Zuneigung für dein Haustier: 4 Arten, ihm Liebe zu zeigen

· 30. April 2019
Deinem Haustier Zuneigung zu zeigen, ist genauso wichtig, wie es zu füttern und gesund zu halten. Heute möchten wir dir einige Tipps zu diesem Thema geben.

Haustierhaltung bedeutet mehr, als nur einen tierischen Mitbewohner zu haben. Genau wie auch wir, müssen unsere Haustiere sich geliebt fühlen. Deshalb möchten wir dir einige praktische Tipps geben, wie du Zuneigung für dein Haustier ausdrücken kannst. Lies unbedingt weiter!

Warum ist es wichtig, die Zuneigung für dein Haustier zu zeigen?

Ein Haustier, ganz gleich welches, ist ein lebendiges Wesen. Deshalb hat es körperliche und emotionale Bedürfnisse, die wir berücksichtigen müssen, damit diese ausreichend befriedigt werden.

Es scheint vielleicht wie ein ausschließlich menschlicher Zug, doch auch Tiere müssen Liebe erhalten und geben, um sich wohl und ausgeglichen zu fühlen. 

Dieser empathische Charakterzug hat sich sowohl in Wild- als auch in Haustieren bewiesen. Man weiß beispielsweise, dass einige Tierarten emotionale Bindungen schließen und leiden, wenn ein Artgenosse verstirbt. 

Deshalb ist es genauso wichtig Zuneigung für dein Haustier zu zeigen, wie es adäquat zu ernähren. Je nach Tierart, die du hältst, kann der Ausdruck der Zuneigung für dein Haustier etwas variieren, weshalb wir dir im Folgenden einige Ratschläge geben möchten.

Mieze will geknuddelt werden

Lernst du dein Haustier richtig kennen, dann gibst du ihm damit auch Liebe

Jedes Tier, egal welcher Spezies angehörig, ist ein einzigartiges Individuum. Von daher gesehen ist es sehr wichtig, dass du seinen Charakter kennst, seine Körpersprache verstehst und lernst, welche Handlungen und Haltungen ihm am meisten gefallen.

Eure Bindung zueinander verstärkt sich, wenn ihr Zeit miteinander verbringt und euer Leben wird schöner, je besser ihr euch kennt. Wissen wir erst einmal, was ihm gefällt, dann können wir uns daran anpassen und so seine Lebensqualität verbessern.

Erziehung und gesunde Grenzen setzen

Das klingt vielleicht komisch, ist aber durchaus grundlegend. Zuneigung für dein Haustier ausdrücken bedeutet nicht, dass du seine Erziehung vernachlässigst oder zu viel erlaubst.

Es ist genauso wichtig, einige konsequente Verhaltensregeln aufzustellen und diese täglich zu üben, wie ihm auch Streicheleinheiten zukommen zu lassen.

Befolgt unser Haustier die Regeln, dann ist die positive Verstärkung eine sehr gute Verbündete, denn so erhöhen wir das Selbstbewusstsein und das Vertrauen unseres vierpfotigen Mitbewohners.

Unser Lesetipp: Warum ist die Erziehung von Hunden wichtig?

Zuneigung für dein Haustier durch Streicheleinheiten ausdrücken

Nicht alle Haustiere sind gleich, deshalb sollten die Arten, Zuneigung für dein Haustier auszudrücken, ebenfalls variieren. Haben wir einen Hund, dann ist es besser, ihn hinter den Ohren oder unter der Schnauze anstatt auf dem Kopf zu kraulen. 

Es ist auch nicht besonders empfehlenswert, eine Fellnase oft zu umarmen, da das stressig für sie sein kann.

Zeit mit dem Hund verbringen

Katzen lieben es meistens, wenn man ihnen sanft über den Rücken streicht, oder langsam blinzelt, wenn sie uns anschauen.

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Voller Bauch, glücklicher Bauch

Eine gute Art, deiner Zuneigung für dein Haustier Ausdruck zu geben, ist das Futter. Es handelt sich hierbei nicht nur darum, dem Haustier irgendein Fressen zukommen zu lassen, sondern es sollte auch gesund und artgerecht sein. Dazu müssen wir wissen, was sie brauchen, um gesund zu bleiben.

Möchtest du eure Bindung zueinander stärken, dann kannst du ihm auch hin und wieder ein Leckerli geben. Appetit und Zuneigung sind zwei eng miteinander verbundene Konzepte für unsere Vierbeiner.

Es gibt jedoch auch noch viele weitere Formen, Zuneigung für dein Haustier zu zeigen und sowohl ihnen als auch uns den Alltag zu verschönern.

  • Bekoff, M. (2000). Animal Emotions: Exploring Passionate NaturesCurrent interdisciplinary research provides compelling evidence that many animals experience such emotions as joy, fear, love, despair, and grief—we are not alone. BioScience50(10), 861-870.