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Stress bei Meerschweinchen: Alles was du darüber wissen musst

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Um Stress bei Meerschweinchen zu vermeiden, sollten wir sicherstellen, dass wir unser Nagetier bestmöglich pflegen. Und diese Pflege beinhaltet viel mehr als Essen und Wasser.
Stress bei Meerschweinchen: Alles was du darüber wissen musst
Letzte Aktualisierung: 24. März 2022

Meerschweinchen sind Tiere, die in der Regel nicht allzu oft einen Tierarzt benötigen, es sei denn, sie haben ein klares Gesundheitsproblem. Allerdings benötigen sie in verschiedenen Phasen ihres Leben dennoch eine bestimmte Aufmerksamkeit. In diesem Sinne kann Stress bei Meerschweinchen ein Grund sein, warum du du dein Haustier möglicherweise beim Tierarzt vorstellen musst.

Meerschweinchen sind neben Hamstern die beliebtesten Nagetiere, wenn es um Haustiere geht. Auf den ersten Blick scheinen diese Tiere keine großen Sorgen zu haben. Dies ist jedoch nicht immer unbedingt der Fall. Aus diesem Grund gehen wir heute genauer auf das Thema ein.

Leiden Meerschweinchen unter Stress?

Nagetiere reagieren äußerst empfindlich auf Stress. Um dies zu verstehen, sollten wir uns daran erinnern, dass diese Tiere in ihrem natürlichen Zustand leichte Beute für eine Reihe von Raubtieren sind. Daher spielt Stress eine entscheidende Rolle für ihr Überleben.

Doch selbst wenn sie als Haustiere mit uns leben, frei von einer Bedrohung durch Raubtiere, haben Meerschweinchen eine äußerst empfindliche Gesundheit. Um gesund und glücklich zu bleiben, benötigen Meerschweinchen daher Aufmerksamkeit in verschiedenen Aspekten ihres Lebens. Dazu gehören die Ernährung, die Flüssigkeitszufuhr, Bewegung, die Parasitenprävention usw.

Wenn Tierhalter sich nicht um diese Aspekte kümmern, kann es bei den Meerschweinchen zu Stress kommen, der wiederum zu Gesundheitsproblemen führt. Zum Beispiel können die Tiere unter Haarausfall leiden oder der Stress kann Krankheiten, die ein Tier bereits hat, verschlimmern.

Einige Stresssymptome bei Meerschweinchen sind:

  • Reizbarkeit oder Aggression. Meerschweinchen neigen im Allgemeinen nicht dazu, aggressiv zu werden. Wenn du bei deinem Haustier jedoch eine Aggression feststellst, kannst du dies als ein Zeichen sehen, dass etwas nicht stimmt.
  • Übermäßige Pflege. Wie andere Nagetiere putzen sich auch Meerschweinchen täglich, indem sie ihre Zungen und Füße für die Reinigung nutzen.
  • Verdauungsprobleme.
  • Durchfall. Dies kann ein Symptom für Stress bei Meerschweinchen sein. Darüber hinaus könnte sich diese Problem bei anhaltendem Stress noch weiter verschlimmern.
  • Probleme mit dem Fell oder der Haut des Tieres. Alopezie kann ein charakteristisches Symptom für Stress bei Meerschweinchen sein und erfordert den Rat eines Tierarztes.
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Tipps, um Stress bei Meerschweinchen zu reduzieren

Stress hat einen direkten Einfluss auf die empfindliche Gesundheit von Meerschweinchen. Um Gesundheitsproblemen vorzubeugen ist der beste Weg daher der, den Stress der Tiere zu reduzieren und deinem Haustier ein glückliches und gesundes Leben zu bieten.

1. Meerschweinchen sind soziale Tiere

Meerschweinchen sind gesellige Tiere. In der Natur leben sie in Kolonien. Aus diesem Grund ist es am besten, mehr als nur ein Meerschweinchen zu halten.

Da sie soziale Tiere sind, reduziert die Gesellschaft ihren Stress erheblich. Wir wissen jedoch, dass es nicht immer möglich ist, mehr als ein Tier zu halten. Wenn du also nur ein Meerschweinchen hast, achte darauf, dass du ihm die erforderliche Aufmerksamkeit schenkst.

