Kannst du deinem Hund Suppe geben?

· 17. Dezember 2018
Suppe bringt Abwechslung in den Hundenapf und kann auch bei manchen Krankheiten helfen.

Hunde haben keine größeren Probleme damit, immer ihr gewohntes Futter zu fressen. Aber genauso wie ihr Besitzer lieben sie Abwechslung. Du kannst deinem Hund Suppe geben, das ist ein ganz besonderes Gericht für die Fellnase.

Koche die Suppe am besten selbst, denn nur so kannst du sicher sein, dass darin nur gesunde Zutaten enthalten sind. Denn wie du weißt, sind nicht alle menschlichen Lebensmittel auch für Hunde gut. 

Salz: der ärgste Feind

Bevor du deinem Hund Suppe gibst, musst du wissen, welche Zutaten du nicht verwenden darfst. So ist zum Beispiel Salz für Fellnasen stark gesundheitsschädlich.

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Kleine Mengen an Salz können Hunde zwar vertragen, doch zu viel kann zu Vergiftungen führen. Erbrechen, Durchfall und Appetitlosigkeit sind einige der Symptome.

Doch in der Folge können auch Flüssigkeitseinlagerungen, Nierenschäden oder tödliche Krankheiten auftreten.

Auch Zwiebel und Knoblauch haben in der Suppe nichts zu suchen. Diese wirken sich schädlich auf die roten Blutkörperchen aus, was zu hämolytischer Anämie führen kann; es besteht auch die Gefahr einer Magen-Darm-Entzündung bei Hunden.

Deinem Hund Suppe ohne Salz geben

Suppe für deinen Hund

Bei manchen Erkrankungen ist Suppe für den Hund eine gute Wahl: zum Beispiel bei Erkältungen, Magenbeschwerden, Erbrechen, Durchfall oder Schwierigkeiten beim Kauen.

Auch Hunde können im Winter an Grippe erkranken. Eine warme Hühnerbrühe mit Nudeln ist dann perfekt, damit dein tierischer Begleiter wieder zu Kräften kommt. 

Auch bei Verdauungsbeschwerden kannst du deiner Fellnase eine Hühnerbrühe kochen. Bei Magenkranken ist es eine schonende Möglichkeiten, deinen Hund mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. So erhält das Tier auch ausreichend Flüssigkeit. 

Nur hausgemachtes Futter für den Hund?

Du kannst deinen Hund ausschließlich mit hausgemachtem Futter verpflegen, musst dabei jedoch beachten, dass alle wichtigen Nährstoffe vorhanden sind. Der Ernährungsplan darf natürlich nicht nur aus Suppe bestehen, außer wenn dies vom Tierarzt empfohlen wird.

Handelsübliche Produkte garantieren, dass Hunde alle benötigten Proteine und Nährstoffe zu sich nehmen. Zu Hause zubereitete Nahrung sollte nach dem gleichen Prinzip gekocht werden.

Deinem Hund Suppe zubereiten

Hühnersuppe mit Möhren

Das folgende Rezept ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern bietet dem Hund auch Beta-Carotin und die Vitamine A, E und B. Diese Suppe hat auch Kalzium, Kalium, Phosphor und Jod. Fette, Kalorien und alle speziellen Aminosäuren sind ebenfalls enthalten.

Insbesondere für Hunde, die täglich trainieren, ist dieses Rezept ausgezeichnet. Auch bei Unterernährung oder Haut- und Fellproblemen lohnt sich diese Supp. 

Zutaten:

  • 250 g Hühnerreste, klein geschnitten (Magen, Herz, Leber)
  • Zwei große Möhren

Zubereitung:

  1. Die Möhren gut waschen und reiben.
  2. Alle Zutaten in einen Topf mit kochendem Wasser geben und 15 Minuten kochen lassen. Lass die Suppe vor dem Servieren abkühlen, bis sie lauwarm ist.
  3. Ein Schöpflöffel ist ausreichend, dein Hund sollte nicht zu viel davon essen.
  4. Zusätzlich kannst du beim Servieren etwas Futter hinzufügen.
  5. Diese Zubereitung kannst du bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Unbedingt beachten: Du darfst weder Salz noch irgendwelche anderen Gewürze hinzufügen.

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Reissuppe

Diese Suppe wird besonders Hunden mit starkem Durchfall empfohlen. Reis enthält Vitamin E, Phosphor und Kalium und regt den Appetit an. 

Zutaten:

  • 2 Tassen Reis
  • 250 g entbeintes Huhn ohne Haut oder mageres Kalbfleisch

Zubereitung:

  1. Koche den Reis in fünf Tassen Wasser.
  2. Hähnchen oder Kalbfleisch in sehr kleine Stücke schneiden und in vier Tassen Wasser kochen, bis alles gar ist.
  3. Gib den Reis hinzu und lass das Ganze noch fünf Minuten auf dem Herd.
  4. Vor dem Servieren abkühlen lassen.