Erkenne die Symptome der Depression bei Hunden

· 9. September 2018
Hunde können aus verschiedenen Gründen diesen psychologischen Zustand erleben. Auf alle Fälle sollten Besitzer das Verhalten des Tieres beobachten, um die Motive aufzuklären und die energische Lebenseinstellung der Tiere zurückzugewinnen.

Selbst wenn viele es nicht glauben, so gibt es doch Depression bei Hunden. Das wirft viele Fragen auf, wie zum Beispiel: Warum leidet die Fellnase an einer Depression? Welches sind die Symptome der Depression bei Hunden? Was kann man tun, um die Tiere zu heilen? Möchtest du die Antworten entdecken?

Gründe der Depression bei Hunden

Die Symptome der Depression bei Hunden sind verschiedene und können mit den folgenden Ursachen zusammenhängen:

Ausgesetzte oder misshandelte Tiere

Wenn du deine Fellnase als erwachsenes Tier adoptiert hast, dann kommt sie vermutlich aus einem Zuhause, wo sie misshandelt oder ausgesetzt wurde. Es mag sein, dass der Hund dir ständig traurig vorkommt, doch mit viel Geduld und Verständnis kannst du seine Zuwendung und sein Vertrauen gewinnen.

Ausgesetzte Hunde

Der Hund ist viel allein

Wenn du den ganzen Tag außer Haus verbringst, dann kann es schon sein, dass dein Hund deprimiert wird. Es gibt einige Rassen die besser mit dem Alleinsein auskommen als andere.

Deprimierter Hund

Bevor du dir einen Hund anschaffst, informiere dich darüber, damit die Rasse deiner Wahl sich an dich und deinen Lebensrhythmus anpasst. Andernfalls könntest du dem Tier mehr Schaden zufügen, als ihm zu helfen.

Der Tod eines Familienmitglieds

Depression bei Hunden kommt auch vor, wenn ein Familienmitglied oder ein weiteres Haustier im Haushalt gestorben ist. Denke jedoch daran, dass Trauer und Depression  nicht dasselbe sind. Es ist ganz normal, dass das Tier einige Tage traurig ist, vielleicht keine Lust hat zu fressen oder spazieren zu gehen, doch wenn die Situation andauert oder es weitere negative Signale gibt, dann solltest du das Problem behandeln lassen.

 Kranker Hund

Symptome der Depression bei Hunden

Es gibt viele Zeichen der Depression bei Hunden, die man leicht bemerken kann, wenn man das Tier etwas beobachtet. Im Folgenden sind einige Beispiele:

Mutlosigkeit

Normalerweise spielt ein Hund zu Hause, läuft herum, schnüffelt und stellt den Tag über so einige Dinge an. Es stimmt zwar, das Hunde viel schlafen, doch sie haben auch ihre aktiven Momente.

Depressiver Hund

Wenn dein Hund jedoch den ganzen Tag nur noch herumlungert, oder von einem Ort zum anderen läuft, seufzt und sich wieder hinlegt, dann geht es ihm nicht gut. Überlege dir, welche Veränderungen es in seinem Leben gegeben haben kann und warum er wohl deprimiert ist.

Appetitlosigkeit

Appetitverlust

Appetitlosigkeit ist eines der ersten Anzeichen für eine Krankheit, auch der Depression. Beobachte, wie viel dein Hund frisst. Wenn es beachtlich weniger geworden ist, dann kann es sein, das die Fellnase unter Depressionen leidet.

Er hat keine Lust auf Spaziergänge

Wenn du einem Hund mitteilst, dass es raus geht, dann springt er normalerweise auf und zeigt seine Freude. Tut dein Hund das nicht mehr? Oder will er vielleicht gar nicht mehr ins Freie? Zweifellos ist dies eines der offensichtlichsten Zeichen der Depression.

Keine Lust auf Spaziergang

Schläfrigkeit

Wenn Hunde mehr als gewöhnlich schlafen, dann kann das auch bedeuten, dass sie unter Depression leiden. Hunde brauchen eine bestimmte Menge Schlaf. Das hängt von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise dem Alter, ab.

Müdigkeit

Wenn dein Hund mehr als gewöhnlich schläft, dann ist das eine Art, die Zeit schneller verstreifen zu lassen, weil er sie nicht genießen will.

Destruktive Verhaltensweisen

Wenn ein eigentlich ruhiges Tier sein Verhalten verändert und destruktiv wird, Möbel anknabbert, das Sofa zerkratzt, und seine Geschäfte zu Hause erledigt, dann kann ein möglicher Grund Depression sein.

Destruktives Verhalten

Wie hilft man einem depressiven Hund?

Wie wir schon zuvor erwähnt haben, so darf man Trauer nicht mit Depression verwechseln. Wenn jedoch eines der Symptome öfter auftaucht, so solltest du dringend zum Tierarzt gehen. Wenn der eine Depression diagnostiziert, dann solltest du die verordnete Behandlung durchführen. Des Weiteren kannst du der Fellnase auf folgende Weise helfen:

  • Beschäftige deinen Hund.
  • Spiele mit ihm.
  • Bringe ihn in Kontakt mit anderen Hunden.
  • Lasse ihn nicht lange allein.
  • Vielleicht kann ein weiteres Haustier ihm helfen, seine Depression zu überwinden.
  • Kaufe ihm interaktives Spielzeug.

Die Symptome der Depression bei Hunden zu erkennen, ist nicht besonders schwer. Man muss die Tiere nur ein wenig beobachten und sich in sie hineinversetzen. Wenn dein Hund depressiv ist, dann bleib ganz ruhig, gewöhnlich gibt es eine Lösung.

Wenn keiner dieser Vorschläge funktioniert, dann kann das daran liegen, dass die Depression durch chemische Faktoren ausgelöst wurde, die man medikamentös behandeln muss. Hierfür ist jedoch der Tierarzt zuständig.