6 erstaunliche Fähigkeiten von Hunden, die du bestimmt noch nicht kennst

31. Mai 2019
Unsere Fellnasen erstaunen uns täglich von Neuem mit ihrer Intelligenz, ihrer unvergleichlichen Liebe und ihrer tollen Gegenwart... Doch wusstest du auch, dass Hunde jeden Tag ganz erstaunliche Dinge tun, von denen wir gar nichts mitbekommen?

Unsere Vierbeiner sind einfach unglaublich, daran besteht überhaupt kein Zweifel. Solltest du dir ihrer „Superkräfte“ aber immer noch nicht bewusst sein, dann schlagen wir dir vor, diesen Artikel zu lesen, in dem es um die erstaunlichsten Fähigkeiten von Hunden geht.

Wir erklären dir heute die unfassbarsten Fähigkeiten von Hunden und Dinge, die sie ganz problemlos tun können!

Erstaunliche Fähigkeiten von Hunden

Man muss wirklich niemanden mehr überreden und eigentlich sind wir uns doch alle einig: Hunde sind einfach das Tollste der Welt! 

Sie begleiten uns, passen auf uns auf, beschenken uns mit ihrer bedingungslosen Liebe und außerdem können sie auch Dinge tun, die sie zu ganz außergewöhnlichen Lebewesen machen:

1. Sie schenken dir Aufmerksamkeit, wenn du mit ihnen wie mit einem Erwachsenen redest

Treffen wir auf eine Fellnase, ganz gleich ob es die eigene, eine bekannte oder auch eine unbekannte ist, dann können wir es einfach nicht verhindern: wir reden mit ihr, als ob sie ein Kleinkind wäre.

Plötzlich verändern wir unseren Tonfall, benutzen Verniedlichungen und verfallen in die Babysprache.

Lass das von jetzt ab besser sein, damit du dich vor einem Vierbeiner nicht mehr weiter lächerlich machst. Du hörst ganz richtig: Hunde verhalten sich je nachdem, was sie hören.

Wenn du sie wie ein Baby ansprichst, dann hören sie dir einfach nicht zu und folgen dir auch nicht.

Sie meinen, man redet nicht mit ihnen und sie stellen sich deshalb einfach taub. Ganz egal, ob es sich um einen Pudel oder eine deutsche Dogge handelt, sie verhalten sich da alle gleich.

2. Zu den Fähigkeiten von Hunden gehört es, Veränderungen deiner Mimik zu erkennen

Du brauchst eigentlich gar nicht mit ihnen zu reden. Es reicht schon, die Augen zu bewegen, mit den Lippen zu zucken oder deinen Gesichtsausdruck zu verändern.

Hunde erkennen, ob eine Person glücklich, verärgert oder müde ist, wenn sie ihr bloß ins Gesicht schauen.

Der Sinn von Gerechtigkeit bei Hunden

Sollte dein Vierbeiner also wieder mal was ausgebüchst haben, dann reicht es schon, dass du ihn vorwurfsvoll anschaust. Er weiß dann ganz automatisch, dass er was falsch gemacht hat und wird sich entweder verstecken oder dich auf seine Art um Verzeihung bitten.

Dabei geht es allerdings nicht um Reue, denn diese Emotion kennen Hunde nicht. Die Fellnasen reagieren jedes Mal auf diese Art, wenn sie Ärger im Blick ihres Bezugsmenschen erkennen.

Verpasse auch auf gar keinen Fall den folgenden Artikel! Schuldbewusster Gesichtsausdruck von Hunden

3. Hunde lachen

Bestimmt hast du schon viele Videos und Fotos gesehen, in denen Hunde ein breites Lächeln auf dem Gesicht tragen und dabei gedacht, dass dein Vierbeiner nicht dasselbe tut, oder vielleicht hast du ihn einfach noch nicht dabei ertappt.

Du musst allerdings wissen, dass Hunde aus anderen Gründen als Menschen lachen. Sie tun dies, um die Aufmerksamkeit ihrer Bezugsmenschen auf sich zu lenken und Zuneigung zu erhalten.

Es kann sogar sein, dass das Lächeln auf dem Hundegesicht darauf hinweist, dass dein Vierbeiner ängstlich ist oder sich beruhigen muss.

4. Die Fähigkeiten von Hunden, uns zu manipulieren

Wenn du dachtest, dass nur der Kater aus Shrek diese armen Kulleräugchen auflegen kann, um somit alles zu ergattern, was er möchte, dann teilst du dein Zuhause sicherlich nicht mit einem Hund.

Unsere Fellnasen sind nämlich die perfekten Schauspieler und wissen ganz genau, wie sie uns manipulieren können.

Unsere Fellnasen manipulieren uns und wir bekommen es gar nicht mit

Hunde sind unfassbar intelligente Wesen und kennen die Schwächen jedes Mitglieds des Haushaltes. Wollen sie Futter, den Bauch gestreichelt bekommen oder vielleicht ein Plätzchen auf dem Bett? Dann werden sie tun, was sie können, um dies zu erreichen!

Sie bitten und betteln ihren Bezugsmenschen an, doch sie erinnern sich auch immer daran, wie sie es das letzte Mal geschafft haben.

Teilst du dein Essen mit deinem Hund, aber dein Lebenspartner weigert sich, dann wird der Hund das nächste Mal direkt zu dir kommen.

5. Hunde lecken uns ab, um uns ihre Zuneigung zu zeigen

Hunde drücken ihre Zuneigung auf verschiedene Weise aus, doch zweifellos gehört das Ablecken zu den häufigsten. Genau wie Hundemütter ihre Welpen ablecken, verwenden ausgewachsene Hunde diese Verhaltensweise, um uns zu zeigen, dass sie gerne in unserer Nähe weilen.

Möglicherweise will deine Fellnase dir direkt das Gesicht abschlecken, doch sie kann es auch an anderen Körperteilen tun, wie zum Beispiel den Armen oder den Füßen.

Für sie ist das auch eine Art, sich zu beruhigen und sich aufgrund des Kontaktes mit ihrem „Rudelführer“ sicher zu fühlen.

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6. Hunde imitieren unsere Persönlichkeit

Du hast bestimmt schon mal den Spruch gehört, dass Hunde ihren Menschen ähnlich sind. Dabei geht es nicht nur um körperliche Dinge, sondern auch um die Persönlichkeit. 

Sie können sich bestimmte Charakterzüge von den Personen angewöhnen, mit denen sie am meisten in Kontakt sind. Das liegt daran, dass wir Menschen ihnen von Angst bis Ruhe alle unsere Gefühle übertragen.

Solltest du also mal unruhig sein und dich von deinen Problemen überwältigt fühlen, dann kann es durchaus geschehen, dass auch dein Hund sich schlecht verhält und so deine Aufmerksamkeit auf sich ziehen will.

Bist du aber ganz entspannt und genießt eine Tasse Tee auf dem Sofa, dann legt er sich zu deinen Füßen und schlummert dort ruhig vor sich hin.

Kanntest du schon diese erstaunlichen Fähigkeiten von Hunden? Es handelt sich doch wirklich um ganz wundervolle Wesen, deren bloße Anwesenheit unser Leben für immer verändert!

  • Zhang, H. H., Chen, L., & Zhang, C. De. (2009). Comparison between Canis lupus and Canis familiaris in morphological and cytological characteristics of their digestive tract. Acta Anatomica Sinica. https://doi.org/10.3969/j.issn.0529-1356.2009.01.030