Vorzüge von Omega 6 für Hunde

30. September 2019
Kennst du die Nutzen von Omega 6 für Hunde? Wir erklären dir alles, damit dein Hund eine ideale Ernährung genießen kann!

Die Ernährung, die wir unseren Hunden anbieten, entwickelt sich ständig weiter. Der moderne Verbraucher informiert sich immer über die eigene Ernährung und selbstverständlich auch über die seiner Haustiere. Deshalb sollte man auch über die Nutzen von Omega 6 für Hunde Bescheid wissen.

Begriffe wie grain-free oder BARF-Ernährung sind heutzutage nicht mehr unbekannt. Hundebesitzer suchen die bestmögliche Ernährung für die körperlichen Eigenschaften, den Lebensstil und den Gesundheitszustand ihrer Fellnasen.

Deshalb erklären wir dir in diesem Artikel, welche Vorteil Omega 6 für Hunde hat. Hierbei handelt es sich um eine Art Fett, die in der Ernährung unserer Vierbeiner einen festen Platz haben sollte.

Was ist Omega 6?

Die Fettsäuren Omega 3 – Alpha-Linolensäure, Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) – und Omega 6 – Arachidonsäure und Linolsäure, sollten Teil der  Triglyceride sein, die man durch die Ernährung zu sich nimmt. Es handelt sich hierbei um mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Beide Fettsäuren sind unentbehrlich für den Organismus, da er sie nicht synthetisieren kann. Deshalb hat Omega 6 mehrfache Vorteile für Hunde. Man muss dabei jedoch immer das entsprechende Gleichgewicht zwischen Omega 6 und Omega 3 beibehalten.

Von beiden sollte etwa gleich viel verzehrt werden. Nimmt der Hund durch die Ernährung mehr Omega 6 als Omega 3 auf, so ist das nicht gut für seine Gesundheit. Die Wahrscheinlichkeit an Herzkrankheiten oder Krebs zu erkranken, erhöht sich.

Dasselbe geschieht auch beim Menschen. Aufgrund der zunehmenden Menge an stark verarbeiteten Lebensmitteln und fehlendem Obst und Gemüse in der Ernährung entwickelt er immer mehr Krankheiten, die vor dem Erscheinen von Fast Food nicht so häufig vorkamen.

Futter, das viel Omega 6 enthält

Ernähren wir unseren Hund durch Trockenfutter, dann sollten wir sehr genau überlegen, welches wir wählen. Hierzu lohnt es sich, folgende Details zu beachten:

  • Die hauptsächliche Zutat sollte Fleisch sein, denn Hunde sind vorrangig Fleischfresser. Auf der Etikette sollte der Ursprung stehen, ob es Huhn, Lamm usw ist. Außerdem ist Dörrfleisch zu bevorzugen. Während der Herstellung des Trockenfutters verliert das Fleisch seinen Flüssigkeitsgehalt und deshalb auch sein Protein.
  • Das Trockenfutter kann Hülsenfrüchte enthalten, aber niemals Getreide. Der einzige Grund, aus dem Getreide hinzugefügt wird, ist es, Kalorien hinzuzufügen und Produktionskosten zu senken.
  • Werden Fette hinzugefügt, so sollten diese aufgezählt sein, genauso wie der Ursprung des Fleisches.
  • Die Ratio zwischen Omega 6 und Omega 3 sollte möglichst ausgeglichen sein, besonders, wenn unser Hund unter einer Krankheit leidet.
Ein Leckerli für die Fellnase

Falls du deinen Hund mit der BARF-Methode ernährst oder Trockenfutter mit natürlicher Ernährung kombinierst, dann zählen wir dir hier im Folgenden einige Lebensmittel auf, die viel Omega 6 enthalten:

  • Fisch, getrocknet oder frisch (doch zuvor eingefroren)
  • Nicht raffinierte Pflanzenöle. Dazu gehören zum Beispiel extra virgen Olivenöl, nicht raffiniertes Sonnenblumenöl, Kokosöl etc.
  • Nüsse und Erdnüsse. Man kann sie dem Hund sporadisch anbieten und muss dabei bedenken, dass einige für Hunde sehr giftig sein können, wie etwa Makadamia-Nüsse. Also bitte zuerst informieren!
  • Soja und seine Nebenprodukte
  • Rohe Eier
  • Fruchtfleisch der Avocado. Avocados an sich sind für Hunde nicht giftig. Einige Teile der Pflanze, wie etwa die Blätter, Rinde, Schale oder der Kern allerdings schon.
Barf Ernährung mit Omega 6

Nutzen für Hunde

Zu den Nutzen von Omega 6 für Hunde kann man viel sagen und es gehört, wie schon erwähnt, zur Ernährung einer Fellnase. Allerdings muss man wirklich darauf achten, dass die Tiere auch nicht zu viel davon bekommen, weil es sonst ebenfalls gesundheitsschädigend sein kann.

Einige Krankheiten, bei denen die Omega-6-Fettsäure ein positiver Faktor sein kann, sind:

  • Bei der Behandlung von degenerativer Arthrose.
  • Atopische Dermatitis bei Hunden.
  • Sekundäre Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Bei Asthma und
  • Krankheiten mit entzündlichen Prozessen.
  • Carlotti, D. N. (2011). Dermatitis atópica canina; nuevos conceptos (etiología, patogenia, cuadro clínicio, diagnóstico y tratamiento).
  • Martínez Sotelo, P. G., & Quinteros Granja, A. G. (2012). Evaluación de la digestibilidad aparente de dietas con semillas de linaza (Linumusitatissimun) VS. dietas con sebo en perros.
  • Schoenherr, W. D. (2007). Ácidos grasos y tratamiento dietético de la artrosis canina basado en la evidencia. Clínica veterinaria de pequeños animales, 27(2), 0139-144.
  • Simopoulos, A. P. (2008). The importance of the omega-6/omega-3 fatty acid ratio in cardiovascular disease and other chronic diseases. Experimental biology and medicine, 233(6), 674-688.