Dirofilariose bei Hunden: Behandlung und Vorbeugung

· 28. Dezember 2018
Dirofilariose ist eine parasitäre Erkrankung, die für deinen Hund sehr schädlich sein kann. Finde heraus, wie du ihn schützen kannst.

Dirofilariose, auch als Herzwurmkrankheit bekannt, ist eine parasitäre Erkrankung mit hoher Inzidenz. Sie lässt sich leicht behandeln und vorbeugen, kann für deinen Hund jedoch sehr schädlich sein. Finde heraus, wie du ihn schützen kannst.

Ursachen für Dirofilariose bei Hunden

Dirofilariose ist eine parasitäre Erkrankung, die durch den Herzwurm Dirofilaria immitis verursacht wird. Der erwachsene Parasit siedelt sich in der Lungenarterie und in der rechten Herzkammer an, während Mikrofilarien in den peripheren Blutgefäßen gefunden werden.

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Zahme und wilde Fleischfresser werden von diesen Parasiten befallen. Dipetalonema dracunculoides ist die Dirofilariose, die bei Hunden am häufigsten vorkommt. Sie wird meist durch Flöhe oder Zecken übertragen.

Das Insekt saugt infiziertes Blut auf und gibt die Mikrofilarien weiter, die im Blut wachsen und sich als Erwachsene in der Lungenarterie ansiedeln, wo sie sich reproduzieren und die Mikrofilarien (ihre junge Form) freigeben.

Dirofilariose bei Hunden: Diagnose

Durch Dirofilariose gefährdete Hunde

An dieser Krankheit leiden insbesondere Tiere zwischen drei und sechs Jahren. Hunde, die jünger als ein Jahr oder älter als 10 Jahre sind, werden von diesem Parasiten nicht befallen. Es ist eine Krankheit, die bei Rüden mit kurzem Fell häufiger ist, daher ist in diesem Fall besondere Vorsicht geboten.

Dirofilariose entsteht häufig bei Jagdhunden. Wie auch bei Borreliose sind Zecken häufige Überträger. Du solltest deshalb in Waldgebieten, in denen viele Mücken und Zecken vorkommen im Frühling und Sommer besonders vorsichtig sein. 

Dirofilariose: Ursachen und Diagnose

Erwachsene Parasiten bewirken Endarteriitis und verringern den Durchmesser und die Elastizität der Gefäße. Dadurch kommt es zu Bluthochdruck und kongestiver Rechtsherzinsuffizienz, was eine Einflussstauung und Leberversagen herbeiführen kann.

Die Larvenphasen können allergische Pneumonitis und Thrombose verursachen. Die Symptome sind unterschiedlich stark und mit Herzproblemen verbunden, sodass dein Hund schnell müde wird.

Dirofilariose bei Hunden: Vorbeugung

Die Diagnose wird vom Tierarzt gestellt, der verschiedene Blutuntersuchungen durchführt, um zu überprüfen, ob bei dem Tier diese Krankheit vorhanden ist. In gefährdeten Gegenden emfpiehlt sich eine monatliche Kontrolle durch den Tierarzt. 

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Wie behandelt oder verhindert man Dirofilariose bei Hunden?

Es ist eine symptomatische Behandlung erforderlich, die neben einer spezifischen Diät aus Heparin, Diuretika und anderen Medikamenten besteht; außerdem ist in kritischen Fällen ein operativer Eingriff erforderlich.

Um die Mikrofilarien zu beseitigen, verwendet man Ivermectin. Deshalb ist es auch die beste Methode, um die Krankheit zu verhindern. Die Behandlung gegen erwachsene Parasiten sollte nach einer Verbesserung der Symptome angewendet werden. Sie besteht aus Medikamenten wie Levamisol.

Eine andere Form der Vorbeugung besteht darin, besonders auf Zecken zu achten und sie zu entfernen. Deswegen ist es nach einem Stich ratsam, einen zuverlässigen Tierarzt zu besuchen, insbesondere in den sogenannten Endemiegebieten für Dirofilariose bei Hunden.

Im Allgemeinen reicht es aus, die Impfungen und Entwurmungen beim Tierarzt regelmäßig durchzuführen und diese Tipps zu befolgen, um dein Haustier vor der Herzwurmerkrankung zu schützen.