Hypothermie bei Hunden

· 2. Dezember 2018
Welches sind die Symptome und wie kannst du Unterkühlung vermeiden bzw. behandeln?

Der Hypothermie bei Hunden solltest du Beachtung schenken, besonders in den Wintermonaten. Es geht dabei um eine abnormal niedrige Körpertemperatur, was in Extremfällen lebensgefährlich sein kann. 

Wann tritt Hypothermie bei Hunden auf?

Von Hypothermie bei Hunden spricht man ab 32 °C, da die normale Temperatur eines Hundes etwas höher als die eines Menschen sein sollte: etwa 38 °C; Temperaturabfälle unter 35 °C sollten dich jedoch bereits alarmieren.

Dieser Zustand kann aufgrund besonders niedriger Außentemperaturen auftreten. Welpen sind besonders anfällig, vor allem nach der Geburt, sodass es auch vorkommen kann, wenn es nicht sehr kalt ist.

Hypothermie bei Hunden nach Operationen

Hypothermie bei Hunden kann auch nach chirurgischen Eingriffen auftreten, da die Tierärzte für viele Operationen den Bauchraum öffnen müssen.

Dadurch legen sie das Innere des Körpers bei Temperaturen um 10 Grad unter ihrer Körpertemperatur frei.

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Also sind die Eingeweide bei langen Operationen einer niedrigen Temperatur ohne den Schutz des Fettes, der Haut und des Fells ausgesetzt.

Dies ist der Grund, warum eine Kastration oder andere Operationen postoperative Überwachungsperioden haben, in denen dein Hund mindestens eine Stunde unter Beobachtung in der Klinik bleibt.

Dabei wird die Temperatur alle paar Minuten kontrolliert, um sicherzustellen, dass sie ansteigt, aber nicht zu schnell. Normalerweise soll sich die Temperatur um ein Grad pro Stunde erhöhen.

In der Regel wird dies in Tierkliniken mit Heizdecken und bei Krankenhausaufenthalten mit Heizung gelöst. Sie stellen eine gute Methode gegen Hypothermie bei Hunden dar.

Behandlung von Hypothermie bei Hunden

Was sind die Symptome einer Hypothermie bei Hunden?

Üblicherweise zeigt sich die Hypothermie bei Hunden anfangs mit Schwäche, Zittern und natürlich mit einer Abnahme der Körpertemperatur.

Du kannst die Temperatur mit einem Fieberthermometer im After deines Haustieres überprüfen, um die zuvor erwähnten Zahlen zu überwachen.

Eine schwerwiegendere Hypothermie zeigt Anzeichen von Muskelstarre und Atemnot, außerdem einer Abnahme des Pulses, der praktisch nicht mehr wahrnehmbar ist. Schwere Unterkühlung führt schließlich zum Koma und danach zum Tod des Tieres.

An den Ohren kannst du die Hypothermie gut erkennen. Wenn du diese Symptome bemerkst, aber kein Thermometer zur Verfügung hast, kannst du an kalten Ohren und Zittern feststellen, dass dein Hund an Hypothermie leidet.

Die Kälte kann auch Symptome hervorrufen, die denen einer Hautaustrocknung ähneln, sodass dein Haustier eine straffe und trockene Haut haben kann.

Wie wird Hypothermie bei Hunden behandelt?

Du musst die Temperatur deines Haustiers erhöhen. Bei leichterer Hypothermie reicht es aus, dein Haustier an einen warmen Ort zu bringen und in eine Decke zu wickeln, während du prüfst, ob seine Temperatur ansteigt.

In schwereren Fällen benötigst du jedoch ein Heizgerät und eine Untersuchung des Tierarztes. Und wenn es schlimmer wird, könnte dein Haustier an Unterkühlung sterben.

Mit Kleidung Hypothermie bei Hunden vermeiden

Hypothermie ist besonders schwerwiegend, wenn sie Bewegungsprobleme verursacht. Durch Unterkühlung können die Ballen Schaden leiden. Darüber hinaus kann es in der Folge zu Muskelschwäche oder -lähmung kommen.

Wenn dein Hund nach einem Tag in der Kälte an Bewegungsproblemen leidet, musst du sofort den Tierarzt aufsuchen.

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Wenn du dich an einen kalten Ort begibst, kannst du möglicherweise deinen Hund vor Kälte schützen, indem du Kleidung für Haustiere verwendest. Es handelt sich hier nicht um eine Modeerscheinung, sondern um die Gesundheit deiner Fellnase.

Auch wenn du gut informiert bist, ist es für die Pflege deines Haustiers wichtig, dass Krankheiten von qualifizierten Fachleuten behandelt und nicht auf die leichte Schulter genommen werden.