Wissenswertes über die Ernährung einer Katzenkolonie

· 22. November 2018
Bei der Auswahl des Futters muss man auch bedenken, dass dieses nicht die Straßen verdrecken darf, da sich die Nachbarn beschweren könnten. Deshalb ist es wichtig, ihnen Trockenfutter anzubieten. Es empfiehlt sich ebenfalls, die Tiere zu sterilisieren, damit die Kolonie nicht ständig wächst.

Heute geht es bei uns um die richtige Ernährung einer Katzenkolonie.

Katzenkolonien sind eine Realität in unseren Städten und Dörfern. Es gibt verschiedene Gründe, warum die Samtpfötchen zusammen das Straßenleben teilen, doch hauptsächlich liegt es an der fehlenden Geburtenkontrolle und der Aussetzung von Haustieren.

Man kann den Tieren allerdings durch einige Maßnahmen helfen. Dazu gehört die richtige Ernährung einer Katzenkolonie.

Katzenkolonien: mehr als nur Fütterungsbedarf

Es hat sich gezeigt, dass die einzige Art, eine Katzenkolonie erfolgreich zu reduzieren, die Sterilisation ist. So vermindert man die Zahl der Geburten und mit der Zeit werden die Kolonien kleiner.

Entfernt man eine Katzenkolonie, so  das Revier. Deshalb reicht die bloße Ernährung einer Katzenkolonie nicht aus.

Wenn du den Streunern wirklich helfen möchtest, so musst du ihnen auch tierärztliche Behandlung und Sterilisation zukommen lassen. Möglicherweise musst du auch erst deine Nachbarn darüber aufklären, was du da tust.

Dabei ist es allerdings auch grundlegend, dass du sie nicht mit irgendetwas fütterst. Es ist wichtig, die Tiere gesund und respektvoll zu ernähren. Auch die Nachbarn sollten dabei respektiert und nicht beeinträchtigt werden.

Dazu solltest du Folgendes beachten:

Probleme mit Hausgemachtem

Man sollte einer Katzenkolonie niemals Überreste oder Hausgemachtes zu fressen geben. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Das ist kein artgerechtes Futter für die Tiere. Katzen sind Fleischfresser und unser Essen enthält für gewöhnlich Getreide (Reis oder Pasta), Gemüse (Paprika, Tomate, Karotte, Zucchini, Zwiebel, usw) oder Hülsenfrüchte (Linsen, Kichererbsen, Bohnen…). Davon abgesehen enthält es Öl, Salz und weitere Gewürze.

Außerdem verdrecken die Essensreste die Straße und riechen auch. So werden Insekten und andere Plagen angezogen. Nicht nur die Katzen werden sich davon ernähren. Käfer und andere Tiere nutzen ebenfalls die Futterstelle.

Das können wir mit anderem Futtermittel allerdings vermeiden.

Ernährung einer Katzenkolonie: Trockenfutter und Wasser

Der Gesundheit der Streuner und der Hygiene des Stadtviertels zuliebe sollten wir die Tiere mit Trockenfutter ernähren. Das riecht nicht, macht keinen Dreck und hinterlässt keine Fettspuren. Außerdem zieht es auch keine Insekten und Plagen wie Ratten an.

Selbst wenn es aus den Näpfen fällt, kann man es viel leichter auflesen.

Fütterung der Raubtiere

Es gibt eine große Auswahl an Qualität und Preisen bei den Futtermitteln, so dass es leicht fällt, Gesundes zu kaufen, das sich auch an dein Budget anpasst.

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Die Ernährung einer Katzenkolonie muss nicht teuer sein. Ein Tierschutzverein in der Nähe kann dir ja ebenfalls dabei helfen oder du kannst um Spenden bitten, um Futtermittel zu erwerben.

Wir dürfen auch niemals vergessen, dass Katzen immer Zugang zu frischem Wasser brauchen. Insbesondere, wenn man sie mit Trockenfutter ernährt, benötigen sie Flüssigkeit. Deshalb sollten wir ihnen täglich frisches Wasser bringen.

Das alte Wasser zuerst aus dem Napf entsorgen, nicht einfach auffüllen!

Sauberkeit ist von Nöten

Es ist wichtig, das Revier der Katzenkolonie sauber zu halten. Es vermeidet die Vermehrung von Plagen, vermindert Müll und verhindert auch das Auftreten von schlechten Gerüchen oder Flecken auf dem Trottoire.

Außerdem verbessert es natürlich die Lebensqualität der Streuner. Schließlich sind Katzen reinliche Tiere.

Selbst wenn sie auf der Straße leben müssen, so bevorzugen sie doch ein sauberes Umfeld. So vermindert man auch Gesundheitsprobleme und Infektionen.

Letztendlich sollten wir auch an unsere Nachbarn denken. Vielen Menschen gefällt es nicht, in der Nähe einer Katzenkolonie zu leben.

Wir sollten ihnen beweisen, dass Menschen und Tiere friedlich, sauber und hygienisch Seite an Seite leben können.

Zwei Katzen leisten sich Gesellschaft

Deshalb sollte kein Frischfutter in den Näpfen oder auf dem Boden liegen. Falls du Einwegnäpfe verwendest, so solltest du sie immer entsorgen, wenn die Tiere sie nicht mehr benutzen. Damit werden sie nicht zu Müll auf der Straße und verdrecken auch nicht das Revier der Katzen.

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Am umweltfreundlichsten ist es jedoch, wiederverwendbare Näpfe zur Verfügung zu stellen. Stahlnäpfe oder auch altes Geschirr, das wir mit nach Hause nehmen können, um es zu reinigen. So hinterlassen wir keine Rückstände auf der Straße.

Denke auch daran, dass das Futter nicht leicht erreichbar oder in Sichtweite der Passanten sein darf. Es könnte schlecht oder gestohlen werden, andere Tiere könnten es fressen oder man könnte es sogar vergiften.

Teil der Ernährung einer Katzenkolonie ist es, ein verstecktes Örtchen für das Futter und Wasser zu finden, an dem die Streuner ungestört fressen können.

Schlussbemerkung

Die Ernährung einer Katzenkolonie ist der erste Schritt, um diesen Tieren zu helfen. Man sollte ihnen aber auf tierärztliche Hilfe bei Krankheit und vor allem Sterilisation zukommen lassen. So vermeidet man, dass die Katzenkolonien weiter wachsen.