn für den Hund?

Hunde sollten ihr eigenes Fressen bekommen und sich nicht daran gewöhnen, ständig mitgefüttert zu werden. Außerhalb der Fresszeiten kannst du Nahrung als Belohnung verwenden, wenn dein Hund brav ist, doch nicht alle Nahrungsmittel sind dafür geeignet.

Popcorn sind zwar nahrhaft, doch sie sind mit viel Salz oder Zucker gewürzt, was für die Darmgesundheit des Vierbeiners schädlich ist. Zu viel davon kann zu Erbrechen, Durchfall oder einer Vergiftung führen!

Wenn es unbedingt Popcorn sein müssen, bereite sie zumindest selbst ohne Salz und Zucker zu.

Nicht zu vergessen ist, dass bei kleinen Hunden auch Erstickungsgefahr droht, wenn die Maiskörner im Hals stecken bleiben und nicht geschluckt werden können.

Die nicht geplatzten Körner können auch in den Zähnen oder den Atemwegen stecken bleiben.

Und ab und zu ein paar Popcorn?

Der Idealfall ist, dem Hund beizubringen nicht zu betteln, wenn seine Besitzer beim Essen am Tisch sitzen. Doch es ist oft sehr schwer, zu widerstehen.

Hunde können sehr überzeugend sein und mit ihrem treuen Blick eindringlich betteln, bis sie einen Happen erhalten. Wenn du deinem Hund nichts gibst, fühlst du dich schlecht, du hast Mitleid und denkst, dass ein bisschen sicher nicht schaden kann.

Bei Popcorn weisen Tierärzte darauf hin, dass es auf die Menge und Häufigkeit ankommt. Hin und wieder eine Handvoll, die man dem Hund einzeln gibt, kann nicht schaden.

Vergiss jedoch nicht, dass es Popcorn ohne Butter, Zucker und Salz sein sollten. Bereite die Popcorn selbst zu, denn so weißt du, dass sie keine Zusatztstoffe enthalten, die zu Verdauungsbeschwerden führen könnten.

Gib deinem Vierbeiner die Popcorn nur vereinzelt, nicht mehrere gleichzeitig, und warte, bis er brav geschluckt hat. Wenn du dich an diese Regeln hältst, darf dein Hund ab und zu ein paar Popcorn essen.

Popcorn enthalten eine Fülle an Kohlenhydraten, deshalb solltest auch du selbst nicht damit übertreiben, insbesondere dann nicht, wenn du dein Gewicht halten möchtest. Zucker und Salz ist für dich ebenfalls ungesund!

Hier siehst du, was passieren kann, wenn ein Hund zu viel Fressen bekommt: Wer will der kann: der Hund Obie zeigt dir wie