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Die 12 schönsten Tiere Costa Ricas

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Wenn du in dieses Land reisen möchtest, darfst du dir die schönsten Tiere Costa Ricas nicht entgehen lassen. Die unglaubliche Artenvielfalt dieses Landes kann ist schlichtweg faszinierend.
Die 12 schönsten Tiere Costa Ricas
Letzte Aktualisierung: 12. Oktober 2022

In Costa Rica gibt es mehr als 500.000 Tier- und Pflanzenarten, womit das Land zu den 20 artenreichsten Ländern der Welt gehört. Wenn du die Gelegenheit hast, dorthin zu reisen und Costa Rica touristisch zu erkunden (oder wenn du dort wohnst), kannst du dir in diesem Artikel schon einmal die 12 schönsten Lebewesen ansehen, die es in diesem Land gibt.

25 % des Staatsgebiets sind geschützt: In Costa Rica gibt es 32 Nationalparks, 51 Wildschutzgebiete, 13 Waldreservate und 8 biologische Reservate. Wenn du dich mit offenen Augen umsiehst, findest du jedoch in jedem Teil des Landes unglaubliche Tiere.

Die 12 schönsten Tiere Costa Ricas

Abgesehen von den offensichtlichen Farbexplosionen, die Aras beim Flug durch ihre leuchtenden Federn erzeugen, gibt es Tiere, die den Betrachter überraschen – auch wenn sie auf den ersten Blick nicht ganz so auffällig sind. Das ist bestimmt bei allen Tieren der Fall, die du im Folgenden aufgelistet siehst:

1. Tapir (Tapirus terrestris)

Der Flachlandtapir ist das größte Landsäugetier Südamerikas. Tapire können bis zu 300 Kilogramm wiegen und manchmal über 30 Jahre alt werden. Sie ernähren sich hauptsächlich von Früchten, Blättern und Zweigen.

Tapire spielen eine wichtige Rolle bei der Verbreitung von Samen in den Trockenwäldern und den tropischen immergrünen Wäldern Costa Ricas.

Ihr auffälligstes Merkmal ist ihr kleiner Rüssel, den sie beim Schwimmen zum Atmen benutzen. Wenn sie in Gefahr sind, rennen Tapire ins Wasser. Sie haben sich ans Schwimmen und Tauchen gut angepasst, indem sie ihren Rüssel wie einen Schnorchel benutzen.

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Der Flachlandtapir.

2. Nasenbär (Nasua Narica)

Der Weissrüssel-Nasenbär lebt in trockenen und warmen Wäldern, aber auch in kälteren Bergregionen. Diese Säugetiere sind Allesfresser, die als Gruppen in den Baumkronen leben. Die Beine des Nasenbärs sind das Ergebnis einer interessanten Anpassungsleistung der Evolution: Sie sind in einem Winkel von fast 180 Grad drehbar, was es dem Nasenbären ermöglicht, kopfüber den Stamm eines Baumes hinunterzuklettern. Dadurch kann das Tier optimal nach Raubtieren Ausschau halten.

Wenn Katzen die Beine des Nasenbären hätten, würden sie nie in den Baumkronen stecken bleiben.

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3. Ozelot (Leopardus pardalis)

Sein Name stammt vom Nahuatl-Wort ocelotl, das ursprünglich vermutlich Jaguar bedeutete.

Es ist sehr schwierig, diese Säugetiere in freier Wildbahn zu erspähen, da sie als sehr scheu gelten. In seinem Lebensraum ist der Ozelot einer der wichtigsten Fleischfresser in der Nahrungskette, denn er jagt in Gebieten, zu denen Jaguar und Puma keinen Zugang haben und ernährt sich von Populationen kleinerer Arten.

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Der Ozelot.

4. Weißbartpekari (Tayassu pecari)

Pekaris sind Paarhufer, die in Trockenwäldern, tropischen Regenwäldern, Strauchgebieten und landwirtschaftlichen Regionen Costa Ricas vorkommen.

Pekaris weisen Ähnlichkeiten mit den Schweinen auf, haben jedoch anatomische Besonderheiten. Aus einer Drüse am Rücken können sie ein moschusartiges Sekret absondern und werden deshalb auch „Bisam-Schweine“ genannt.

Pekaris sind wehrhafte Tiere und können zum Beispiel bei Wasserstreitigkeiten aggressiv werden. Sogar Pumas haben gegen Pekaris fast keine Chance.

Diese Art gilt aufgrund der illegalen Bejagung und des Verlusts von Lebensraum durch Abholzung als gefährdet.

5. Dreifinger-Faultier (Bradypus tridactylus)

Diese Faultiere scheinen sich sehr langsam zu bewegen und schlafen bis zu 20 Stunden am Tag, können aber an Geschwindigkeit zulegen, wenn sie durch die Baumkronen fliehen müssen.

Es kann gefährlich sein, sich ihnen zu nähern, da die Pfoten des Faultieres mit langen Krallen bewehrt sind.

