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Warum leben Katzen länger als Hunde?

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Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass Katzen länger als Hunde leben. Allerdings hängt die Lebenserwartung einer Katze von einer Vielzahl verschiedener Faktoren ab. Erfahre heute mehr darüber.
Warum leben Katzen länger als Hunde?
Letzte Aktualisierung: 02. Juli 2021

Hunde und Katzen gehören weltweit zu den beliebtesten Haustieren. Es gibt ausgesprochene Katzenliebhaber, aber auch große Hundefreunde. Darüber hinaus gibt es Menschen, die beide Tiere gleichermaßen ins Herz geschlossen haben. Obwohl Katzen und Hunde einige Dinge gemein haben, gibt es dennoch auch zahlreiche Unterschiede zwischen ihnen. Hast du dich schon einmal gefragt, wer von beiden eine längere Lebenserwartung hat? Leben Katzen länger als Hunde?

Wie lange leben Katzen?

Unter der Voraussetzung, dass eine Katze gesund ist und die erforderliche Pflege und Fürsorge erhält, lebt sie durchschnittlich zwischen 12 und 15 Jahren. Streunende Katzen haben normalerweise eine kürzere Lebenserwartung als Hauskatzen. Allerdings hängt dies natürlich von verschiedenen weiteren Faktoren ab. Nicht alle Rassen haben die gleiche Lebenserwartung und daher leben manche Katzen länger als andere.

Wie bei Hunden hat die künstliche Selektion bei einigen Rassen zu einer genetischen Prädisposition für verschiedene Erkrankungen geführt. Mit anderen Worten, manche Katzenrassen haben aufgrund ihrer Gene ein höheres Risiko, bestimmte Krankheiten zu bekommen.

Zum Beispiel sind Perserkatzen aufgrund ihrer Gesichtsform besonders anfällig für chronische Rhinitis und Augenerkrankungen. Außerdem haben sie ein größeres Risiko, an polyzystischen Nierenproblemen zu erkranken. Dennoch ist dies eine relativ langlebige Rasse, denn Perserkatzen können bis zu 17 oder 18 Jahre alt werden.

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Einige weitere Faktoren können direkten Einfluss darauf haben, wie lange eine Katze leben wird:

  • Genetik: Wenn die Katzeneltern bereits unter einer bestimmten Erkrankung gelitten haben, könnte dies einen Einfluss auf die Lebenserwartung der Katze haben.
  • Größe: Wie Hunde leben kleinere Katzen tendenziell länger als größere.
  • Geschlecht
  • Ernährung
  • Körperliche Aktivität: Übergewicht und Fettleibigkeit können zu verschiedenen Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes führen.
  • Stress: Stress kann viele schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit deiner Katze haben. In einigen Fällen wird das Immunsystem geschwächt, welches bei der Bekämpfung von Infektionen eine entscheidende Rolle spielt.

Wie du die Lebenserwartung deiner Katze verlängern kannst

Wie lange deine Katze leben wird, hängt – zumindest teilweise – auch davon ab, welche Pflege und Fürsorge sie erhält. Damit deine Katze glücklich und gesund ist, benötigt sie:

  • Gute Ernährung: Wenn du deine Katze mit hochwertigem Katzenfutter fütterst, investierst du automatisch auch in ihre Gesundheit. Im Laufe der Jahre könnte dir dies viele zusätzliche Besuche beim Tierarzt ersparen. Denn qualitativ schlechteres Futter, wie es häufig in Supermärkten verkauft wird, kann auf lange Sicht zu oralen, Verdauungs- und Nierenproblemen und zu einem stumpfen und ungesunden Fell führen.
  • Regelmäßige Besuche beim Tierarzt: Regelmäßige Untersuchungen stellen sicher, dass mögliche gesundheitliche Probleme rechtzeitig erkannt werden können. Und bei kleinen Kätzchen sind die ersten Impfungen gegen Panleukopenie oder Katzenleukämie von entscheidender Bedeutung. Außerdem empfehlen Experten für ältere Katzen jährliche Blutuntersuchungen.
  • Ein anregendes Umfeld: Anregung und Beschäftigung ist besonders für Tiere in Gefangenschaft sehr wichtig. Sie kann dazu beitragen, dass die Tiere weniger Stress haben. Wie wir bereits erwähnt haben, kann sich Stress negativ auf die Gesundheit deines Haustieres auswirken. Kratzbäume, Spielzeug, Kletterbäume und verschiedene Orte, an denen sich deine Katze verstecken kann, sind perfekt geeignet, um das Umfeld deines Stubentigers anzureichern.
  • Aufmerksamkeit: Obwohl Katzen grundsätzlich als sehr unabhängig gelten, benötigen sie dennoch viel Pflege und Aufmerksamkeit von ihren Haltern. Dies können beispielsweise Spiele oder Schmuseeinheiten sein. Einige Katzen profitieren auch vom Zusammenleben mit anderen Haustieren. Allerdings kommen nicht alle Katzen gut mit anderen aus und der Gewöhnungsprozess sollte langsam und allmählich erfolgen.
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Warum leben Katzen länger als Hunde?

In der Regel ist die durchschnittliche Lebenserwartung von Katzen höher als bei Hunden. Dennoch gibt es zahlreiche Faktoren, die beeinflussen können, wie viele Jahre ein Tier tatsächlich leben wird. Einer der wichtigsten ist die Genetik.

Es gibt Fälle, in denen Katzen für mehr als 25 Jahre gelebt haben. Ein Beispiel hierfür war Creme Puff, die älteste Katze der Welt. Sie starb im Jahr 2005 im Alter von 38 Jahren. Eine andere Katze namens Nutmeg wurde 32 Jahre alt.


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  • ATEUVES. Algunas patologías del gato persa.
  • Why we outlive our pets David Grimm. Science 4 December 2015: Vol. 350 no. 6265 pp. 1182-1185.

Dieser Text dient nur zu Informationszwecken und ersetzt nicht die Beratung durch einen Fachmann. Bei Zweifeln konsultieren Sie Ihren Spezialisten.