Der Prager Rattler, ein sehr kleiner Hund

· 31. Mai 2018
In diesem Artikel erzählen wir dir vom Prager Rattler, dem kleinsten Hund der Welt.

Wir sprechen nicht von einem Nagetier, das auf den Straßen der tschechischen Hauptstadt herumläuft, sondern von einer sehr kleinen Hunderasse. In diesem Artikel erzählen wir dir vom Prager Rattler, dem kleinsten Hund der Welt.

Die Geschichte des Prager Rattler

Der Ursprung dieses Tieres stammt aus dem Mittelalter. In den Königlichen Palästen und Schlössern der Gegend von Böhmen (der heutigen Tschechischen Republik) war er eine sehr geschätzte Rasse. Normalerweise war er bei allen Partys der Aristokratie anwesend.

Es wird gesagt, dass sein Name von seiner Hauptfunktion stammt: Der Jagd von Mäusen und anderen Nagetieren auf Bauernhöfen. Es wird auch angenommen, dass er eine Kreuzung zwischen einem Pinscher und einem Chihuahua war. Aber manche Züchter behaupten, dass die Rasse, die den Prager Rattler hervorgebracht hat, der English Toy Terrier war.

Die Könige, Fürsten und andere wichtige Positionen hielten ihn als Statussymbol. Dies ging so weit, dass Fürst Vladislav II. ihn der Monarchie und dem Adel verschiedener Teile Europas als Geschenk übergeben hat.

Andere Mitglieder des Hofes, die einen Prager Rattler hatten, sind Karel IV. aus der Tschechischen Republik und Boleslav II. aus Polen. Er war definitiv ein beliebter Hund in königlichen Häusern und auch bei „normalen“ Bürgern.

Die Popularität des Prager Rattler nahm mit der Entwicklung der Weltkriege ab. Er wurde am Ende sogar in Hundeschauen abgelehnt, weil er als „sehr klein“ gilt. Jahrzehntelang war er anonym und überlebte mysteriöser Weise. 1980, nach dem Druck der Fans, tauchte die Rasse nach einer neuen Kreuzung wieder auf: diesmal mit einem kleinen russischen Terrier. Derzeit können wir ihn überall auf der Welt sehen.

Eigenschaften des Prager Rattler

Der Prager Rattler, ist ein Miniaturhund aus der Tschechischen Republik. Er gilt als der kleinste Hund der Welt (in Bezug auf die maximale Höhe, da Chihuahuas nach Gewicht gemessen werden).

Er wird oft mit dem Zwergpinscher verwechselt (2 cm größer als der Prager Rattler). Sein Fell besteht aus sehr kurzem Haar, sehr glänzend und schwarz. Aber manche haben braunes Fell an Schnauze, Beinen und Rumpf.

Der Prager Rattler hat einen birnenförmigen Kopf, leicht hervorstehende Wangen und dunkle, etwas herraustretende Augen. Der Körper ist kurz, fest, mit guter Muskulatur und gerade. Er hält seine Ohren immer gerade, als ob er ständig wachsam wäre.

Seine durchschnittliche Höhe beträgt 20 bis 22 cm und das Gewicht liegt zwischen 1,5 und 3,5 kg, wobei 2,6 kg das ideale Gewicht ist. Der Prager Rattler hat eine Lebenserwartung von 13 Jahren.

Charakter des Prager Rattler

Der Prager Rattler - auf der Strasse

Was den Charakter angeht, zeichnet sich diese Rasse dadurch aus, dass sie sehr lebhaft und aktiv ist. Er hat viel Energie, Mut und ist immer bereit zu spielen. Der Prager Rattler ist sehr kontaktfreudig (vor allem mit Menschen) und schafft sehr starke Verbindungen zu seinen Besitzern.

Er ist auch ein extrem intelligenter Hund, der in kurzer Zeit Tricks, Befehle und Spiele lernen kann. Es ist wichtig, jeden Tag mit ihm spazieren zu gehen. Es ist auch notwendig, ihn verantwortungsvoll zu erziehen und aktiv mit ihm zu spielen.

Der Prager Rattler ist ein sehr gehorsamer Hund, zärtlich und seiner Familie sehr verbunden. Er wird nicht in Häusern empfohlen, in denen er für mehrere Stunden alleine gelassen wird, da er leicht depressiv wird. Im Erwachsenenalter wird er zu einem ruhigen und entspannten Haustier, ohne jedoch seine soziale und liebevolle Seite zu vernachlässigen.

Da er ein Hund von so geringer Größe ist, musst du beim Spielen oder Gehen sehr vorsichtig sein. Im Fall von Häusern mit Kindern ist es notwendig, vorsichtig zu sein, um zu vermeiden, dass sie auf ihn treten oder zu wild mit ihm spielen. Der Prager Rattler ist anfällig für Knochenbrüche und Dislokationen der Patella, da er etwas zerbrechlich ist.

Seine Zähne sind ein weiteres Thema, das es verdient, von einem Tierarzt untersucht zu werden. Wenn seine erwachsenen Zähne und Eckzähne wachsen, können diese die „Milchzähne“ nicht immer herausschieben. Was die restliche Pflege betrifft, ist diese ähnlich wie bei jeder kleinen Rasse. Die Fütterung muss sich an ihrer Größe orientieren.