Faultiere kommen nur einmal pro Woche auf den Waldboden, um ihren Kot in Löchern abzusetzen.

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Das Dreifinger-Faultier wird auch Ai genannt.

6. Helmbasilisk (Basiliscus basiliscus)

Der Helmbasilisk kann kürzere Strecken auf dem Wasser laufen und wird deshalb auch als „Jesus-Eidechse“ bezeichnet. Seine Zehen sind mit Hautlappen ausgestattet, die er zu Lufttaschen ausdehnt, wenn er sich über die Wasseroberfläche bewegt. Damit vergrößert er seine Auflagefläche und geht nicht unter.

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Der Helmbasilisk.

7. Elefantenkäfer (Megasoma elephas)

Der Elefantenkäfer ist wegen seiner zwei langen Hörner bekannt. Er ist ziemlich groß (bis zu 12 cm) und lebt in Tieflandregenwäldern.

Obwohl er fast so groß wie ein Handteller ist und wegen des Geräusches, das er beim Fliegen erzeugt, etwas einschüchternd wirkt, ist er ein völlig harmloser Käfer.

8. Rotaugen-Laubfrosch (Agalychnis callidryas)

Der Rotaugen-Laubfrosch gehört zu einer Familie der Baumfrösche, die in den Regenwäldern Costa Ricas vorkommt.

Diese Amphibie hat eine ausgefallene Methode der Verständigung. Der Frosch schüttelt seinen Körper und bringt dadurch die Äste zum Schwingen.

Die Haut des Rotaugenlaubfrosches enthält Giftstoffe, die aber nicht stark genug sind (wie zum Beispiel bei einem Baumsteigerfrosch) um einen potenziellen Räuber zu töten.

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Der Rotaugen-Laubfrosch.

9. Quetzal (Pharomachrus mocinno)

Der schillernde Quetzal ist eines der schönsten Tiere Costa Ricas.

Selbst mit seinem auffälligen metallisch-grünen Gefieder ist es nicht einfach, ein Exemplar zwischen den Ästen der Bäume zu sichten.

In den präkolumbischen Zivilisationen Mesoamerikas galt der Quetzal als göttlicher Vogel, der mit Quetzalcoatl, der gefiederten Schlangengottheit, verbunden war und deshalb nicht getötet werden durfte.

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Der Quetzal.

10.Brüllaffe (Alouatta palliata)

Brüllaffen sind ziemlich groß und robust gebaut und haben ein dichtes, schwarzes Fell. Der Name kommt von ihrem kräftigen Brüllen, mit dem sie andere Artgenossen auf ihren Aufenthaltsort aufmerksam machen. Die Rufe, die sie von sich geben, zählen unter den Primaten zu den intensivsten Lautäußerungen.

Mindestens 17 verschiedene Rufe wurden für diese Art bereits dokumentiert.

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Der Mantelbrüllaffe.

11. Feuerkehlkolibri (Panterpe insignis)

Dieser Kolibri ist in Costa Rica heimisch. Die Farbe seiner Federn ist normalerweise dunkelgrün, aber wenn Lichtstrahlen auf den Vogel fallen, schillern die Federn, die sich unter dem Köpfchen entlang des Körpers ausbreiten.

Er lebt in Hochgebirgsregionen über 1400 Metern und lässt sich hauptsächlich in Baumkronen nieder.

12. Grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas)

In Costa Rica kannst du fünf der sieben weltweit vorkommenden Arten von Meeresschildkröten sehen, darunter auch die Grüne Meeresschildkröte. Sie ist in tropischen und subtropischen Meeren verbreitet. Aufgrund der Zerstörung ihres Lebensraums und der nicht nachhaltigen Fischerei ist sie derzeit vom Aussterben bedroht und steht unter Naturschutz.

Die Liste der schönsten Tiere Costa Ricas könnten wir endlos fortsetzen und hier alle Arten beschreiben, die das Land bevölkern. Die schiere Anzahl würde allerdings mehr als ein Dutzend dieser Artikel füllen. Alle genannten Lebewesen haben besondere Eigenschaften, die sie außergewöhnlich machen. Wenn deine Neugierde jetzt geweckt ist, ermutigen wir dich, weiter nachzuforschen…


Alle zitierten Quellen wurden von unserem Team gründlich geprüft, um deren Qualität, Verlässlichkeit, Aktualität und Gültigkeit zu gewährleisten. Die Bibliographie dieses Artikels wurde als zuverlässig und akademisch oder wissenschaftlich präzise angesehen.


  • INBio – Panterpe insignis. (s. f.). INBio. Recuperado 11 de octubre de 2021, de http://www.crbio.cr:8080/neoportal-web/species/Panterpe%20insignis
  • Seminoff, J.A. (Southwest Fisheries Science Center, U.S.). 2004. Chelonia mydasThe IUCN Red List of Threatened Species 2004: e.T4615A11037468. https://dx.doi.org/10.2305/IUCN.UK.2004.RLTS.T4615A11037468.en. Downloaded on 11 October 2021.

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