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Das Zusammenleben von Hund und Hase

3 Minuten
Dies ist keine einfache Aufgabe für den Tierhalter, denn es handelt sich um zwei gegensätzliche Tiere. Der Hund ist von Natur aus ein Raubtier, während ein Hase die Rolle des Beutetieres hat
Das Zusammenleben von Hund und Hase
Geschrieben von Redaktionsteam
Letzte Aktualisierung: 24. November 2022

Verschiedene Haustierarten zu halten ist nicht immer einfach. Deswegen kann das Zusammenleben von Hund und Hase sich ein wenig kompliziert gestalten, auch wenn beide eigentlich einen lieben Charakter haben. 

Warum ist das so? Wie kann man die auftretenden Probleme lösen?

Schwierigkeiten beim Zusammenleben von Hund und Hase

Zuerst muss man an die Natur des Tieres denken. Ein Hase ist für gewöhnlich ein Beutetier. Ein Hund hingegen spielt die Rolle des Raubtieres, deswegen kann es oft zu Problemen beim Zusammenleben von Hund und Hase kommen.

Wir wollen natürlich nicht einmal andeuten, dass dein Hund deinen Hasen fressen möchte. Doch die beiden wurden von der Natur sehr unterschiedlich erschaffen und deswegen kann es durchaus zu Problemen kommen.

Keine Angst, für jedes Problem gibt es eine Lösung und wir möchten dir mit unserem Artikel einige Ratschläge geben.

Wenn beide Tiere ein wenig ihre Natur vergessen, dann können Hund und Hase in Frieden miteinander leben.

Man muss sie einander vorsichtig vorstellen und ihnen beweisen, dass keiner von ihnen mehr geliebt wird als der andere. Das ist grundsätzlich, damit das Zusammenleben von Hund und Hase harmonisch abläuft.

Zusammenleben von Hund und Hase: erstes Kennenlernen

Es gibt zwar einige Rassen, die lieber zu Hasen sind als andere, doch wenn du schon einen Hund zu Hause hast, solltest du beim ersten Kennenlernen nicht gleich an Probleme denken.

Du kennst deinen Hund gut genug, um zu wissen, ob dieser sich mit einem Hasen anfreunden kann oder nicht.

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Es gibt einige Hasenrassen, die freundlicher als andere sind. Zu ihnen gehören das Sussex Kaninchen, das Riesenkaninchen, das Russenkaninchen, das Havannakaninchen oder auch das Kaliforniakaninchen.

Wenn der Hase also das zweite Haustier ist, dann suche eine dieser Rassen aus.

Wenn du erst Mal die beiden Tiere gewählt hast, dann kommt der wichtigste Moment: das erste Kennenlernen. Folge diesen Ratschlägen, damit alles ganz ruhig abläuft.

Natürlich muss dein Hund wohlerzogen sein und auf dich hören, damit das Kaninchen sich nicht in Gefahr befindet.

Suche einen neutralen Ort im Freien

Am besten ist es, wenn du die beiden einander an einem Ort vorstellst, den sie beide nicht kennen. Zu Hause kann es nämlich zu problematischem Revierverhalten kommen.

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Wähle deswegen ein Feld, einen Park oder einen anderen Ort, wo die beiden sich weder bedrängt noch bedroht fühlen. Natürlich muss dieser Ort eingezäunt sein!

Lass den Hasen in der Transportbox und halte den Hund an der Leine, um sie einander vorzustellen. Am besten ist es, wenn eine weitere Person dich begleitet, damit beide Tiere kontrolliert werden können.

Jetzt ist es Zeit für das Kennenlernen

Lass den Hund zuerst an der Transportbox schnüffeln, damit du siehst, wie beide Tiere reagieren. 

Wenn du merkst, dass alles in Ordnung ist, kannst du langsam die Box öffnen. Mache dabei keine hastigen Bewegungen, lasse lieber die Tiere sich bewegen. Bleibe in ihrer Nähe und rede ihnen sanft zu, damit die anfängliche Anspannung verfliegt.

Beobachte Hund und Hase

Lass den Hasen auf den Hund zukommen und bleibe dabei in der Nähe. Es kann sein, dass der Hase sich nicht besonders wohl fühlt und wegrennen möchte. Sein Instinkt wird es ihm befehlen.

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Das wiederum könnte den Jagdinstinkt im Hund wecken und dann kommt es schnell zu Problemen. Verbringe den Nachmittag mit den beiden. Wenn alles gut läuft, dann gewöhnen sie sich schnell aneinander.

Es ist wichtig, dass jedes Tier einen eigenen Ort hat, an dem es in Ruhe bleiben kann und wo es frisst und trinkt.

Das hilft, damit sie sich nicht voneinander bedroht fühlen. Wenn du diese Ratschläge in Betracht ziehst, dann sollte das Zusammenleben von Hund und Hase problemlos vonstattengehen.


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Dieser Text dient nur zu Informationszwecken und ersetzt nicht die Beratung durch einen Fachmann. Bei Zweifeln konsultieren Sie Ihren Spezialisten.