Meerschweinchen sind jedoch auch mit Menschen gesellig, obwohl sie möglicherweise etwas Angst vor Menschen haben, die sie nicht kennen.

Der Aufbau einer Beziehung zu deinem Meerschweinchen erfordert Zeit und Geduld. Neue Besitzer müssen den Raum ihres Nagetiers respektieren, bis es sich an deren Anwesenheit gewöhnt hat. Sobald das Tier es dir erlaubt, es auf den Arm zu nehmen, ist es wichtig, sanft und ruhig zu bleiben und abrupte Bewegungen zu vermeiden.

2. Die richtige Ernährung, um Stress bei deinem Meerschweinchen zu vermeiden

Meerschweinchen sind Pflanzenfresser und ihre Nahrung muss aus trockenem Futter, Gemüse, Obst und Heu bestehen. Darüber hinaus ist es für die Besitzer wichtig zu wissen, dass Meerschweinchen Vitamin C nicht synthetisieren. Achte daher darauf, es als Ergänzung oder über Lebensmittel mit einem hohen Vitamin C-Gehalt zu ihrer Ernährung hinzufügen. Einige Beispiele für Vitamin C-reiche Lebensmittel, die du deinem Meerschweinchen anbieten kannst, sind: Kiwis, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Paprika oder Spinat.

3. Bereichere ihre Umgebung

Diese Nagetiere müssen sich bewegen und aktiv bleiben, um Fettleibigkeit zu verhindern. Um dies zu tun, kannst du sie aus ihrem Käfig nehmen und sie frei herumlaufen lassen – jedoch immer unter Aufsicht. Gleichzeitig gibt es unzählige Arten von Gegenständen und Zubehör, die du ihrem Lebensraum hinzufügen kannst, um ihre Umgebung zu bereichern.

4. Stress bei Meerschweinchen: Halte den Käfig sauber

Es ist von grundlegender Bedeutung, den Käfig deines Meerschweinchens sauber zu halten. Ebenso müssen das Futter und Wasser regelmäßig frisch ausgewechselt werden. Dies bedeutet, den Käfig wöchentlich zu reinigen. Verwende hierzu ein Desinfektionsmittel, das die Haut oder die Schleimhaut des Tieres nicht reizt und entferne Essensreste und schmutziges Einstreumaterial. Gleichzeitig solltest du auch ein Produkt verwenden, das gegen Parasiten wie Milben, Flöhe und Läuse wirkt.

  • Stress schwächt das Immunsystem und macht den Körper des Tieres anfälliger für parasitäre Infektionen.
  • Der Juckreiz, den Krankheiten wie Krätze (Räude) auslösen, verursacht bei Meerschweinchen viel Stress.
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Meerschweinchen, tierische Therapeuten gegen Stress

Die Tiertherapie wird heutzutage immer häufiger genutzt. Womöglich hast du bereits von Hunden, Katzen und Pferden gehört, die als tierische Therapeuten eingesetzt werden. Aber wusstes du, dass auch Meerschweinchen ausgezeichnete therapeutische Begleiter sind?

Meerschweinchen sind äußerst nützlich bei der Therapie von Kindern mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASD). Sie tragen dazu bei, den Stress zu verringern, den diese Kinder im Kontakt mit anderen Personen haben können. Daher erleichtern sie Kindern mit ASD die Konzentration auf Aufgaben, bei denen sie mit anderen interagieren müssen. Tatsächlich kann die Therapie mit Meerschweinchen den Kindern sogar helfen, Kontakt mit anderen Menschen aufzunehmen.

Die beruhigende Wirkung von Meerschweinchen kann auch mit anderen Therapiearten kombiniert werden, um die Sozialisation dieser Kinder zu erleichtern und ihnen die Anpassung an die Gesellschaft zu erleichtern.


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  • Psicología y Mente. Las cobayas tienen un efecto positivo en los jóvenes con Autismo.
  • Centro veterinaro Barbanza. Enfermedades más frecuentes en cobayas y cómo prevenirlas, 2016.

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