Beulen bei Hunden – welche Ursachen haben sie?

Wenn du beim Streicheln oder Bürsten deines Hundes eine Beule entdeckt, machst du dir vermutlich Sorgen. Möglicherweise überlegst du auch, ob du einen Tierarzt aufsuchen solltest. In den meisten Fällen stellen solche Unebenheiten, Knubbel oder Beulen kein ernstes Problem für deinen Hund dar. Dennoch können sich dahinter auch ernsthafte Erkrankungen verbergen. Alles Wissenswerte in unserem heutigen Artikel!
Beulen bei Hunden – welche Ursachen haben sie?

Letzte Aktualisierung: 12. Juli 2021

Vielleicht hast du beim Streicheln oder Bürsten deines Hundes eine Beule oder einen Knubbel entdeckt und machst dir vermutlich Sorgen deswegen. Möglicherweise überlegst du sogar, ob du einen Tierarzt aufsuchen solltest. Obwohl diese Unebenheiten, Knubbel oder Beulen bei Hunden normalerweise kein ernstes Problem darstellen, können sich in manchen Fällen auch ernsthafte Erkrankungen dahinter verbergen.

Daher möchten wir dir in unserem heutigen Artikel die verschiedenen Ursachen aufzeigen, die zu Beulen bei Hunden führen können und dir sagen, wie du dich verhalten solltest. Lies einfach weiter, um mehr darüber zu erfahren!

Beulen bei Hunden können verschiedene Ursachen haben

Es gibt viele mögliche Ursachen für die Entstehung von Knoten und Beulen bei Hunden. Ein Tierarzt kann die genaue Ursache feststellen und eine geeignete Behandlung empfehlen.

Außerdem gilt in diesem und allen anderen Fällen: Je früher du deinen Hund zum Tierarzt bringst, um eine Diagnose zu erhalten, desto besser sind die Chancen, den Knoten oder die Beule zu behandeln. Höchstwahrscheinlich wird der Tierarzt die Ursache beim ersten Besuch feststellen können. Dennoch kann in manchen Fällen auch eine Zytologie oder sogar eine Biopsie erforderlich sein.

Nachfolgend werden wir dir die unterschiedlichen Arten von Knoten, Beulen und Geschwülsten vorstellen, die sich unter der Haut von Hunden bilden können. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle stellen sie kein ernstes Problem dar. Dennoch solltest du einen Termin mit deinem Tierarzt vereinbaren, falls du Beulen oder Ähnliches an deinem Hund bemerkst.

Beulen bei Hunden - Hund wird untersucht

Was führt zur Entstehung von Beulen, Knubbeln oder Knoten?

Einige der Ursachen, die das Auftreten von Beulen bei Hunden verursachen, sind folgende:

  • Impfung. Wenn dein Hund geimpft wurde, kann sich an der Einstichstelle ein kleiner, harter Klumpen bilden. Dieser verschwindet nach ein paar Tagen von selbst.
  • Beulen und blaue Flecken. Wenn das Tier stürzt oder sich an etwas Hartem stößt, kann eine Beule mit einem blauen Fleck entstehen. Auch dieser verschwindet in der Regel innerhalb kurzer Zeit von selbst.
  • Andere Verletzungen. Ein Insektenstich oder eine infizierte Wunde kann einen Abszess verursachen.

Weitere Ursachen für Beulen bei Hunden

Weitere harmlose Beulen bei Hunden könnten Talgzysten und Lipome sein. In einigen Fällen ist eine einfache Operation erforderlich, um diese zu entfernen.

Darüber hinaus können auch Hautläsionen wie Papeln zur Bildung von Beulen bei Hunden führen. Hierbei handelt es sich um kleine eruptive Tumore, die durch Allergien, den Kontakt mit reizenden oder giftigen Substanzen oder follikuläre Infektionen verursacht werden.

Des Weiteren solltest du darauf achten, ob dein Hund Warzen hat. Obwohl sie in der Regel gutartig sind, könnten sie etwas lästig werden, besonders bei älteren oder immunsupprimierten Hunden.

Beulen bei Hunden - schlafender Hund mit Beule am Kopf

In welchen Fällen sind Beulen bei Hunden gefährlich?

Einige der auf der Haut eines Hundes auftretenden Beulen, Geschwülste und Knoten könnten sich als bösartige Tumore erweisen. Dies ist der Fall bei:

  • Brusttumoren. Dies ist eine der häufigsten Krebsarten, insbesondere bei nicht kastrierten Hündinnen.
  • Hämangiosarkom. Eines der möglichen Anzeichen dafür ist das Auftreten von Läsionen auf der Haut in Form von roten oder schwarzen Knötchen oder das Auftreten von Klumpen und Beulen unter einer scheinbar gesunder Haut.
  • Fibrosarkom. Es äußert sich als kleine Beulen im Bereich der Wirbelsäule, des Schädels oder des Beckens.
  • Plattenepithelkarzinom. Wenn dein Hund Wunden hat, die nicht abheilen, oder sich keine Beulen oder Knoten bilden, könnte dies ein Hinweis auf ein Plattenepithelkarzinom sein.
  • Mastzellentumore. Diese können sich aus Zellen bilden, die den Körper des Hundes gegen das Eindringen von Keimen oder Fremdkörpern verteidigen sollen. Normalerweise sehen sie wie feste oder weiche Beulen aus.

Wir möchten dich wie immer daran erinnern, dass Vorbeugung besser ist als Behandlung. Daher solltest du deinen Hund regelmäßig auf mögliche körperliche Veränderungen untersuchen und auf Verhaltensweisen achten, die auf eine Anomalie hinweisen könnten. Wenn du den Verdacht hast, dass etwas mit deinem Hund nicht in Ordnung ist, solltest du umgehend einen Tierarzt aufsuchen.

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