Die perfekte Katzenmassage

· 4. August 2018
Du kannst deine Mieze regelmäßig mit einer entspannenden Massage verwöhnen, die viele positive Effekte hat. 

Auch in der Tiermedizin werden Massagen verwendet, und zwar nicht nur als Entspannungstechnik, sondern auch als unterstützende oder vorbeugende Behandlung körperlicher oder emotionaler Störungen. Um die Lebensqualität deiner Mieze zu verbessern, kannst du sie regelmäßig mit einer Katzenmassage verwöhnen. Anschließend findest du zu diesem Thema verschiedene Tipps. 

Vorteile der Katzenmassage

Massagen werden für nicht invasive Therapien verwendet, die bei Menschen, Wild- und Haustieren sehr wirksam sind. Man verwendet verschiedene Techniken insbesondere gegen Schmerzen, Nervosität und Stress. Darüber hinaus wirkt eine Massage wohltuend und verbessert Komfort und Lebensqualität. 

Die wichtigsten therapeutischen Wirkungen von Massagen sind:

  • Ausgezeichnet gegen Nervosität und Stress im Alltag,
  • zur Vorsorge und Behandlung von Knochen- und Muskelbeschwerden, wie Arthritis, Arthrose und Dysplasie,
  • fördert das Wohlbefinden und lindert Schmerzen bei älteren oder schwer kranken Tieren,
  • hilft bei Verdauungsstörungen, Nieren- und Leberproblemen,
  • fördert die Lymphdrainage und regt das Immunsystem an,
  • verbessert Verhaltens- oder emotionale Störungen und
  • hilft bei der Kontrolle des Gewichts und von Krankheiten, die durch Übergewicht entstehen.

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5 Tipps für eine richtige und einfache Katzenmassage ohne Risiken

Widme deiner Katze Zeit

Auch wenn du in deinem Alltag viele Aufgaben und Verpflichtungen erfüllen musst, solltest du dir jeden Tag Zeit für deine Katze nehmen.

Katzenmassage macht Katze glücklich

Eine Alternativtherapie oder einfach etwas Entspannung zusammen mit deiner Katze braucht Zeit und Widmung. Nimm dir diese Zeit, um dich auf die Katzenmassage zu konzentrieren und diese zusammen mit deiner Samtpfote zu genießen. Nicht nur die Qualität der Massage ist wichtig, du kannst dabei auch das Vertrauen deiner Katze in dich verstärken.

Wie lange sollte eine Katzenmassage dauern? Das hängt vom Tier ab und auch von der Erfahrung des Masseurs. Wenn du noch zu den Anfängern gehörst, empfehlen sich 20 bis 30 Minuten, experimentierte Personen können die Massage in 10 bis 15 Minuten durchführen.

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Bereite deine Katze für die Massage vor

Du brauchst für eine Katzenmassage Geduld, Geschick und die richtige Planung. Für diese therapeutische und entspannende Technik musst du nicht nur gewisse Handgriffe und Strategien kennen, die Wirksamkeit hängt auch von der Umgebung, dem richtigen Ambiente und der Laune der Katze ab.

Wenn du ohne Vorbereitung oder Präzision vorgehst, kannst du bei deiner Mieze Stress und Unbequemlichkeit auslösen. Eine ruhige Atmosphäre und die entsprechende Vorbereitung des Tiers ist deshalb grundlegend, um von den Vorteilen der Katzenmassage tatsächlich zu profitieren.

Als Erstes solltest du eine bequeme Oberfläche suchen, auf der sich deine Fellnase wohl fühlen kann. Sie muss auch sicher und ruhig sein. Du kannst ein Kissen, eine Matratze oder eine Decke verwenden, damit sich deine Katze entspannen kann.

Katze wartet auf Katzenmassage

Jetzt musst du deiner Katze helfen, sich zu entspannen, damit du dann mit der Massage beginnen kannst. Sprich mit ihr, singe oder leiste ihr einfach Gesellschaft, bis sie ruhig und bereit ist.

Wo beginnt man am besten mit der Katzenmassage?

Jede Katze hat ihre Lieblingsstellen, wo sie besonders gerne gekrault wird. Hier solltest du auch mit der Katzenmassage beginnen. Das Tier wird sich freuen und die Massage genießen.

Die meisten Katzen lieben das Kraulen hinter den Ohren oder unter dem Kinn, doch du weißt sicher selbst, wo deine Mieze Streicheleinheiten ganz besonders gern hat. Beginne in diesem Bereich mit sanften, langsamen Bewegungen, um das Tier nicht zu stressen.

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Hände für die Massage korrekt verwenden

Viele glauben, dass für eine sanfte Massage nur die Fingerspitzen verwendet werden, doch das ist nicht der Fall. Dies könnte für das Tier lästig sein.

Mit den Fingerspitzen kannst du sehr sensible Stellen, wie Kopf oder Gesicht, stimulieren. Doch für die Katzenmassage verwendest du in den anderen Bereichen am besten die ganze Hand mit kontrolliertem Druck, insbesondere am Bauch und den Seitenbereichen.

Die Reaktion der Katze kontrollieren

Während du die Katzenmassage durchführst, solltest du die Reaktionen deiner Samtpfote genau beobachten. Wenn eine Bewegung unangenehm für die Katze ist, wirst du dies sofort an ihrem Verhalten erkennen.

Wenn das Tier versucht, aufzustehen oder sich unbequem fühlt, hat es wahrscheinlich gerade keine Lust auf eine Massage. Wenn die Katze zwinkert oder schnurrt, dann fühlt sie sich wohl und genießt die Massage.

Es könnte jedoch auch sein, dass die Fellnase beginnt zu kratzen oder zu beißen. Dies bedeutet, dass du zu großen Druck anwendest oder die Massage nicht richtig ausführst. In diesem Fall solltest du mit der Massage aufhören und deine Katze beruhigen.