Hundekrankheiten, die durch schlechte Ernährung verursacht werden

9. Juni 2018
Die Ernährung ist grundlegend für die Gesundheit eines Hundes: es sollte weder zu viel, noch zu wenig sein, es sollten darin die notwendigen Nährstoffe enthalten sein und außerdem sollte das Futter an Alter und Größe des Tiers angepasst werden. 

Die Ernährung ist für die Gesundheit des Hundes ausschlaggebend. Mit ausgeglichenem, hochwertigem und nährstoffreichem Futter können verschiedene Hundekrankheiten verhindert werden. Das Tier verfügt so über ausreichend Energie und einen ausgeglichenen Stoffwechsel. Schlechte Ernährung kann hingegen zu unterschiedlichen Beschwerden führen.

Anschließend findest du verschiedene Tipps, um deinen vierbeinigen Liebling richtig zu ernähren und so Hundekrankheiten, die durch mangelhafte oder schlechte Ernährung verursacht werden können, vorzubeugen. 

Gesunde Ernährung für deinen Hund 

Wenn unser Organismus die richtigen Nährstoffe erhält, profitieren wir vielfach davon: Die Laune ist besser, wir verfügen über ausreichend Energie zur Bewältigung aller Aufgaben und Pflichten, wir fühlen uns stark und widerstandsfähig. Außerdem ermöglicht uns eine ausgeglichene Ernährung, ein gesundes Gewicht zu halten, und zahlreichen durch Übergewicht verursachten Krankheiten vorzubeugen.

Ganz ähnlich ist dies auch bei Hunden: Sie profitieren enorm von einer ausgewogenen Ernährung, die sich an die speziellen Anforderungen je nach Rasse, Alter und Gewicht anpasst.

Immer mehr Hundehalter entscheiden sich für hausgemachtes, natürliches Futter, doch viele geben ihren Hunden auch Trockenfutter, das den Vorteil hat, die richtigen Nährstoffe zu enthalten, die das Tier in jedem Lebensabschnitt benötigt.

Wichtig ist allerdings, hochwertiges Futter zu wählen, das den richtigen Proteinanteil enthält und einfach zu verdauen ist.

Die BARF-Diät (Biologically Appropriate Raw Food) respektiert die Nährstoffbedürfnisse von Hunden und bevorzugt natürliche Lebensmittel biologischer Herkunft. Einer der Vorteile ist, dass sie leicht verdaulich ist. Darüber hinaus wird damit das Immunsystem gestärkt und die natürliche Maul- und Zahnhygiene erleichtert.

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Hundekrankheiten durch falsches Futter

Man muss jedoch immer berücksichtigen, dass jedes Tier einzigartig ist und spezifische Nährstoffbedürfnisse aufweist. Deshalb ist es immer zu empfehlen, auf den Rat des Tierarztes zu hören, um eine ausgeglichene Ernährung des Hundes garantieren zu können. 

Ein Experte kann die perfekte Ernährung je nach Gewicht, Alter, Größe, Rasse und individuellen Eigenschaften des Hundes zusammenstellen. Eine Standard-Ernährung gibt es also nicht.

Probleme durch mangelhafte oder schlechte Ernährung

Eine mangelhafte oder schlechte Ernährung kann direkt zu verschiedenen Hundekrankheiten führen. Nicht immer ist eine Mangelernährung daran zu erkennen, dass der Hund abgemagert oder unterernährt ist. Der Vierbeiner kann auch übergewichtig sein und trotzdem an einem Nährstoffmangel leiden!

Eine gesunde Ernährung liefert die perfekte Kombination und Menge an essenziellen Nährstoffen für den Organismus jedes Hundes. Zu viel oder zu wenig ist für den Stoffwechsel des Tiers schädlich. Eine ausgeglichene Ernährung ist der Schlüssel für die Gesundheit deines vierbeinigen Lieblings.

Ein Nährstoffmangel muss tierärztlich behandelt werden. Der Tierarzt wird in diesem Fall eine kalorienreiche Ernährung, mit hochwertigen Proteinen und gesunden Fetten empfehlen.

Hundekrankheiten durch richtige Ernährung verhindern

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Die häufigsten Hundekrankheiten, die durch falsche Ernährung verursacht werden 

Allergien

Allergien sind eine überempfindliche Reaktion des Immunsystems. Verschiedene tierische oder pflanzliche Proteinquellen können allergische Reaktionen bei Haustieren verursachen. Soja, Mais, Weizen, Hühnchen, Fisch, Milchprodukte, Eier oder andere Lebensmittel führen häufig zu Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien.

Durchfall und Brechreiz

Es handelt sich zwar nicht um Krankheiten, doch wir erwähnen diese Beschwerden trotzdem, da sie bei Hunden sehr häufig auf eine falsche Ernährung und eine Störung im Organismus hinweisen. Die Ursachen dafür können sehr unterschiedlich sein: Zu schnelles Fressen, anderes Futter oder eine Lebensmittelvergiftung oder -allergie könnten dafür verantwortlich sein.

Gastritis

Gastritis wird bei Haustieren immer öfter diagnostiziert. Zu den häufigsten Ursachen zählen Lebensmittelunverträglichkeiten, Parasiten im Darm oder eine Reaktion durch bakterielle Antigene. Manche Tiere können Gastritis auch durch schlechte Ernährungsgewohnheiten entwickeln, zum Beispiel wenn sie lange Zeit kein Futter erhalten.

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Speiseröhrenentzündung

Glücklicherweise tritt eine Entzündung der Speiseröhre durch falsche Fütterung nicht sehr häufig auf. Es handelt sich um ein kompliziertes Krankheitsbild, das eine sorgfältige Behandlung erfordert, damit der Hund wieder gesund werden kann.

Bei Haustieren entsteht eine Speiseröhrenentzündung oft durch das Verschlucken eines Knochenstückes. Auch zu heißes Futter sowie Säuren können zu Verletzungen im Verdauungsapparat führen.

Pflege deine Fellnase mit der richtigen Ernährung, damit sie möglichst lange gesund und fit bleibt!