Tricks, um einen nervösen Hund zu beruhigen

· 28. Februar 2018
Streicheln und gute Worte sind oft nicht ausreichend, um einen nervösen Hund zu beruhigen. Lies weiter, um zu erfahren, was du tun kannst. 

Einen nervösen Hund zu beruhigen, ist nicht immer einfach. Oft wissen Vierbeiner nicht, wie sie ihre Kraft kontrollieren können und können uns (im Spiel) mit ihren Krallen oder ihrer Schnauze verletzen.

Streicheln und gute Worte sind oft nicht ausreichend, um einen nervösen Hund zu beruhigen. Lies weiter, um zu erfahren, was du tun kannst. 

Wie kann man einen nervösen Hund beruhigen?

Ein nervöser oder gestresster Hund kann Schlafprobleme und Verhaltensstörungen entwickeln. Er kann auch Dinge zerstören oder abartig auf Reize reagieren, zum Beispiel auf Geräusche einer Klingel oder des Telefons.

Es handelt sich meist nicht um ein ernstes Problem, doch die Lebensqualität des Tiers und auch der Besitzer kann darunter leiden. Zwar ist es einfacher, einen Hund im Welpenalter zu erziehen, doch auch ein ausgewachsener Hund kann Neues lernen.

Nachfolgend findest du verschiedene Tipps, um einen nervösen Hund zu beruhigen:

nervösen Hund beim Spaziergang beruhigen

Ursachen für die Nervosität

Als erstes muss herausgefunden werden, warum das Tier so nervös ist. Es gibt drei Gründe, warum ein Hund so sein kann: Genetik, Umwelt oder Erziehung.

Die Hyperaktivität eines Hundes kann genetische Ursachen haben. In diesem Fall ist es äußerst schwierig, das Problem zu lösen. Der Tierarzt muss entscheiden, ob eine medizinische Behandlung helfen kann. 

Du solltest deinen Hund auf jeden Fall von einem Tierarzt untersuchen lassen, um die genauen Ursachen für das nervöse Verhalten herauszufinden.

Wenn das Tier lange alleine ist, wird es vielleicht besonders nervös, wenn du endlich nach Hause kommst. Die Umwelt beziehungsweise die Situation des Hundes ist also der Auslöser für die Nervosität.

Wenn eine falsche Erziehung die Ursache ist, sollte man bedenken, dass man die Nervosität vielleicht unbewusst sogar nährt. Wenn der Hund vor Freude extrem nervös wird und du darauf eingehst, wird dieses Verhalte zusätzlich gestärkt.

Der Hund glaubt, dass dich das glücklich macht und er so seinen Willen durchsetzen kann.

Bewegungsmangel

Ein gestresster Hund muss Luft ablassen, sich austoben und Adrenalin freisetzen können. Was gibt es da Besseres als Bewegung.

Ein ausgeglichener Hund benötigt täglich eine gesunde Portion Bewegung, ein gestresstes Tier hingegen braucht noch viel mehr. Ein müder Hund schläft mehr, entspannter und länger und wird auch wesentlich ruhiger aufwachen.

Spiele, die nervös machen

Manche Spiele machen Tiere nervös, insbesondere im Haus. Dein Hund soll im Freien einem Ball nachlaufen und sich auslassen, doch im Haus solltest du mit ihm ruhige Spiele durchführen.

Du kannst einen Ball über eine kurze Strecke rollen lassen, solltest jedoch die Nervosität des Hundes nicht zusätzlich durch wilde Spiele im Haus fördern.

Ein Hundetrainer kann dir helfen!

Hundetrainer wissen, wie nervöse Hunde beruhigt werden können. Falls alle Versuche scheitern, solltest du dir helfen lassen, insbesondere dann, wenn der Hund schon älter als 1 Jahr und noch immer wild und nervös ist. 

Familie hat einen nervösen Hund beruhigt

Die ganze Familie muss mithelfen

Bei einem nervösen Hund ist es besonders wichtig, dass die ganze Familie sich abspricht und alle Mitglieder den Hund gleich behandeln. Wenn jeder den Hund anders behandelt, wird der dadurch verwirrt und nur noch nervöser. Logischerweise wird dadurch keine Verbesserung eintreten.

Aus diesem Grund müssen Regeln für Spaziergänge, Spiele und Kuschelzeiten aufgestellt werden. Jeder sollte wissen wann was wie zu tun ist, damit alles wie am Schnürchen läuft.