Such- und Spürhunde – Was weißt du über sie?

31. August 2018
Während seines Trainings lernt der Hund, eine Person oder ein verstecktes Objekt mit einer Belohnung zu assoziieren.

Die Schweizer waren die ersten, die Such- und Spürhunde ausgebildet haben. Das ist eigentlich nur natürlich, denn in den Alpen gehen oft Personen verloren. Heute möchten wir dich ein wenig über diese Hunde und ihre Arbeit informieren.

Such- und Spürhunde in der Geschichte

Bei der Jagd wurden seit jeher Hunde zum Suchen und Aufspüren der Beutetiere benutzt. Doch im 2. Weltkrieg zeigten die Tiere ihr volles Potential.

Der deutsche Schäferhund und andere Rassen wurden benutzt, um Überlebende zwischen Schutt zu finden. So öffnete sich eine Tür, die Tiere auch bei Katastrophen einzusetzen.
Denkmal für Such- und Spürhunde

Ab 1950, nachdem die härteste Etappe der Nachkriegszeit überwunden war, kamen mehrere Schulen auf, die sich darauf spezialisierten Such- und Spürhunde auszubilden. Dies geschah insbesondere in der Schweiz und in Deutschland.

 Die Methode des Roten Kreuzes von Hamburg wird seit den 80er Jahren noch immer angewendet. Dieser Plan besteht aus 4 Phasen:
  • Käfig mit Statist.
  • Kiste oder Container.
  • Statist in unterirdischem Versteck.
  • Suchkette.

Wie sucht der Hund?

Es gibt den Glauben, dass der Hund eine Fährte aufnimmt, die wir ihm zuvor durch ein Kleidungsstück vermittelt haben. Das ist jedoch nicht möglich, wenn man nicht die Identität des Vermissten kennt oder kein persönliches Objekt zur Hand hat.

In den Ausbildungszentren für Such- und Spürhunde bringt man dem Hund bei, zwischen jenen Gerüchen der anwesenden Personen zu unterscheiden, die der Hund sehen kann und jenen, die der Hund riechen, aber nicht sehen kann. So können sie beispielsweise verschüttete oder versteckte Personen finden.

Rotes Kreuz bildet Such- und Spürhunde aus

Wenn der Hund die Person oder den Gegenstand findet, beginnt er zu bellen. Das geschieht, weil man dem Tier beigebracht hat, dass es eine Belohnung erhält, wenn es etwas oder jemanden in einem Versteck gefunden hat.

Welcher Hund eignet sich als Such- und Spürhund?

Die Antwort ist ganz leicht: Der Hund, der korrekt ausgebildet wurde. Manchmal denken wir, dass Such- und Spürhunde Deutsche Schäferhunde oder Jagdhunde sein müssen, doch es gibt Hunderte von Beispielen anderer Rassen, die schon den gleichen Job übernommen haben.

Die Rasse ist also bei Such- und Spürhunden nicht ausschlaggebend, wir sollten eher darauf achten, welche Merkmale ein solcher Hund braucht:

  • Der Hund muss aufmerksam sein und hervorragend auf Motivation reagieren.
  • Das Tier muss resolut sein und die Initiative zur Problemlösung übernehmen. Dazu braucht es Erfahrung und Geduld.
  • Der Hund braucht ein großes Verlangen, es seinem Herrchen oder Frauchen Recht zu machen. Damit meinen wir, dass er nicht nur durch Leckerli motiviert ist, sonder auch, um dem Menschen eine Freude zu bereiten.
  • Die Fellnase sollte beharrlich sein. Manchmal kann die Suche nach einem Menschen oder einem Gegenstand kompliziert sein und deswegen frustrierend werden. Es muss dennoch genauso intensiv weitergesucht werden.
  • Das Tier sollte ausdauernd und robust sein. Ein Such- und Spürhund braucht einen starken, durchtrainierten Körper, besonders, wenn er bei der Rettung eingesetzt wird.

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