7 Anzeichen dafür, dass dein Hund gestresst ist

· 11. Juni 2018
Stress kann sich bei Hunden auf unterschiedliche Arten zeigen: Das Tier kann destruktiv sein, schlecht riechen, viel bellen, an Allergien oder Durchfall leiden...

Viele Hunde leiden an Stress. Der Lebensrhythmus zu dem sie gezwungen werden, Straßenlärm, die Begegnung mit anderen Hunden, langes Laufen an einer kurzen Leine… es gibt viele Gründe, warum ein Hund gestresst sein kann.

Erfahre heute mehr über verschiedene Anzeichen, die darauf hinweisen, dass dein treuer Freund und Begleiter gestresst ist.

Anzeichen dafür, dass dein Hund gestresst ist

Wie auch wir Menschen leiden Hunde an Stress. Dieser nervöse Zustand kann verschiedene Gründe haben, doch jedes Tier reagiert unterschiedlich. Heute geht es jedoch um Symptome, die viele Vierbeiner zeigen, wenn sie gestresst sind.

Im Laufe des Tages gibt es zahlreiche Situationen, die zu Stress führen können: Wenn der Hund nicht ausreichend Ruhe hat und sich zwischendurch nicht von Stress befreien kann, sammelt sich dieser an und es kann zu Nervosität und anderen Beschwerden kommen.

Die häufigsten Ursachen für Stress sind, dass wir den Hunden zu viele Befehle geben, sie ständig korrigieren oder sie oft Angstsituationen ausgesetzt sind. Dafür können unbekannte Menschen, Autos, Fahrräder oder andere Hunde verantwortlich sein. Auch zu viel Lärm, Straßenarbeiten oder drastische Veränderungen der täglichen Routine können eine Stressquelle darstellen.

1. Übermäßiges Bellen

Zu den ersten Anzeichen für Stress zählt übermäßiges Bellen. Insbesondere kleine Rassen oder Terrier reagieren so. Sie bellen laut alle Menschen an, die ihnen in den Weg laufen, bellen wild andere Hunde an oder bellen lange, wenn jemand an der Tür klingelt.

Hund ist gestresst

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2. Hautallergien

Oft treten Hautallergien auf, wenn ein Hund gestresst ist. Es kommt dabei zu unangenehmem Juckreiz, Ausschlägen und Rötungen oder Pickeln auf der Haut, insbesondere unter den Achseln, am Bauch und auf der Innenseite der Hinterbeine.

Hund ist gestresst und sucht Wasser

3. Häufiger und grundloser Durchfall

Wenn ein Hund häufig an Durchfall leidet und der Tierarzt dafür keine Erklärung findet, könnte Stress der Auslöser sein. Wenn Nahrungsmittelunverträglichkeiten auszuschließen sind, kann es sich um eine Reaktion des empfindlichen Darms auf eine zu große Stressbelastung handeln. 

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Hund ist gestresst und hat Durchfall

4. Er riecht schlecht

Wenn du deinen Hund badest und er nach zwei bis drei Tagen schon wieder intensiv riecht, kann dies vielleicht darauf zurückzuführen sein, dass der Vierbeiner gestresst ist. Stresshormone können für den starken Geruch verantwortlich sein, der sich über die Haut verbreitet.

Hund ist beim Baden gestresst

Der unverwechselbare Geruch nach nassem Hundehaar ist diesem Geruch sehr ähnlich, doch er ist noch etwas intensiver. Da dieser Geruch nichts mit der Hygiene zu tun hat, kannst du ihn auch nicht durch Baden entfernen. Solange der Hund unter Stress steht, wird dieser unangenehme Geruch vorhanden sein.

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5. Konzentrationsschwierigkeiten

Auch dies ist ein Anzeichen dafür, dass ein Hund gestresst ist. Wie auch bei Menschen kann es zu Konzentrationsstörungen kommen. Wenn das Tier stark unter Stress steht, kann es nicht bei der Sache bleiben: Wenn du ihm zum Beispiel interaktives Spielzeug gibst, kann der Vierbeiner die einfachsten Aufgaben nicht mehr lösen, wenn du ihm einen Befehl beibringen möchtest, ist er nicht fähig aufzupassen.

6. Aufreiten

Ein Verhalten, bei dem der Hund mit Aufreiten reagiert, kann verschiedene Ursachen haben: Manchmal will das Tier einfach nur spielen, in anderen Fällen möchte es seine Gene reproduzieren, doch manchmal handelt es sich auch einfach um Stress.

Dabei geht es nicht nur darum, mit anderen Hunden zu rammeln, die Vierbeiner können auch an den Beinen hochspringen, oder sich mit einem Kissen oder einem Stuhlbein begnügen.

Wenn dein Hundemännchen oder -weibchen sterilisiert ist und trotzdem häufig dieses Verhalten zeigt, dann ist das Tier nervös. Wenn darüber hinaus ein weiteres Anzeichen dieser Liste vorhanden ist, dann leidet deine Fellnase höchstwahrscheilich an Stress.

7. Der Hund zerstört Dinge

Manche Menschen beißen sich auf die Zähne, wenn sie an Anspannungen und Stress leiden. Auch bei Hunden kommt dies immer wieder vor. Dann ist eine Zahnschiene hilfreich, um zu verhindern, dass dein Vierbeiner alle möglichen Gegenstände im Haus zerstört und anknabbert.

Hund ist gestresst und zerstört Dinge

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Dinge zerstören ist bei Hunden kein normales Verhalten. Es könnte sich um ein Anzeichen für Stress handeln. Wenn du nach Hause kommst und du siehst, dass dein Hund ein Kissen komplett zerlegt hat, dann solltest du nicht mit ihm schimpfen. Überlege dir, was genau passiert ist. Warum wohl steht deine Fellnase unter Stress?

Stress ist unfreiwillig und die Folgen schwer zu kontrollieren. So wie Menschen an den Nägeln beißen oder die Zähne zusammenbeißen, haben auch Hunde ihre Verhaltensweisen, um Stress abzubauen. Du musst versuchen, die Stressquellen zu beseitigen, um das Verhalten deines Hundes zu stoppen.