Wie man sich am besten zu einem Straßenhund verhält

Hier erklären wir dir, wie du dich verhalten solltest, wenn du einem vierpfotigen, obdachlosen Freund begegnest.

Wer ist schon nicht irgendwann einmal in der Öffentlichkeit einem Straßenhund begegnet. Auch wenn einige von ihnen verloren gegangen sein könnten, so sind doch viele von ihren Besitzern ausgesetzt worden. Hier erklären wir dir, wie du dich verhalten solltest, wenn du einem vierpfotigen, obdachlosen Freund begegnest.

Wenn man einem Straßenhund begegnet, sollte man ihn nicht ignorieren

Zu allererst sollte man die Situation nicht ignorieren. Denke daran, dass der Hund durch die schwierige Situation, in der er lebt, schwer traumatisiert ist.

einem Straßenhund helfen

Der Straßenhund hat bestimmt Angst, Hunger oder Durst. Außerdem ist er verschiedenen Gefahren ausgesetzt, er könnte beispielsweise einen Verkehrsunfall oder verschiedenartige Gewalthandlungen erleiden.

Wenn deine Umstände es dir erlauben, kümmere dich also persönlich um die Angelegenheit. Falls es dir nicht möglich ist, dann bitte eine dir bekannte Person darum, die notwendigen Entscheidungen zu treffen, oder melde dich bei deinem Tierheim.

Nimm dir auf alle Fälle die Ratschläge in diesem Artikel zu Herzen, damit du darüber informiert bist, wie man mit einem Straßenhund umgeht.

Das Schlimmste, was du einem Straßenhund antun kannst, ist ihn zu ignorieren. Wir erklären dir, wie du dich am besten verhältst, wenn du einem Straßenhund begegnest.

Wie man sich einem Straßenhund gegenüber verhält

Um dich dem Hund anzunähern, gib zuvor auf folgende Details Acht:

  • Er sollte keine Aggressivität zeigen.
  • Er sollte nicht krank erscheinen und keine Verletzungen haben. Wenn das Tier unter Schmerzen leidet, kann es sein, dass es versuchen wird, dich anzugreifen.

Rufe in diesen Fällen gleich ein Tierheim zu Hilfe.

Doch wenn der Straßenhund ruhig erscheint, dann kannst du geduldig und vorsichtig versuchen, dich anzunähern, um sein Vertrauen zu gewinnen.

  • Gehe sehr langsam auf den Straßenhund zu.
  • Vermeide schnelle Bewegungen.
  • Sprich mit einer sanften, beruhigenden Stimme mit ihm.
  • Wenn du etwas Futter dabei hast, kannst du es ihm anbieten, dich dabei aber in Entfernung halten. Du kannst ihm auch frisches Wasser geben.

Versuche herauszufinden, ob der Hund registriert ist

Wenn du merkst, dass der Hund sein Misstrauen verliert, kannst du versuchen, ihn zu streicheln. Strecke ihm dazu deine Hand aus, damit er daran schnüffeln kann.

Wenn die Fellnase ruhig bleibt, dann kannst du versuchen, ihn anzuleinen, auch wenn es erst einmal nur eine provisorische Leine ist. Falls er eine Hundemarke hat, dann kannst du versuchen, seine Besitzer zu kontaktieren.

Du solltest ihn auf jeden Fall zur nächstgelegenen Tierklinik bringen. Dort kann festgestellt werden, ob das Tier durch einen Mikrochip identifiziert werden kann. Wenn ihr schon dort seid, dann können die Tierärzte auch gleich seinen allgemeinen Gesundheitszustand überprüfen.

Sei dir dessen bewusst, dass auch ein Hund ohne Mikrochip einen Besitzer haben kann, weswegen du eine öffentliche Suchaktion starten könntest: Entwirf hierzu Poster und bringe sie am Straßenrand oder in Einkaufszentren an. Veröffentliche sein Foto auch in den sozialen Netzwerken, um seine rechtmäßigen Besitzer ausfindig zu machen.

Adoptiere den Straßenhund oder suche ihm neue Besitzer

einem Straßenhund ein neues Heim geben

Doch wenn die Besitzer des Hundes nicht gleich erscheinen, oder er einfach keine hat, dann fragt sich immer noch, was du mit dem Straßenhund tun solltest. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Hier sind einige von ihnen:

  • Adoptiere ihn.
  • Gib ihm eine Zwischenunterkunft, oder bitte Personen deines Vertrauens darum, sich um den Wuschel zu kümmern, während du ein neues Zuhause für ihn suchst.
  • Bringe ihn in ein Tierheim.

In vielen Ländern kümmern sich die öffentlichen Behörden um den Straßenhund, doch dies ist nicht immer die beste Lösung für das Tier. Oft werden die Hunde hier nach kurzer Zeit eingeschläfert, wenn ihre Besitzer nicht gefunden werden und keiner sie adoptieren möchte.

Zum Glück verändert sich diese Situation weltweit und in einigen Städten, wie beispielsweise in Madrid, ist es jetzt verboten, einen Straßenhund einzuschläfern. Dennoch bleibt viel Arbeit und Bewusstsein im Tierschutz, damit die Menschen verstehen, dass man Tiere nicht einfach benutzen und wegwerfen kann.

 

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