Universelle Erklärung der Tierrechte

Vor über 40 Jahren wurde die "Universelle Erklärung der Tierrechte" veröffentlicht. Erfahre, um was es in diesem Dokument von weltweiter Bedeutung geht.
 

Die „Universelle Erklärung der Tierrechte“ wurde zum Schutz aller Spezies der Welt verfasst. Es sind bereits 40 Jahre seit ihrer Bekanntmachung (September 1977) vergangen. Doch nur wenige Personen wissen, worum es in diesem Dokument von weltweiter Bedeutung geht.

Wenn diese Rechte eingehalten würden, gäbe es einige Praktiken wie die Elefantenjagd zur Entnahme von Elfenbein nicht mehr. Der Mensch vergisst in seinem Ehrgeiz, dass auch die übrigen Arten Rechte besitzen.

Die Rechtsurkunde enthält 14 sehr explizite Artikel, in denen die Vorrechte dieser Lebewesen erläutert werden. Falls du sie noch nicht kennst, werden wir dir nachfolgend einige dieser Rechte erklären.

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Versteckter Tiermissbrauch

Artikel 1 und 2: Recht auf Leben und Respekt

Genauso wie der Mensch hat jedes Tier das Recht auf Leben und Existenz. Zusätzlich wird in Artikel 2 festgelegt, dass alle Arten das Recht auf Respekt haben.

Dies würde bedeuten, dass der Mensch kein Recht hat, andere Arten auszurotten oder auszunutzen. Ganz im Gegenteil: Durch ihre Intelligenz ist die Menschheit besonders dazu verpflichtet, alle möglichen Ressourcen zum Tierschutz einzusetzen.

In diesem Sinne sollten alle wissenschaftlichen Fortschritte auf den Schutz, die Aufmerksamkeit und die Erhaltung der anderen Spezies ausgerichtet sein. Das macht den Menschen zum Beschützer der übrigen Lebewesen des Planeten.

Universelle Erklärung der Tierrechte gegen Misshandlung

Universelle Erklärung der Tierrechte: Misshandlung und Freiheit

Tiere haben Würde und niemand darf sie Misshandlungen, Folter oder Schmerzen aussetzen. In der Erklärung wird nur ein einziger Grund, ein Tier zu töten, akzeptiert: zum Überleben.

Aber selbst unter dieser Perspektive ist der Mensch verpflichtet, das Tier gemäßigt und rücksichtsvoll zu behandeln. Deshalb sollte der Tod „schnell und schmerzlos“ sein und keine Qual verursachen.

Bezüglich der Würde der Spezies wird ebenfalls festgehalten, dass Tiere das Recht auf Freiheit haben; das Recht, in ihrem natürlichen Lebensraum zu leben, sei es in der Luft, an Land oder im Wasser. Darüber hinaus muss ihre Fortpflanzung geschützt werden.

Sie haben auch das Recht auf Arbeit

Die Artikel 5, 6 und 7 legen komplexere Rechte für alle Tiere fest. Tiere haben das Recht, sich artgerecht zu entwickeln. Wenn eine Spezies für kommerzielle Zwecke verwendet wird, wird dieses Recht verletzt. 

Die Universelle Erklärung der Tierrechte legt auch Rechte für unsere Haustiere fest. Die Besitzer haben die Pflicht, ihr Leben zu erhalten und dürfen sie nicht im Stich lassen. Aussetzen wird als eine schmähliche Tat dargestellt.

Außerdem haben Arbeitstiere das Recht, nicht ausgebeutet zu werden. Ihre Arbeitszeit muss ebenso „vernünftig“ sein wie die Intensität der geleisteten Arbeit. Außerdem sollte ihre Ernährung dementsprechend sein und es muss Erholungszeiten geben.

Die Universelle Erklärung der Tierrechte umfasst 14 Artikel

Tiere dürfen keine Schmerzen haben

Auch wenn es um die Lebensmittelverarbeitung geht, müssen Tiere geschützt werden. Man muss darauf achten, dass medizinisches, wissenschaftliches und kommerzielles Experimentieren niemals Unwohlsein bei dem Tier verursacht.

In Farmen müssen die aufgezogenen Tiere mit schmerzlosen Methoden genährt, großgezogen und transportiert werden. Auch wenn sie uns als Nahrung dienen uns geopfert werden müssen, dürfen sie keine Schmerzen oder Qualen erleiden.

Das Problem ist, dass die staatlichen Stellen diese Abläufe nicht immer überprüfen. Es gibt keine internationale Zentralstelle, die in der Lage ist, diese Missstände anzuzeigen. Es gibt auch Länder, in denen man Viehzüchter nicht kontrolliert.

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Verbot von Hunderennen

Das Ausnutzen zur Unterhaltung des Menschen ist inakzeptabel

In Artikel 10 dieses Dokuments heißt es, dass die Ausbeutung zum Vergnügen des Menschen illegal ist. Solche Veranstaltungen widersprechen der Achtung der Tierwürde.

In Artikel Nummer 11 dieser Erklärung wird der unnötige und sinnlose Tod von Tieren angeprangert. Dabei handelt es sich um ein Verbrechen. 

In Artikel 12 wird der Massentod von Arten in freier Wildbahn verurteilt; außerdem wird klargestellt, dass jedes tote Tier mit Respekt behandelt werden muss.

 

Wie du siehst, hat die Universelle Erklärung der Tierrechte eine protektionistische Perspektive. Dies wird im letzten Artikel zum Schutz der Tierrechte zusätzlich bestätigt.

Darin heißt es, dass Schutzvereine für Tiere von der Regierung anerkannt werden sollen. Sie leisten wichtige Arbeit zur Umsetzung der Tiere. Die Regierung hat die Aufgabe Menschen- und Tierrechte zu schützen!