Tipps zur Pflege von blinden Hunden

· 18. November 2018
Einen blinden Hund zu haben, kann eine Herausforderung sein. Finde hier verschiedene Tipps, um deinen Hund in dieser Situation richtig zu pflegen.

Mit der Zeit kann sich die Sinneswahrnehmung deines Haustieres verschlechtern, besonders sein Augenlicht und sein Gehör. Auch wenn du denkst, dass es problemtisch ist, einen blinden Hund zu haben, kann sein Leben fast so weitergehen wie bisher. Erfahre anschließend mehr über die Pflege von blinden Hunden.

Allerdings musst du deiner Fellnase helfen. Zum Beispiel sollten keine Dinge im Weg stehen, über die er stolpern könnte. Lies weiter, um zu erfahren, was du sonst noch berücksichtigen solltest.

Empfehlungen zur Pflege von blinden Hunden

Ein Hund, der alters- oder krankheitsbedingt blind wird, kann nicht mit einem blind geborenen Tier verglichen werden. Er muss sich zuerst an seinen Zustand gewöhnen.
Du solltest sein Leben so angenehm gestalten, damit er sich auch im Alter wohl fühlt. 

1. Sei nicht übervorsichtig

Du denkst vielleicht, dein Tier jetzt ganz besonders schützen zu müssen. Doch dies könnte für das Tier schädlich sein, denn auch wenn es blind ist, kann es ein selbständiges Leben führen. 

Hunde sind sich ihrer neuen Lage nicht unbedingt bewusst und passen sich gut an, indem sie ihre anderen Sinne weiterentwickeln. Generell vergiss nicht, dass Hunde sich in vielen Situationen sowieso auf ihr Gehör und ihren Geruchssinn verlassen.

Deshalb solltest du ihm erlauben zu spielen, herumzuschnüffeln und zu schlafen wo er möchte. Für deinen Hund geht das Leben weiter.

2. Kleine Veränderungen zu Hause

Arrangiere nicht sämtliche Möbel in deiner Wohnung neu, in dem Versuch zu verhindern, dass dein Hund stolpert oder irgendwo dagegen läuft. Vergiss nicht, dass dein Hund schon lange mit seiner Umgebung vertraut ist. 

Natürlich solltest du dennoch Dinge entfernen, die gefährlich sein könnten. Allerdings kann alles andere an seinem Ort bleiben. Versuche, das Haus immer aufgeräumt zu halten und sämtliche Treppen abzusperren, um zu verhindern, dass dein Hund die Treppe hinunterfällt.
Pflege von blinden Hunden im Haus

3. Lass seine Dinge an ihrem Platz

Hunde brauchen Routine, ob sie blind sind oder nicht, damit sie ruhig und gehorsam bleiben. Deshalb solltest du seine persönlichen Gegenstände, wie Bett, Futternapf, Spielzeuge usw. nicht wegbewegen. Das hilft ihm, sich anhand der Position seiner Dinge im Haus zu orientieren.

Zudem ist es gut mit dem Vierbeiner so zu spielen, wie du es immer getan hast. Zum Beispiel wenn du von der Arbeit kommst, oder wenn du die Blumen gießt.
Bedenke, dass das Tier nicht versteht, was passiert ist. Für deine Fellnase ist alles so wie immer. Sie soll sich deshalb nicht einsam oder deprimiert fühlen, weil sich niemand richtig um sie kümmert.

4. Geh mit deinem Hund in den Park

Einer der häufigsten Fehler bei der Pflege von blinden Hunden ist es, sie niemals mehr mit nach draußen zu nehmen, aus Angst um ihre Sicherheit. Allerdings ist es sehr wichtig für blinde Hunde, Kontakt mit anderen im Park oder anderswo zu haben.

Pflege von blinden Hunden im Park

Du kannst mit ihm wie immer spazieren gehen. Erlaube es ihm, seine Energie auszuleben und Spaß zu haben. Er wird so glücklich sein. Um Risiken zu vermeiden, solltest du mit ihm an der Leine gehen und aufpassen, wenn du eine Straße überquerst. Du musst ihn jetzt führen!

5. Hilf ihm, die anderen Sinne zu verbessern

Einen blinden Hund zu haben ist definitiv eine Herausforderung. Manchmal magst du nicht wissen, was zu tun ist. Du solltest deinem Hund beibringen seinen Geruchssinn und sein Gehör zu trainieren.

Dann ist er nicht so sehr auf dich angewiesen. Indem er beide Sinne weiterentwickelt, wird er den Unterschied zwischen seiner neuen und seiner alten Lage nicht so sehr spüren.

Zeige ihm Dinge, die nach dir riechen, lass ihn auf deiner Decke schlafen, sprich laut und klar mit ihm und lass ihn wissen, dass du da bist, bevor du ihn streichelst. So erschrickt er nicht.

Manche Leute benutzen Dinge, die Geräusche von sich geben, um ihrem Hund zu signalisieren, dass sie in der Nähe sind.